≡ Menu

Beziehung retten Tipps – 18 Tipps die wirklich helfen

Deine Beziehung ist leider nicht mehr so schön wie zu Beginn? Weil Ihr beide gewaltige Probleme habt? Und Euch in einer echten Liebeskrise befindet?

Nun willst Du da raus. Weil Du immer noch Gefühle für ihn oder sie hast. Doch was tun? Wie kannst Du es anstellen, dass Ihr beide da wieder raus kommt? Dass Eure Beziehung wieder glücklich und erfüllt wird?

So viele Fragen… Doch die Antwort ist nicht immer leicht zu finden. Vor allem in dieser Hinsicht nicht. Was also tun?

Ich habe alles versucht, um eine Antwort zu finden. Eine Antwort auf die Frage, wie sich die Beziehung retten lässt. Und ich war erfolgreich – denn ich habe so einige wertvolle Tipps aufgetan!

Welche das sind, das möchte ich Dir verraten – in dem folgenden Beitrag. Doch was genau erwartet Dich eigentlich?

1) 18 Beziehung retten Tipps.

2) ein Fazit zum Thema.

Beziehung retten Tipps – 18 Tipps

Vorab möchte ich eine wichtige Bemerkung voraus schicken: Es ist normal, dass es in einer Beziehung mal gut, mal weniger gut läuft. Dass es Höhen und Tiefen gibt. Bitte sei daher nicht gleich verzweifelt, wenn der Himmel bei Euch für einen Moment lang nicht voller Geigen hängt.

Doch wenn sich die Gewitterwolken einfach nicht verziehen wollen: Dann kann es zu einer echten Krise kommen. Doch bitte gebe nicht gleich auf! Denn noch immer ist es nicht zu spät für Euch beide…

Diese 18 Tipps werden Dir, werden Euch nämlich helfen. Dabei, wieder zueinander zu finden…

Tipp 1: Lasst die Beziehung wieder lebendig(er) werden!

Du kennst das vielleicht aus eigener Erfahrung: Am Anfang ging es noch sehr leidenschaftlich und spontan bei Euch beiden zu. Ihr wart verliebt – und hattet nur Augen füreinander. Ihr konntet Euch gar nicht vorstellen, auch nur eine Sekunde ohne den Anderen zu verbringen! Und alles war wunderbar neu und aufregend.

Doch diese Phase der Verliebtheit ging schließlich vorbei. (Ist auch ganz gut so, ehrlich gesagt. Denn dieser euphorische Dauerzustand kann für den Körper ziemlich anstrengend werden…) Und der Alltag hielt Einzug in Eure Beziehung, mehr und mehr. Diese wurde nun ruhiger, gesetzter, könnte man sagen.

Und mit ihr kamen gewisse Routinen. Routinen sind nun schön und gut. Doch was, wenn sie lähmend wirkt? Wenn sie fast sämtliche Spontanität und Leidenschaft killt? Wenn Ihr überhaupt keinen spontanen Sex mehr habt? Nicht einfach mal kurz entschlossen über das Wochenende weg fahrt?

Werdet Euch dem bewusst! Und macht Euch deutlich, wie wertvoll solch ein kleiner Ausbruch aus dem Alltag, aus all diesen Routinen sein kann. Wie viel Kraft und Aufwind er gibt. Sowohl Euch beiden als Paar als auch jedem Einzelnen von Euch.

Also: Gestaltet Eure Beziehung wieder lebendiger. Wie das gelingt? Hier ein paar praktische Tipps:

  • Sucht Euch ein gemeinsames Hobby (zum Beispiel einen Tanzkurs beginnen).
  • Fahrt mal wieder zusammen weg, für ein, zwei Tage, ganz spontan.
  • Geht zum Essen.
  • Bekocht Euch mit einem schönen Fünf Gänge Menü (wer besser kochen kann, darf auch die Schürze anziehen).
  • Habt Sex in anderen Stellungen, an anderen Orten (auch das ein oder andere Spielzeug kann in der Hinsicht sehr nützlich sein!).
  • Geht in den Zoo.
  • Überlegt, was Ihr heute/ morgen Schönes zusammen unternehmen könntet. Und nein, damit ist KEIN Abend auf dem Sofa gemeint.
  • Etc.

Tipp 2: Stellt einen Vorher/Nachher – Vergleich an.

Erinnert Ihr Euch an „damals“? An die Anfangszeit Eurer Beziehung? Wie fühlte es sich damals an?

Schreibt das ruhig mal auf! Ja, in eine nüchterne und fast schon unromantische Tabelle. Aber es hilft, das schwarz auf weiß zu sehen, glaube mir! Schreibt alles auf, was Euch in diesem Zusammenhang einfällt. Was besonders schön war. Welche Erlebnisse Euch noch in lebhafter Erinnerung geblieben sind.

Und dann wendet Euch der Gegenwart zu. Verfahrt genau so: Wie ist es jetzt? Wie fühlt es sich für Euch an?

Stellt jetzt einen Vergleich auf. Seht Ihr die Unterschiede? Wie groß fallen diese aus?

Allein schon das zu sehen, macht einem sehr vieles deutlich. Vor allem, wo Ihr beide gerade steht. Wie sich die Situation für Euch anfühlt. Wie Ihr die Beziehung gerade empfindet.

Gut, das hast Du nun gesehen. Doch jetzt? Jetzt braucht es einen Plan! Und zwar einen, der Euch zeigt: Wie Ihr die Beziehung wieder in Richtung Anfang bewegen könnt.

  • Optimal ist es, wenn Ihr diesen Plan zusammen aufstellt.
  • Euch gemeinsam überlegt, wie Ihr das alles in die Wege leiten könnt.
  • Wie Ihr es schafft, dieses magische Gefühl von einst wieder zu erwecken.
  • Setzt diesen Plan auch um. Und zwar nicht morgen, übermorgen, in einer Woche. Nein, sofort!!!
  • Und bleibt auch konsequent dabei.
  • Überprüft immer wieder, wo Ihr seid. Ob es mit der Umsetzung so klappt, wie Ihr Euch das vorstellt. Viel Glück schon mal, an dieser Stelle!

Tipp 3: Reden ist Silber. Machen ist Gold.

Reden kann man viel, wenn der Tag lang ist. Kommt Dir vielleicht bekannt vor, oder?

Doch: Was nützen einem die schönsten Worte? Die schönsten Theorien, ausgefeilt und durchdacht? Wenn sie sozusagen in der Schublade stecken bleiben? Und einfach nicht hervor geholt werden?

Hier mal ein Beispiel: Ihr beide wünscht Euch mehr Sex. Und sagt es dem Anderen auch. Dabei bleibt es aber. Denn schon an diesem Abend geht Ihr wieder „ohne alles“ schlafen. Vielleicht kuschelt Ihr ein wenig. Doch das war’s dann auch.

Und so geht es dann weiter. Die Enttäuschung wird umso größer ausfallen, das kannst Du mir glauben! Und das wiederum nimmt Energie und Lust (im wahrsten Sinne des Wortes), noch etwas in die Beziehung zu investieren.

Also: Tut es einfach! Wartet nicht auf irgendetwas. Auf ein Startsignal. Welches Signal sollte das überhaupt sein? Ein Komet, der vom Himmel fällt? Nein: Setzt Euren Plan in die Tat um!

Bei diesem Beispiel also:

  • Verführt einander. Am besten noch am gleichen Abend.
  • Überlegt einmal für Euch selbst, welche anderen Stellungen Euch noch gefallen könnten. Die Variante mit den Missionaren ist ja schön und gut. Doch gibt es da noch weitaus mehr! Das vielleicht noch ein wenig mehr Spaß und Orgasmen bringt..
  • Habt Sex auch mal an anderen Orten. So bequem es im Bett vielleicht auch ist.
  • Setzt Sextoys ein.
  • Probiert Kamasutra aus.
  • Etc.

Oder, ein anderes Beispiel: Ihr beide geratet Euch regelmäßig darüber in die Haare, wer wie viel und wer was im Haushalt macht. Dieses Thema kommt immer wieder auf die Agenda. Und je länger es dort bleibt, umso mehr verhärten sich die Fronten. Und Enttäuschung, etc gewinnen mehr und mehr die Oberhand.

Auch hier lohnt es sich, einen Plan aufzustellen. Je konkreter, desto besser! Haltet darin fest, wer welche Pflichten im Haushalt übernimmt. Das sollte natürlich möglichst ausgewogen sein. Und selbst wenn einer sehr viel arbeitet und spät nach Hause kommt: Beim Das Haus verlassen kann er zumindest den Müll mitnehmen. (zumal er / sie hoffentlich erkennt, dass es hier auch darum geht, Einsatz zu zeigen.)

Setzt diesen Plan auch sofort um. Am besten noch am gleichen Tag! Überprüft auch diesen hin und wieder: Passt er noch? Funktioniert er so, wie Ihr Euch das vorgestellt, erhofft, erwünscht, etc habt? Wenn nicht: Passt ihn an! Schließlich soll er Euren Bedürfnissen gerecht werden…

 

Also: Zerredet die Situation nicht. Zerredet überhaupt die Beziehung nicht. Denn ab einem gewissen Punkt ist einfach Machen angesagt. Ja: manchmal kann es echt so einfach und unkompliziert sein!

Tipp 4: Stellt Routinen in Frage

Manchmal ist es so, dass man als Paar in gewissen Bereichen sozusagen feststeckt. Dass es diese oder jene Routine gibt. Die einfach lähmt. Die nicht gut für einen selbst, für beide ist. Auch, wenn sie einst wohl ihre Daseinsberechtigung hatte.

Schaut daher genau hin, ob auch bei Euch ein solcher Bereich vorhanden ist. Ein Merkmal ist stets, wenn man insgeheim denkt: „Ich will das nicht mehr. Ich will so nicht mehr weiter machen.“ Das ist ein ganz deutliches Alarmsignal! Und das einem zeigt: Etwas belastet einen ganz gewaltig.

  • Redet darüber mit dem Anderen.
  • Offen und ehrlich.
  • Ohne ihm oder ihr dabei Vorwürfe zu machen. Das ist wichtig! Sonst fühlt er oder sie sich nur angegriffen. Und wird vielleicht „zurück schlagen“.
  • Spreche daher in ich Botschaften. Sage, wie DU es empfindest. Wie DU Dich gerade fühlst.
  • Schreibe ihm oder nicht vor, was er/ sie zu tun hat.
  • Stellt auch hier einen Plan auf. Der Euch dabei hilft, wieder aus dieser eingefahrenen

Tipp 5: Fresse nichts in Dich hinein.

Kennst Du diese Situationen, in denen man schnell einmal etwas herunter schluckt? Lieber nichts sagt, obwohl es einem eigentlich auf der Zunge liegt? Obwohl es einen beschäftigt?

Doch stattdessen frisst man es gewissermaßen in sich hinein. Verdrängt es. Vielleicht, um in diesem Moment den Frieden zu wahren. Um den Anderen nicht zu verletzen. Um es ihm oder ihr recht zu machen. Vielleicht auch, weil man Angst vor dessen Reaktion hat. Angst davor, etwas kaputt zu machen.

ABER: Das ist nicht gut für einen selbst. Denn man verleugnet seine eigenen Bedürfnisse. Und es kann zu einer echten Masche werden: Dass man immer wieder klein beigibt. Nichts sagt, nicht zu sich und seinen Wünschen steht. Und glaube mir: Das ist der beste Weg, um unglücklich zu werden. Trotz (oder gerade wegen?) der Beziehung.

Die Verletzung wird nämlich bleiben. Sie wird nicht weg gehen. Verdrängen bringt rein gar nichts. Stattdessen, und das beobachte ich leider sehr häufig, entsteht oftmals eine Art Groll gegen den Anderen. Unbewusst meist. Doch er ist da. Man wirft es dem Anderen sozusagen vor, dass dieser nicht erkennt, was man sich eigentlich wünscht. Doch mal ehrlich: Fürs in einen hinein schauen wird der ja nicht bezahlt. (um es einmal ein wenig platt auszudrücken). Und die wenigsten haben diese Fähigkeit, sich intuitiv in den Anderen hinein fühlen zu können!

Er oder sie wird in der Regel also nicht ständig erraten können, was gerade in Dir vorgeht. Deshalb ist es auch an Dir, zu sagen: Dieses und jenes passt mir nicht. Ich wünsche mir dieses und jenes von Dir.

Ja, das hat nichts mit zu großen Forderungen oder Ähnlichem zu tun. Dich hat etwas verletzt. Dich stört etwas. Das allein ist schon Grund genug! Und so viele andere sprechen das ebenfalls an, ohne groß darüber nachzudenken.

 

Also: Fresse die Sache nicht in Dich hinein. Sondern spreche es an. Je früher, desto besser! Glaube mir: Selbst wenn es Überwindung kostet: Du wirst hinterher richtig erleichtert sein. Dich besser fühlen. Und das Problem ist auf dem Tisch. Es kann aus der Welt geschafft werden! Und Ihr könnt Euch wieder den wirklich wichtigen Dingen zuwenden: Euch und der Beziehung nämlich.

Tipp 6: Erlebt Abenteuer!

Auch das bringt nämlich diesen gewissen Kitzel (wieder) in die Beziehung. Doch wie kann das gelingen? Nun, ganz einfach: Wagt Neues! Bewegt Euch aus der Comfortzone. So bequem sie auch ist. Aber Zeit für die Jogginghosen ist hinterher immer noch!

Und eines kann ich Euch an dieser Stelle schon mal versprechen: Ihr werdet sehr, sehr viel Spaß haben. So einiges erleben. Und auch keine Schwierigkeiten mehr haben, Euren Instagram Account zu füllen (sofern Ihr da Ambitionen habt).

Die Sache hat noch einen weiteren günstigen Nebeneffekt. Ihr verbringt Zeit miteinander – und nicht nebeneinander. Ihr macht etwas zusammen. Das wiederum schweißt Euch als Paar zusammen. Bringt Euch einander wieder näher. Und Ihr habt diese gemeinsamen Erinnerungen. Könnt in ihnen schwelgen. Das macht ebenfalls so einiges aus!

Also setzt Euch hin und überlegt: Worauf hättet Ihr Lust? Was wolltet Ihr schon immer mal ausprobieren? Was könnte Euch noch einfallen?

Auch hier ist mal wieder eine Liste eine sehr gute Idee. Ergänzt diese nach und nach, wann immer Euch was einfällt. Hier ein paar Vorschläge, falls es Euch noch an Inspirationen mangeln sollte:

  • eine Tour mit dem Mountainbike
  • ein Ausflug in den Klettergarten
  • eine Tour mit dem Kajak
  • mit dem Motorrad wild durch die Gegend düsen
  • etc.

Tipp 7: Streitet weniger – oder besser.

Gut, weniger streiten? Magst Du Dir denken: Wie soll das denn bitte schön gehen? Denn vielleicht ist Eure Beziehung mittlerweile an so einem kritischen Punkt, dass Ihr kaum noch ein „vernünftiges“ Gespräch führen könnt. Zumindest keines, ohne über kurz oder lang in Streit zu geraten.

Bedenke: Streit an sich muss nichts Schlechtes sein. Sie können sogar mitunter sehr hilfreich und nützlich sein! Denn sie bringen bestimmte Konflikte an die Oberfläche. Sie zeigen, was einen an der Beziehung, am Verhalten des Anderen stört. Es ist nun klar, was Sache ist. Was dem Beziehungsglück im Wege steht. Und dann lässt sich dieses auch auflösen.

Doch nur dann, wenn man eben richtig streitet. Was damit gemeint ist?

  • Macht einander keine pauschalen Vorwürfe: Sätze à la „Du machst immer das und das“ oder „niemals verhältst Du Dich so und so“, „Du bist immer so gemein“, „Du bist immer so kalt zu mir, nie höre ich von Dir ein liebevolles Wort“ schüren das Feuer nur noch. Und lassen den Streit dann erst recht eskalieren.
  • Weitaus besser sind da Sätze wie „Ich würde mir wünschen, dass…“ oder „Mich verletzt, dass…“ Sprecht also von EUCH AUS – wie Ihr dieses oder jenes empfindet, wahrnehmt. So fühlt sich der Andere weitaus weniger angegriffen.
  • Lasst den Anderen ausreden.
  • Hört ihm zu,.
  • Bemüht Euch, auch seine Sicht der Dinge zu verstehen.

Das sind alles so Kleinigkeiten. Die sich im Endeffekt aber groß auswirken! Und natürlich sollte auch eines nicht vergessen werden:
Ein Streit sollte dazu dienen, eine Lösung zu finden. Geht also lösungsorientiert an die Sache heran. Bemüht Euch, zu einer Einigung zu kommen. Einen Kompromiss zu finden. Darum geht es nämlich (auch)!!

Und noch etwas will ich an dieser Stelle bemerken: Hinter jedem Konflikt ist eine bestimmte Ursache verborgen. Diese ist mal schneller, mal langsamer zu entdecken. Forscht daher nach: Was steckt dahinter? Gibt es vielleicht ein bestimmtes Thema, über das Ihr ständig streitet? Und ist der aktuelle Streit vielleicht nur eine Art Ventil? Für Ärger, der vielleicht ganz woanders liegt?

Hier ein Beispiel: Eine Bekannte von mir war ziemlich unzufrieden mit ihrem Job. Doch tat sie sich schwer, sich in der Arbeit ihrem Chef entgegen zu stellen. Das machte sie noch unzufriedener. Und sie ließ ihren Ärger, ihre Wut darüber an ihrem Freund aus…

Noch ein Beispiel gefällig? Eine andere Bekannte regte sich immer über die Socken auf, die ihr Freund im Schlafzimmer verteilte. (Ja, ist so ein Klassiker, ich weiß.) Sie fing ständig wieder von diesen Socken an. Hatte sich fast schon auf diese eingeschossen. Und konnte gar nicht mehr davon ablassen.

Doch eigentlich steckte etwas anderes dahinter. Sie wünschte sich von ihrem Freund, dass er ihr gegenüber aufmerksamer wäre. Doch sagte sie das nicht. Und ihren Ärger ließ sie eben auf diese Weise heraus…

Macht es besser! Und arbeitet daran, die wahren Ursachen zu finden. Gemeinsam zu einer Lösung zu gelangen. Und Euch hinterher wieder zu versöhnen. (Sex gerne inklusive!)

Tipp 8: Sei mit Dir selbst zufrieden!

Auch so ein Thema, das von den meisten im ersten Moment gar nicht recht wahrgenommen wird. Dabei wäre es so wichtig!

Denn Selbstzufriedenheit, dieses Mit sich selbst im Reinen sein, hat einen solch großen Einfluss auf die Beziehung.

Warum das so ist? Nun, aus folgenden Gründen:

  • Nur so wird man keine überzogenen Erwartungen und Anforderungen an den Anderen haben.
  • Nur so wird man wahre, echte Liebe geben können. Und damit meine ich eine Liebe, die den anderen so sein lässt, wie dieser ist. Die ihn oder sie wert schätzt. Annimmt. Ohne ständig verändern zu wollen. (und das kommt bei unzufriedenen Charakteren leider sehr häufig vor.)
  • Nur so wird man im Hier und Jetzt leben können. Sich wirklich auf die Beziehung einlassen können. Und nicht ständig daran denken, wie schön es früher war, etc.
  • Nur so wird man entspannen und loslassen können.
  • Nur so wird man keine innere Leere spüren. Die der Andere dann bitteschön ausfüllen soll.
  • Und nur so wird man die Liebe des Anderen auch annehmen können.

Denn oftmals ist es so: Diejenigen, die mit sich selbst, ihrem Leben unzufrieden sind, die mögen sich selbst nicht wirklich gerne. Die lieben und wertschätzen sich nicht. Logisch – sonst würden sie ja etwas verändern wollen. Und diesen Wunsch dann auch in die Tat umsetzen.

Doch diese Unzufriedenheit, diese mangelnde Selbstliebe führt auch dazu, dass man allgemein denkt: Ich habe die Liebe eigentlich gar nicht verdient. Und man kann es gar nicht glauben, dass der Partner, die Partnerin einen liebt. Und zwar so, wie man ist. Doch wie schade ist das! Wie viel Liebe, Freude, Potential allgemein kann auf diese Weise verloren gehen! (und das tut es auch). Wie viel Lebensqualität nimmt man sich auf diese Weise selbst…

Tipp 9: Habt (mehr) Spaß zusammen!

Gut ich weiß selbst: Der Alltag kann manchmal ein echtes Biest sein. Er kann einen fordern. Einem viel, viel Energie aus den Knochen ziehen. Und so kommt man abends platt nach Hause und will eigentlich nur noch seine Ruhe haben. Sich vor den Fernseher setzen und einfach nichts mehr machen müssen.

Und irgendetwas scheint es immer zu geben. Das Projekt in der Arbeit, das fristgerecht und natürlich möglichst perfekt erledigt werden soll. Der Chef, dem anscheinend gerade niemand etwas recht machen kann. Der Partner, die Partnerin, der/ die ebenfalls so seine/ ihre Wünsche hat. Ach, diese Liste könnte ich sehr, sehr lange fortsetzen!

Doch all diese kleineren wie größeren Herausforderungen nehmen der Beziehung die Leichtigkeit. Der Spaß geht verloren. Dabei wäre er so wichtig.
Gerade in stressigen Zeiten, die einem viel abverlangen. Denn durch mehr Spaß im Leben bekommt man wieder mehr Energie. Man lässt los. Man kann den Dingen gelassener entgegen sehen. Und man freut sich wieder mehr auf den Anderen.

Was also tun, um wieder mehr Spaß zusammen zu haben? Auch hier hätte ich einige Vorschläge:

  • Macht einen Spieleabend.
  • Geht zusammen in einen lustigen Film.
  • Geht in den Zoo.
  • Erzählt einander so richtig schön doofe Witze.
  • Etc.

Kurz: Macht etwas, das Euch schon beim bloßen Gedanken ein Lächeln ins Gesicht zaubert. Glaube mir, das kann ein wahres Wunder bewirken! Und Eurer Beziehung wieder die Leichtigkeit geben, die ihr im Laufe der Zeit abhanden gekommen ist.

Tipp 10: Fahrt gemeinsam weg!

Der Karibik Urlaub ist gerade nicht in Eurem Budget? Euch fehlt die Zeit, um einfach mal drei Wochen ans Meer zu fahren?

Keine Sorge: Ein kleiner Ausflug tut es auch. Etwa übers Wochenende. Oder an einem Brückentag. Auch in der Umgebung gibt es so viele schöne und interessante Reiseziele!

Oder Ihr spielt mal wieder Tourist in Eurer eigenen Stadt. Fahrt auf den Fernsehturm. Steigt in den Bus und lasst Euch irgendwohin kutschieren. Geht in dieses Museum, in das Ihr ohnehin schon so lange wolltet.

Hauptsache, Ihr macht etwas zusammen. Etwas, das nicht im Haus stattfindet. Und nein, ein Ausflug zum Familienfest zählt in diesem Fall nicht. Ihr solltet wirklich bewusst Zeit miteinander verbringen!

Setzt Euch also einmal mehr zusammen und betreibt ein wenig Brainstorming. Wohin soll es gehen? Zum Wellness? In die Berge? Ans Meer? Oder habt Ihr Lust auf einen spannenden Städtetrip? Lasst Euch inspirieren!

Egal, für welches Ziel Ihr Euch entscheidet: Genießt die Planung. Zu überlegen, wie und was Ihr machen wollt. Aber bitte nicht jede Sekunde verplanen! Ein bisschen Zeit für Spontanes sollte schließlich auch noch vorhanden sein.

Ihr werdet Euch vielleicht wieder von anderen Seiten kennenlernen. Allein schon deshalb lohnt sich das Wegfahren. Na los, packt die Koffer! Und begebt Euch auf eine spannende Reise. Ihr werdet es nicht bereuen!

Tipp 11: Redet miteinander – und zwar richtig!

Und das bitte auch möglichst regelmäßig. Denn Kommunikation gehört nun mal ebenfalls zu den Voraussetzungen für eine glückliche und erfüllte Beziehung. Und nein, dazu zählen jetzt keine Unterhaltungen darüber, wer wann den Abwasch macht.

Meine Eltern haben in der Hinsicht eine schöne „Tradition“ eingeführt: Sie treffen sich jeden Montag abend, um 20 Uhr. Diese Zeit ist ihnen heilig – und sie gehört nur ihnen. Während dieser Zeit reden sie über das, was sie die letzte Woche so bewegt und beschäftigt hat. Wie die Tage für sie waren.

Und was sie sich von dem Partner, der Partnerin wünschen. All diese Themen werden nun angesprochen. Und auf diese Weise wächst eine Nähe der besonderen Art zwischen ihnen. Vertrauen wächst mehr und mehr. Und dieser jour fixe trägt entscheidend mit dazu bei.

Es lohnt sich also, dies auszuprobieren! Denn warum sollte es nicht auch bei Euch klappen?

Tipp 12: Holt mehr Erotik in Eure Beziehung!

Eine Beziehung ganz ohne Sex, ohne jegliche Leidenschaft? Na ja, da könnte man ja gleich eine platonische Beziehung führen. Und wie Geschwister zusammen leben.

Für die meisten ist das eher nicht so das Wahre. Es sei denn, jemand ist asexuell aber diese sehr spezielle Situation wollen wir an dieser Stelle mal außen vor lassen.

Wobei das mit der Leidenschaft halt auch wieder so ein Thema ist, nicht wahr? Denn den meisten dürfte schon bewusst sein, dass die einfach mit dazu gehört. Dass Leidenschaft, dass Erotik zwei tolle „Erfindungen“ sind. Aber so leicht umzusetzen ist das halt auch nicht immer…

Wie also kann man sich möglichst ohne allzu großen Aufwand mehr Erotik in die Beziehung zurück holen? Wie dieses bestimmte Knistern wieder aufleben lassen?

Nun, da gibt es durchaus Möglichkeiten. Weiter oben habe ich ja schon ein wenig davon erwähnt. Auch ein kunstvoller Striptease kann sehr verführerisch sein. Sex mit verbundenen Augen. Oder eine zärtliche Massage, die langsam zu ganz bestimmten Stellen hin führt. Warum also nicht mal (wieder) so etwas ausprobieren? Oder wie wäre es mit Sex in der Badewanne? Du siehst: Es gibt so einiges an Ideen in der Hinsicht…!

Tipp 13: Habt Vertrauen zueinander.

Auch so ein Grundpfeiler einer jeden glücklichen Beziehung ist das Vertrauen. Denn ohne diese besondere Zutat geht es einfach nicht…

Warum? Weil Vertrauen Nähe schafft. Weil es dazu führt, dass man sich dem Anderen gegenüber öffnet. Dass man ganz bei sich ist. Sich fallen lassen kann. Und nicht etwa das Gefühl haben muss, sich zu verstellen. Sich als jemand zu geben, der man eigentlich gar nicht ist.
Vertrauen ist daher ein wunderschönes Geschenk an den Anderen. Allein schon deshalb lohnt es sich, daran zu arbeiten!

Und allein dieses Wissen, dass man immer zu dem Anderen kommen kann. Ihm oder ihr von den persönlichen Ängsten, Hoffnungen, Verletzungen erzählen darf. Das ist ebenfalls ein ganz, ganz großes Kompliment.

Arbeitet deshalb (weiterhin) daran, Vertrauen aufrecht zu erhalten. Diesen besonderen Grundstein zu bewahren. Wie das gelingt? Mit Gesprächen, einerseits. Mit dem füreinander da sein. Es gelingt, indem man dem Anderen das Gefühl gibt: „Du bist vollkommen in Ordnung, so wie Du bist. Ich liebe und schätze alles an Dir.“

Vertrauen aufzubauen, dies aufrecht zu erhalten, das ist auch ein Prozess. Arbeitet deshalb kontinuierlich daran! Im Großen wie im Kleinen. Ihr werdet es nicht bereuen…

Tipp 14: Seid bereit, dem Anderen zu verzeihen.

Und setzt das, so gut es geht, in die Tat um. Denn niemand ist nun mal perfekt. Niemand macht ständig alles richtig. (und bindet das hoffentlich auch nicht dauernd Anderen unter die Nase.)

Wir tun in der Regel, hoffentlich, in einem Großteil der Fälle unser Bestes. Wir handeln so, wie wir es in diesem einen Moment für richtig halten. Und so, wie wir es in diesem Moment am besten einschätzen können.

Hinterher denken wir uns vielleicht: Gut, das hätte ich wirklich besser machen können. Weil wir nun mehr wissen. Weil wir die Situation anders einschätzen. Und so weiter.

Doch passiert im Laufe des Lebens nun mal der ein oder andere Fehler. Das ist normal. Mehr noch: Das ist sehr, sehr menschlich.

Und deshalb sollten wir uns selbst verzeihen. Sowie unseren Mitmenschen, die ebenfalls Fehler begehen. Solange dies nicht vorsätzlich geschieht, so lange es nicht in böser Absicht passiert, solange es nicht vollkommen unverzeihlich ist: Dann sollte man bereit sein, über manches hinweg zu sehen. Das würde man sich von dem Partner, der Partnerin schließlich auch wünschen, nicht wahr?

(Und stelle Dir ruhig mal vor, wie es wäre, würde Dir der Andere niemals etwas verzeihen… Das ist keine wirklich schöne Vorstellung, nicht wahr?!?)

Doch sollte der Andere seine Fehler natürlich auch zugeben. Zu ihnen stehen. Und sich dafür aufrichtig entschuldigen. Sie bereuen. Und versuchen, in Zukunft einiges besser zu machen…

Tipp 15: Seid offen und ehrlich zum Anderen.

Wer ständig lügt, dem glaubt man irgendwann gar nichts mehr. Und der Lügner muss damit rechnen, dass das Vertrauen in das, was er sagt, rapide schwindet. Und irgendwann gar nicht mehr vorhanden ist. Sowie das Vertrauen in seine Person an sich.

Deshalb sollte man möglichst offen und ehrlich sein. Besonders zu seinem Partner, zu seiner Partnerin. Das bedeutet jetzt nicht, dass Ihr Euch jedes kleinste Detail erzählen müsst. Ist vielleicht auch nicht so interessant.

Aber den Anderen anlügen, das ist für mich ein absolutes No Go. Und ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass Lügen früher oder später ohnehin ans Tageslicht kommen. Ganz abgesehen davon, dass es manchmal auch furchtbar anstrengend sein kann, diese Lügnerei: Was hat man eigentlich wem erzählt? Mit welchen Details? Man müsste sich an alles richtig erinnern…. Und nicht selten verplappert man sich.

Tipp 16: Lasst Euch gewisse Freiräume.

Ein Paar, das ständig alles zusammen macht? Aneinander klebt? In allem einer Meinung ist? Nicht mehr ohne den Partner, die Partnerin das Haus verlässt? Na ja, das ist auch so eine Sache. Denn oftmals ist es nur ein kleiner Schritt hin zum „ich definiere mich vor allem über meine Beziehung. Über ihn oder sie.“

Was auf der Strecke bleibt, ist die Individualität. Ist das aufeinander neugierig sein. Wie kann man das auch, wenn man ständig alles mit dem Anderen macht?

Ein bisschen mehr eigenes Leben schadet daher nicht. Ziehe ruhig mal wieder mit Deinen Freunden um die Häuser. Unternehme etwas ohne ihn oder sie. Dann freust Du Dich umso mehr auf das Wiedersehen. Und hast ihm oder ihr so einiges zu erzählen…

Tipp 17: Habt gemeinsame Träume und Ziele.

Sowohl kurz- als auch langfristiger Art. Denn diese gemeinsamen Projekte bringen Euch ebenfalls wieder einander näher. Eure Beziehung erhält eine Zukunftsperspektive. Etwas, auf das Ihr Euch freuen könnt. Auch das ist sehr, sehr wichtig…

Gerne könnt Ihr auch hier eine Liste erstellen. In der Ihr alles festhaltet, was Euch in diesem Zusammenhang so einfällt..

Tipp 18: Gebt nicht sofort auf!!!

Sondern bleibt am Ball. Denn es ist nun mal so: Manchmal dauert es ein wenig, bis die ersten Ergebnisse, bis die ersten Effekte spür- und sichtbar sind.

Denkt an das, was Ihr erreichen wollt. Dieses Ziel vor Augen zu haben, hilft enorm. Und: Überprüft immer wieder, an welchem Punkt Ihr aktuell seid. Wie sich die Situation für Euch anfühlt. Wenn alles gut ist, macht weiter. Es lohnt sich!

Ein Fazit zum Thema

Ja, es ist normal, dass es in einer Beziehung mal besser, mal schlechter läuft. Doch wenn Eure Beziehung eine Durstphase hat, dann solltet Ihr daran arbeiten. Und nicht die Hände in den Schoß legen, hoffend, dass es bald schon besser wird.

Gebt auch nicht gleich auf. Sondern schaut, jeder für Euch selbst: Wie viel ist Euch noch an der Beziehung gelegen? Was sind die Probleme, mit denen Ihr konfrontiert seid?

Sofern Ihr beide es wollt, sofern Ihr noch echte, wahre Gefühle für den Anderen habt: Probiert es wenigstens, die Beziehung zu retten. Es gibt so einiges, was Ihr in der Hinsicht tun könnt!