≡ Menu

Abschiedsbrief an Ex Freund oder Ex Freundin | Vorlagen und mehr…

Du willst ein ganz bestimmtes Kapitel endlich, endlich hinter Dir lassen? Und deshalb einen Abschiedsbrief an den Ex Freund oder die Ex Freundin schreiben? Was aber gibt es dabei zu beachten?

Auch ich habe mir dieses Thema einmal sehr genau angeschaut. Du ahnst wahrscheinlich schon warum! Dabei habe ich so einiges herausgefunden. Und genau das möchte ich Dir in diesem Beitrag mitgeben:

1) generelle Tipps für das Abschiedsbrief schreiben

2) Step by Step Anleitung für den perfekten Brief

3) Muster für einen gelungenen Abschiedsbrief

4) das Fazit zum Thema

Generelle Tipps für den Abschiedsbrief an Ex Freund oder Ex Freundin

Ein Brief eignet sich grundsätzlich sehr gut dafür, dieses Kapitel wirklich abzuschließen. Auf eine symbolische Weise.

Dabei kannst Du all das festhalten, was Dir hierzu durch den Kopf geht. Doch gelingt Dir Dein Vorhaben nur dann, wenn Du auch bestimmte Dinge beachtest:

1.) Schreibe emotional!

Und genau das, was Du gerade fühlst. Bringe Deine Emotionen zu Papier. Nur so nämlich gelingt ein Brief, der all das ausdrückt, was Du empfindest. Der Dir dabei hilft, alles in Worte zu fassen.

  • Doch musst Du dafür natürlich in der richtigen Stimmung sein.

  • Setze Dich deshalb in aller Ruhe hin.

  • Höre Musik. Oder betrachte Fotos, wenn Dir danach ist.

  • Denke an die Vergangenheit mit ihm oder ihr zurück.

  • Gib Dir Zeit, wirklich runter zu kommen.

  • Und in Dich hinein zu fühlen.

Atme auch tief ein und aus – das hilft nämlich ebenfalls. Und wenn Du innerlich so weit bist, greife zu Stift und Papier…

2.) Konzentriere Dich auf das, was Du sagen willst!

Das klappt mit folgender Frage: „WARUM will ich diesen Brief eigentlich schreiben?“ Das hilft Dir dabei, nicht den Faden zu verlieren. Und nicht vom Hundertsten ins Millionste zu kommen…

3.) Schreibe den Brief möglichst ohne Erwartungen!

Du willst den oder die Ex zurück gewinnen? Nun, in diesem Fall gibt es andere, bessere Methoden. Dieser Brief ist wirklich nur dafür gedacht, los zu lassen. Sei Dir dessen bewusst! Und schreibe den Brief nur für Dich.

4.) Akzeptiere, was kommt!

Vielleicht klappt das nicht sofort. Vielleicht ist da immer noch ein Fünkchen Hoffnung. Dass aus Euch beiden vielleicht doch noch ein Paar wird.

Doch: Meist wird von seiner oder ihrer Seite aus KEINE Reaktion kommen. Das zeigen die Erfahrungen! Versuche, dies zu akzeptieren. Es ist aus – und es gab und gibt Gründe dafür. Mit Euch beiden sollte es wohl nicht sein. Auch, wenn diese Erkenntnis vielleicht hart ist.

Denke auch daran: Ihr konntet einander nicht glücklich machen. Sonst wäre es nicht zur Trennung gekommen. Was im Umkehrschluss bedeutet: Da draußen gibt es jemanden, dem das eindeutig besser gelingen wird. Umso mehr ein Grund, den oder die Ex los zu lassen!

Du hast nun wertvolle generelle Tipps erhalten. Doch wie solltest Du Schritt für Schritt vorgehen, um einen gelungen Brief an den/ die Ex zu verfassen? Lese Dir das nächste Kapitel aufmerksam durch!

Letzter Brief an den/ die Ex – meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich!

Dieser Brief hat eine hohe Symbolkraft. Und hilft Dir, wieder zu Dir selbst zu finden. Dich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren.

Doch kann das nur gelingen, wenn Du richtig vorgehst. Damit das klappt, habe ich hier eine Schritt für Schritt Anleitung erstellt:

Schritt 1: Schaffe die perfekte Umgebung!

So kannst Du umso besser in die richtige Stimmung kommen. Und den perfekten Zugang zu Deinen Gefühlen finden.

Wie aber gelingt Dir das? Mit diesen Tipps:

  • Stelle Fotos von Deinem oder Deiner Ex/ von Euch beiden vor Dir auf.

  • Mache es Dir schön gemütlich.

  • Zünde Kerzen an, wenn Du magst.

  • Finde innerlich zur Ruhe.

Atme immer wieder tief ein und aus. Horche in Dich hinein: „Fühle ich mich wirklich wohl?“ Erst dann solltest Du an Schritt 2 gehen!

Schritt 2: Höre traurige Songs!

Songs mit Herzschmerz Garantie sozusagen. Denn das hilft ebenfalls, genau die passenden Emotionen herauf zu beschwören. Gerne auch Lieder, die Ihr einst gerne zusammen gehört habt. Oder allgemein Songs, die Dich innerlich sehr, sehr berühren. Dich fast schon zum Weinen bringen.

  • Höre diese Musik ganz bewusst.

  • Tue währenddessen nichts anderes.

  • Du kannst sie auch gerne drei, fünf, fünfzigmal hintereinander hören!

  • Nimm Dir einfach die Zeit, die Du brauchst.

Wenn Du merkst, dass Du nun ganz wehmütig und traurig bist: Dann ist Zeit für den nächsten Schritt.

Zwischenschritt: Trinke vielleicht ein Glas Wein

Aber nur, wenn Du das brauchst. Und willst. Und natürlich nicht zu viel. (und vielleicht nicht gleich am Morgen.)

Übertreibe es bitte nicht. Denn Du solltest auf jeden Fall noch bei klarem Verstand sein… Und wissen, was Du da eigentlich zu Papier bringst.

Schritt 3: Nimm Stift und Papier in die Hand.

Sobald Du emotional gestimmt bist. Genau dann schaffst Du es nämlich, all das auszudrücken, was aus Deinem Inneren kommt. Glaube mir: Die Worte kommen fast schon von alleine! Ohne dass Du groß darüber nachdenken musst!

Schritt 5: Sage nur das, was Du auch sagen willst.

Du merkst, dass der Brief immer rationaler wird? Halte ein und besinne Dich! Denn wie gesagt: Um Argumente und Co geht es hier nicht.

Schließlich soll es ein Brief sein, der wirklich aus Deinem Herzen kommt. Doch was tun, wenn Du zunehmend unkonzentrierter wirst? Wenn Du abschweifst?

  • Mache eine Pause.

  • Lege den Stift zur Seite.

  • Besinne Dich bewusst auf die Situation.

  • Denke daran, warum Du das Ganze eigentlich machst.

  • Bringe Dich wieder in die richtige Stimmung.

  • Um besseren Zugang zu den Gefühlen zu finden.

  • Sei ganz da, im Hier und Jetzt.

  • Mache das so lange, bis Dir genau das gelingt.

Gerne auch noch einmal mit den oben erwähnten Hilfsmitteln Musik und Bildern. Nimm Dir einfach all die Zeit, die Du brauchst!!

Schritt 5: Lese den Brief noch einmal.

Und noch einmal. So oft Du magst! Stecke ihn also nicht gleich in den Briefkasten. Denn der erste Entwurf ist selten der Beste. Und im Nachhinein entdeckt man noch so einiges, was man gerne anders geschrieben hätte. Man ergänzt dieses und jenes. Und so weiter.

  • Lege den Brief daher erst einmal beiseite.

  • Nehme ihn in die Hand, wenn es Dir möglich ist.

  • Lese ihn noch einmal ganz bewusst durch: Wie wirkt er auf Dich? Was löst er in Dir aus? Drückt er das aus, was Du mit ihm sagen willst?

Schritt 7: Korrigiere den Brief, wenn es notwendig ist.

Und lese ihn daher lieber einmal mehr als einmal zu wenig. Aber wie gesagt: Bitte erst dann, wenn Du auch wirklich (wieder) in der passenden Stimmung bist…

Schritt 8: Stecke den Brief jetzt in einen Umschlag!

An dieser Stelle möchte ich Dir meine Glückwünsche aussprechen: Du hast nun fast alles geschafft! Die Hauptarbeit ist getan. Und das war sicherlich nicht immer einfach…

Umso wertvoller ist es, dass Du diesen Brief nun verfasst hast. Frage Dich nun, ob Du den Abschiedsbrief an den oder die Ex auch wirklich absenden willst. Vielleicht hast Du ihn nämlich vor allem für Dich geschrieben. Das ist vollkommen in Ordnung! Denn manches muss der Andere nicht unbedingt erfahren. Es reicht, wenn man es für sich gesagt hat…

Vielleicht willst Du aber auch, dass er oder die Ex von Deinen Gedanken erfährt. Wie gesagt: Egal, wie Du Dich entscheidest: Es ist gut so.

Doch gehe auch hier nicht zu schnell vor. Lasse den Brief deshalb erst einmal liegen. Warte auf den Moment, in dem Du weißt: GENAU JETZT will ich dieses Schreiben abschicken. GENAU JETZT ist der richtige Augenblick dafür gekommen.

Und dieser Augenblick wird früher oder später kommen. Glaube mir! Das wirst Du instinktiv spüren. Aus Deinem Bauch heraus. Auch, wenn es dafür vielleicht ein paar Tage braucht. Oder ein paar Wochen. Doch mal ehrlich: Kommt es darauf wirklich an?

Schritt 9: Gestalte das Absenden feierlich.

Das nämlich hilft Dir dabei, den oder die Ex wirklich gehen zu lassen. Am besten mit einer kleinen Zeremonie. Wenn Du dazu Lust hast, versteht sich.

Auch hierbei gilt es natürlich, den richtigen Moment abzupassen. Den Moment, in dem der Bauch Dir sagt: „Jetzt will ich es. Ich will den Abschiedsbrief an ihn oder sie abschicken.“

Mache das wirklich erst dann. Gehe erst dann zum Briefkasten, wenn alles innerlich so weit ist. Vielleicht kommt dieser Moment auch nicht. Das ist völlig in Ordnung. Ich hatte auch schon Beispiele, die den Brief dann lieber bewusst verbrennen wollten. Oder ihn in kleine Stücke zerrissen haben. Auch das ist eine Möglichkeit, um Abschied zu nehmen… Es gibt hierbei nicht die einzig wahre Möglichkeit!

Schritt 10: Konzentriere Dich auf das Loslassen.

Darauf, ein neues Kapitel in Deinem Leben aufzuschlagen. Ihr beide seid kein Paar mehr. Es ist wirklich aus und vorbei mit Euch.

Und das hast Du nun mit jeder Faser Deines Körpers erkannt. Du bist jetzt bereit für etwas Neues. Und das fühlt sich recht gut an.

Denn nun ist Zeit für einen neuen Lebensabschnitt. Ein aufregendes Kapitel, das mit Sicherheit so die ein oder andere spannende Erfahrung für Dich bereit hält! Doch kannst Du diese Erfahrung nur dann wirklich begreifen und zulassen, wenn Du die Vergangenheit ziehen lässt. Wenn Du voll und ganz in der Gegenwart bist…

Dir ist es nun hoffentlich gelungen, den perfekten Abschiedsbrief für Dich zu erstellen. Doch vielleicht fehlt Dir noch die Inspiration. Deshalb gibt es hier ein Muster, das Dich hoffentlich auf die ein oder andere Idee bringt:

Abschiedsbrief an den oder die Ex – eine Vorlage

Du sitzt vor diesem weißen Blatt Papier? Dir fehlen die Ideen? Vielleicht geht es Dir nach dem Lesen dieser Vorlage anders…

„Liebe/r ….,

das mit uns ist zu Ende. Nicht erst seit gestern, schon seit einiger Zeit. Aber es war für mich nicht einfach, damit zurecht zu kommen. Ich konnte das lange nicht akzeptieren.

Und auch nicht verstehen, warum unsere Liebe zerbrochen ist. Das ist jetzt anders. Denn ich habe viel Zeit damit verbracht, gründlich über alles nachzudenken. Ich habe so vieles erkennen können.

Und eines ist mir dabei bewusst geworden: ich bin sehr dankbar für alles. Dafür, wie es gekommen ist. Für die gemeinsame Zeit, die wir beide hatten. Das bedeutet mir immer noch sehr viel.

Du warst an meiner Seite, für diesen einen Abschnitt. Du hast mich geliebt. An mich geglaubt. Wie ich auch an Dich. Ich hoffe, Dir ist das bewusst!

Wir haben viel Schönes zusammen erlebt. Die Erinnerungen an damals sind für mich sehr wertvoll. Auch dafür möchte ich Dir danken. Und ich denke, dass wir das damals schon ganz gut gemacht haben, alles in allem.

Ich hoffe, dass Du das ebenfalls so empfindest. Denn das mit uns beiden, das gehört nun mal zu uns, zu unserer Biographie. Auch, wenn wir jetzt kein Paar mehr sind.

Ohne Dich, ohne das mit Dir, wäre ich heute nicht dort, wo ich bin. Ohne diesen Abschnitt wüsste ich viele Dinge nicht, die ich jetzt weiß. Auch deshalb ist mir unsere Beziehung nach wie vor sehr wertvoll. Und ich bin froh, dass wir uns beide hatten!

Ob ich diese Erkenntnisse alle umsetzen kann, das weiß ich natürlich noch nicht. Doch sind sie da. Und deshalb sehr, sehr wichtig.

Ich hoffe, dass es Dir gut geht. Manchmal denke ich an Dich. Und daran, was Du wohl gerade so machst. Wie Du Dich seit der Trennung gut entwickelt hast. Ob und wie Du sie verarbeitet hast. Ich hoffe das wirklich!

Und ich möchte Dir an dieser Stelle alles Gute, ach, das Beste!, wünschen. Dass Du Deinen Weg findest, wenn es noch nicht so weit ist. Dass Du glücklich und zufrieden bist, ganz einfach. Dass Du all Deine Träume und Wünsche verwirklichen kannst.

Selbst, wenn wir uns niemals wiedersehen sollten: In gewisser Weise bist Du ein Teil von mir. Ein kleiner vielleicht nur. Aber ein sehr wichtiger! Denn unsere Beziehung, DU, Ihr beide habt mich sehr geprägt. Danke noch einmal dafür!

Es ist schon ganz gut, dass es so gekommen ist. Wir konnten einander nämlich nicht glücklich machen. Uns nicht das geben, was wir voneinander gebraucht hätten. Aber wir haben unser Bestes gegeben, nicht wahr? Und darauf können wir stolz sein.

Danke Dir, für alles!

Dein/e

…“

Hoffentlich hat Dir diese Vorlage gefallen! Und vielleicht hast Du nun ja die ein oder andere Inspiration erhalten. Zum Schluss möchte ich Dir nun noch ein paar kurze Sätze mit auf den Weg geben:

Fazit:

Ein Abschiedsbrief an den oder die Ex kann Dir dabei helfen, mit allem wirklich abzuschließen. Ein neues, frisches Kapitel in Deinem Leben aufzuschlagen.

Und dazu beitragen, dass Du Deine Gefühle, Deine Situation wirklich in Worte fasst. Das kann sehr erleichternd sein!

Umso wichtiger ist es daher, dass dieses Schreiben perfekt gelingt. Denn es ist ein Schreiben, das wirklich aus Deinem Inneren kommen sollte. Das Deine Emotionen ausdrückt.

Nehme Dir daher Zeit für diesen Brief. Für jeden einzelnen Schritt. Es geht hier nicht darum, möglichst schnell etwas zu „erledigen“. Oder gar „hinter sich zu bringen“. Nein, es geht darum, das zu tun, was aus dem Inneren kommt. Und das schriftlich festzuhalten.

Vielleicht magst du den Brief absenden. Vielleicht auch nicht. Beides ist vollkommen in Ordnung. Gehe auch hier instinktiv vor! Und horche in Dich hinein, was Dein Bauchgefühl Dir rät. Das weiß nämlich ziemlich gut Bescheid. Nicht nur in dieser Hinsicht!