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Kontaktsperre nach kurzer Beziehung – Ist es sinnvoll?

Du hattest eine kurze Beziehung mit ihm oder ihr? Und nun ist es aus? Du fragst Dich nun: Wie soll es weitergehen? Macht es Sinn, eine Kontaktsperre nach kurzer Beziehung einzuleiten?

Ist das wirklich sinnvoll? Und welche Konsequenzen hätte diese Entscheidung? Interessante Fragen, wie auch wir vom Ex zurück Team finden! Daher haben wir uns in aller Ruhe einmal zusammen gesetzt. Einiges an Recherche betrieben. Und uns eingehend mit genau diesen Fragen beschäftigt.

Natürlich haben wir so einiges herausgefunden. Die Antworten möchten wir Dir hier, an dieser Stelle, weitergeben. Doch was erwartet Dich konkret? Das hier:

1) Wie kurz bzw. lang sollte die Beziehung sein, damit eine Kontaktsperre Sinn macht?

2) Warum macht eine Kontaktsperre nach kurzer Beziehung eigentlich wenig Sinn?

3) Was solltest Du alles dabei beachten?

4) wie die Dauer der Kontaktsperre berechnen?

5) unser Fazit zum Thema!


Wie kurz sollte eine Beziehung höchstens gewesen sein, damit die Kontaktsperre sinnvoll ist?

Eine Kontaktsperre baut auf die vorangegangenen Beziehung auf. Deshalb funktioniert sie nur optimal, wenn vorher schon eine Bindung entstanden ist. Und mit „Bindung“ meinen wir an dieser Stelle: nicht nur ein kurzer One Night Stand ohne große Gefühle. Sondern eine emotionale Bindung zu dem oder der Anderen. Die Gefühle sind also mit beteiligt – und das nicht zu knapp!

Nur dann wird eine Kontaktsperre wirklich Sinn ergeben….

Dauer der Beziehung und Kontaktsperre: ab wann macht der Abbruch Sinn?

Hier ein Hinweis: Natürlich sind diese Angaben kein perfekter Maßstab. Sie können lediglich als grobe Orientierung dienen. Denn wie das nun mal in so vielen Bereichen so ist: (Auch hier) gibt es nicht DIE einzig richtige Lösung. Die von allen und jeden verwendet werden kann. Es kommt stets auf die jeweiligen, auf die individuellen Umstände an!

Deshalb haben wir hier einige Richtlinien für Dich festgehalten. Die letzten Endes entscheiden, ob eine Kontaktsperre wirklich Sinn ergibt…

Die Beziehung sollte…,

1.) etwas länger als 2-3 Monate gedauert haben. Denn ab diesem Zeitpunkt, so haben es die Erfahrungen gezeigt, wird die anfängliche Verliebtheit durch ein tieferes Gefühl, die Liebe nämlich, ersetzt. (wenn es denn gut läuft). Die Beziehung „normalisiert“ sich in gewisser Weise. Kommt von ihrem „Höhenflug“ herunter. So kann echte Verbundenheit, echtes Vertrauen entstehen. Doch braucht es dafür nun mal einige Wochen – also besagte zwei bis drei Monate.

2.) sehr gefühlsintensiv von beiden Seiten gewesen sein. Klar ist: Ohne Gefühle geht es nicht. Ohne Gefühle, ohne Emotionen wird keine Beziehung auf dieser Welt wirklich glücklich sein können. Das ist sozusagen das emotionale Naturgesetz…

Und, um es Dir noch einmal in Erinnerung zu rufen: Die Kontaktsperre dient in der Regel mit dazu, den oder die Andere/n wieder von sich selbst zu überzeugen. Dazu zu bringen, dass er oder sie einen selbst vermisst. Doch wie soll das gelingen, wenn vorher keinerlei Gefühle mit im Spiel waren? Eben: Das wird sehr, sehr schwer. Um nicht zu sagen: nahezu unmöglich. Deshalb braucht es vorher eine gefühlsintensive Beziehung!

3.) keine längeren Pausen (1-2 Wochen) gehabt haben. Denn Pausen können den Aufbau einer echten Bindung, einer tiefen Verbundenheit ebenfalls empfindlich stören. Man muss sozusagen wieder von Neuem anfangen. Sich wieder finden, wieder in diesen gemeinsamen Rhythmus hinein. Dann noch eine Kontaktsperre? Hmm, keine wirklich gute Idee in diesem Fall…

4.) nicht vor mehr als 2 Wochen vorbei gewesen sein! Denn mal ehrlich: Der Effekt der Kontaktsperre kann sich auch schnell abnutzen. Es ist daher ratsam, nicht allzu lange mit der Einleitung zu warten. Stelle Dir mal vor: Du hattest eine dreimonatige Beziehung mit Deinem oder Deiner Ex. Dann kam es zur Trennung. Ihr habt fünf, sechs Monate mehr oder weniger starken Kontakt. Bis Dir einfällt: Ich könnte es ja jetzt einmal mit einer Kontaktsperre probieren! Ob das den oder die Ex beeindrucken wird? Diese Frage wollen wir an dieser Stelle mal unbeantwortet lassen. (Doch wagen wir es ehrlich gesagt sehr zu bezweifeln.)

5.) Die Frage nach der Bringschuld sollte geklärt sein. Was wir mit diesem Begriff meinen? Nun: Der Eine ist hauptsächlich für die Trennung verantwortlich. Vielleicht, weil er oder sie sich nicht mehr wirklich um die Beziehung gekümmert, sie geradezu vernachlässigt hat. Oder fremd gegangen ist. Kurz: Er oder sie hat einen Fehler gemacht. Den Partner, die Partnerin schlecht behandelt. Es besteht also eine Bringschuld. Auch dies entscheidet darüber, ob eine Kontaktsperre nun Sinn ergibt oder nicht!!

Auch die Intensität der Bindung spielt bei der Entscheidung über die Kontaktsperre eine Rolle!

Desto stärker die Bindung war, desto sinnvoller die Kontaktsperre! Das ist so die Faustregel, die wir Dir hier an dieser Stelle mitgeben können. Im vorherigen Abschnitt haben wir das ja schon angesprochen.

Doch: Woran erkennst du, ob eure Bindung stark war? (Abgesehen vom Liebesschmerz!)

Was zeichnet eine starke Bindung aus?

1.) guter, befriedigender Sex. Ja, klingt vielleicht ein wenig – sagen wir „körperlich“? Doch es ist nun mal so: Guter Sex spielt für eine erfüllte, für eine glückliche Beziehung eine wesentliche Rolle. Denn Sex ist eine Form von Intimität – eine ganz besondere. Eine, die eine zusätzliche Bindung schafft. Man verbringt einfach eine schöne Zeit miteinander – auf diese spezielle Art und Weise. Hat Spaß. Lernt sich auf diese Art (besser) kennen. Deshalb ist guter Sex wichtig. Bei dem möglichst, hoffentlich beide (!) auf ihre Kosten kommen…

2.) man will viel Zeit miteinander verbringen. Und zwar am liebsten rund um die Uhr. Gut, das bedeutet jetzt nicht, dass man 24 Stunden zusammen sein „muss“. Doch sollte man sich in Gegenwart des anderen wohlfühlen. Sich fallen lassen können. Einfach gerne mit ihm oder ihr zusammen sein.

Und deshalb so viel Zeit wie es geht gemeinsam verbringen. Wie gesagt bedeutet das nicht, dass man dafür sein gesamtes vorheriges Leben aufgeben muss. (Zumal dem ja auch die Arbeit, Uni, Ausbildung, … im Wege steht). Doch den größten Teil der Freizeit verbringt man mit dem Partner, der Partnerin.

3.) es gibt wenig destruktiven, sondern eher konstruktiven Streit! Lasse uns das an dieser Stelle ein wenig ausführen. Was meinen wir mit „konstruktiv“? Nun, das ist ein Streit, an dessen Ende beide gemeinsam eine Lösung finden. Eine Lösung, die die Ursache des Konflikts auflöst.

Ein Streit, der nicht unterhalb der Gürtellinie geführt wird. Der nicht (vorsätzlich) verletzt. Ein Streit, bei dem man dem Anderen wirklich zuhört. Bereit ist, auch dessen Sichtweise anzuhören und zu sehen. (und ja, wir wissen, wie schwer das mitunter ist.) Ein Streit, bei dem man bereit ist, zusammen Kompromisse zu finden. Auch, wenn das vielleicht ein wenig länger dauert.

Bei einem destruktiven, sprich, zerstörerischem Streit, ist dies alles hingegen nicht der Fall. Und Du ahnst es schon, was dann passiert:

  • Man macht sich gegenseitig Vorwürfe.
  • Man verletzt sich mit Worten (oder gar tätlich).
  • Man hört dem Anderen nicht zu.
  • Man will keinen Kompromiss eingehen.
  • Man kann die Ursache des Streits nicht beheben.

Hoffen wir mal, dass es bei Dir nicht so war!

4.) Entscheidungen werden schnell getroffen (zusammenziehen etc.). Wir kennen Paare, die diskutieren gefühlte Jahre, ob sie sich jetzt gemeinsam eine Wohnung zulegen sollen oder nicht. Nach zehn Jahren Beziehung, wohlgemerkt! Hmm, bei manchen kann das schon funktionieren. Aber bei vielen setzt dann im Laufe der Zeit eine gewisse Müdigkeit ein. Weil diese Entscheidungen irgendwie „verschleppt“ werden. Nicht in die Tat umgesetzt werden. Und das erweckt dann häufig den Eindruck: „Es ist nicht wichtig genug. Die Beziehung selbst ist nicht wichtig genug.“ Kein sonderlich gutes Signal, nicht wahr?!?

5.) Man kommuniziert offen und ehrlich miteinander. Und vertraut sich. Man weiß: Man kann dem Partner, der Partnerin wirklich alles erzählen. Er oder sie wird einen verstehen. Und: Der Andere ist der Rückhalt. Auch dies schafft Vertrauen. Und eine Beziehung ohne Vertrauen: Was wäre das bloß? Eben!

6.) Man liebt den Anderen um seiner selbst willen. Und nicht nur deshalb, weil man Angst vor dem Alleinsein, vor der Einsamkeit hat. Davor, keinen an seiner Seite zu haben. (und glaube uns: Es gibt leider so einige Beziehungen, die deshalb aufrecht erhalten bzw. geführt werden.) Nicht nur wegen des Geldes, wegen der gemeinsamen Kinder. Und so weiter.

Nein: Der Andere wird um seiner selbst willen geliebt. Man nimmt und schätzt ihn oder sie, so wie er / sie ist. Punkt.

In einigen Fällen befanden wir eine Kontaktsperre auch als sinnlos. Dazu kommen wir jetzt!

Warum ist eine Kontaktsperre nach einer zu kurzen Beziehung sinnlos?

Da die Mechanismen der Kontaktsperre nicht mehr greifen! Doch was sind eigentlich diese Mechanismen? Schauen wir uns das mal ein wenig genauer an!

Was sind die wesentlichen Mechanismen einer Kontaktsperre?

Eine Kontaktsperre soll…,

1.) Deinen/Deine Ex dich vermissen lassen. Logisch, oder? Denn indem Du den Kontakt für eine gewisse Zeit abbrichst, gibst Du folgendes Signal: „Hey, ich bin eben DOCH nicht selbstverständlich!! Du kannst nicht davon ausgehen, dass ich ständig um Dich herum bin. Sondern Du musst auch damit rechnen, dass ich für eine gewisse Zeit aus Deinem Leben verschwinde.“ Und genau das tust Du jetzt.

Im besten Fall merkt das Dein oder Deine Ex. Spürt es schmerzhaft. Diese Lücke, die nun in seinem oder ihrem Leben ist. Dann ist alles wie geplant gelaufen!

2.) Dir helfen dich emotional zu lösen. Das ist der zweite, ganz wichtige Grund für eine Kontaktsperre. Du hast nun räumlichen wie auch emotionalen Abstand. Und kannst Dich wieder ganz auf Dich selbst konzentrieren. Darauf, Deine emotionale Unabhängigkeit zurück zu erobern.

Denn auch dies müssen wir leider immer wieder beobachten: Im Laufe der Beziehung passt sich der eine meist mehr oder weniger stark an den Anderen an. Gibt vielleicht sogar sein oder ihr Leben auf – für die Beziehung, für den Anderen. (Obwohl diese/r das eigentlich gar nicht will. Geschweige denn verlangt.) Die Folge: Klammern, in mehr oder weniger extremem Ausmaß. Es entsteht eine emotionale Abhängigkeit. Und das wiederum kann für den Partner, die Partnerin sehr, sehr erdrückend sein… (wie schädlich das für einen selbst ist, ist wohl auch klar.)

3.) dir Platz zur Weiterentwicklung geben. Dieser Punkt knüpft an den vorherigen an. Merkst Du, dass Du Dich von Dir selbst entfernt hast: Dann ist die Kontaktsperre perfekt dafür, wieder zu Dir zu finden. Dich Deiner selbst, Deiner Fähigkeiten, Deiner Talente, zu entsinnen. Dein Leben (wieder) aufzubauen. Nutze diese Chance!!

Und tue das, was Dir (!!)und nur Dir wirklich Spaß macht. Ein Lächeln ins Gesicht zaubert, und das schon beim bloßen Gedanken daran. Ist es das Reisen, das Dich reizt? Oder wolltest Du schon längst mal wieder zum Tanzen gehen? Gitarre spielen lernen? Entsinne Dich Deiner (alten) Träume und Wünsche. Und setze diese um. Das trägt ebenfalls dazu bei, Dich weiter zu entwickeln!!

4.) deinen Ex/ deine Ex dein temporäres Bild durch das alte (beim Kennenlernen) und ein Neues weiterentwickeltes ersetzen!. Stelle Dir vor: Du baust Dir jetzt ein wirklich spannendes Leben auf. Du bist viel unterwegs. Machst etwas. Bist aktiv. Erlebst viele tolle Momente. Du fühlst Dich einfach lebendig.

Du hast wieder zu Dir gefunden. Du hast ein neues Bild von Dir erschaffen. Während Dein oder Deine Ex noch dieses Bild von Dir im Kopf hat, das aus Zeiten der Trennung stammt. Dieses Bild ist jetzt nicht sonderlich positiv besetzt – logisch, nicht wahr? Umso größer dann seine oder ihre Überraschung, wenn er oder sie Dich dann von dieser anderen Seite sieht! Und glaube uns: seine oder ihre Neugierde wird steigen. Sowie das Interesse, wieder den Kontakt zu Dir zu suchen…

5.) Dem oder Der Ex zeigen, dass man dich nicht einfach so abrufbar haben kann. Denn siehe oben: Du bist eben NICHT selbstverständlich. Und Du hast es nicht nötig, Dich jedem an den Hals zu werfen, der Dir einen längeren Blick zukommen lässt. Das gilt auch für Deinen oder Deine Ex. Also: Zeige ihm oder ihr ruhig: „Ich bin es wert, dass Du um mich kämpfst! Dass Du Dich um mich bemühst! Denn mich gibt es nun mal nicht einfach so, zum Nulltarif…“

6.) in die Analyse zu gehen. Warum kam es mit Euch beiden überhaupt so weit? Warum und woran ist die Beziehung konkret gescheitert? Auch das sind sehr, sehr wichtige Fragen! Mit gutem Grund: Denn nur, wer die Fehler, wer die Konfliktherde kennt, der weiß, woran er zu arbeiten hat. Ob für den Neubeginn mit ihm oder ihr. Oder für weitere Beziehungen…

7.) Du wirklich mit Dir selbst im Reinen bist. Warum wir diesen Punkt so betonen? Weil auch dieser Punkt ein menschliches Naturgesetz berührt: Glückliche Menschen üben eine scheinbar magische Anziehungskraft auf andere aus. Sie „leuchten“ sozusagen von innen. Strahlen. Und die Umgebung will möglichst viel von diesem Glück abhaben…

Diesem Gesetz kann sich eigentlich keiner entziehen. Und das gilt auch für Deine oder Deinen Ex. Ein Grund mehr, sich während der Kontaktsperre wirklich um sich selbst zu kümmern!!

Du hast nun gesehen, wie es im Idealfall bei einer Kontaktsperre läuft. Doch warum wird das bei einer kurzen Beziehung schwierig? Schauen wir uns diese Frage mal im nächsten Abschnitt genauer an!

Warum greifen die Mechanismen einer Kontaktsperre nicht bei einer zu kurzen Beziehung?

Die Mechanismen greifen nicht, da…,

1.) Es noch keine wirkliche Bindung gibt. Denn da war meist einfach noch nicht die Zeit, echte, tiefe Liebe zu entwickeln. Es war wohl Verliebtheit mit im Spiel, das schon. Doch ist es mit Verliebtheit wie mit einem Gasherd: Der wird auch ziemlich schnell wieder kalt. (im Gegensatz zu der Elektro-Variante. Die um einiges länger braucht, um sich abzukühlen. Wie bei echter Liebe eben auch…)

2.) Er/sie noch kein altes Bild von dir hat, das vermisst werden kann. Dafür ist alles noch zu wenig gefestigt. Er oder sie hatte einfach nicht die Zeit, sich mit diesem „alten“ Bild auseinander zu setzen. Das wirklich zu verinnerlichen. Das neue hingegen, jenes von der Trennung, ist leider sehr wohl präsent. Und überstrahlt alles…

3.) Es noch zu wenig gemeinsame Momente zum Vermissen/ Erinnern gibt. Denn auch dafür war einfach noch nicht die Zeit. Es gibt also lediglich eine sehr kurze gemeinsame Vergangenheit. Die schnell und gerne in den Hintergrund rückt. Durch neue, spannende Erfahrungen ersetzt wird…

Du hast nun wichtige Infos rund um die Kontaktsperre und die kurze Beziehung erfahren. Doch was solltest Du noch alles beachten? Wir haben da hilfreiche Ratschläge für Dich!

Kontaktsperre nach sehr kurzer Beziehung – was solltest du beachten?

Falls du eine Kontaktsperre nach einer kurzen Beziehung durchziehen willst: Dann haben wir folgende Tipps erstellt!

Was du bei einer Kontaktsperre anders machen solltest, wenn deine Beziehung sehr kurz war!

Folgende Dinge solltest du dir merken…,

1.) Die Kontaktsperre sollte ebenfalls kürzer sein (Bsp nach 3 Monaten intensiver Beziehung – 3 Wochen Kontaktsperre). Denn ab einem gewissen Zeitpunkt nutzt sich der Effekt der Kontaktsperre einfach ab. Je kürzer die Beziehung also war, umso kürzer sollte auch die Kontaktsperre sein.

2.) Du solltest die emotionale Unabhängigkeit nicht zu sehr fokussieren (Nach 3 Monaten Beziehung ist man noch in der Verliebtheitsphase. Loslassen ist also schwer möglich). Setze Dich daher in dieser Hinsicht nicht allzu sehr unter Druck. Klar, Du solltest schon probieren, wieder zu Dir zu finden. In Dein emotionales Gleichgewicht. Dein Leben zu führen. (und damit meinen wir wirklich Dein eigenes.) Aber eben auch nicht verbissen. Nicht, indem Du die Gefühle, die nach der Trennung in die aufkommen, verdrängst. Das wäre die falsche Strategie!

Nimm daher die Situation, so wie sie ist. Versuche es zumindest. Das ist jetzt sehr, sehr wichtig…

3.) Die Kontaktsperre greift besonders gut, wenn du sie eisern durchziehst. Sonst wirkst Du schnell bei ihm oder ihr unglaubwürdig. Und sprunghaft. Das willst Du hoffentlich nicht, oder?!?

Also: Sei konsequent. Rufe ihn oder sie nicht an. Schreibe keine Nachrichten. Du hast diese Entscheidung getroffen: Stehe auch dazu. Und ja, mit Kontaktsperre ist auch gemeint: Schaue nicht nach, was er oder sie bei Facebook und Co so macht. (ertappt, nicht wahr?) So schwer das manchmal ist. Wenn die Versuchung besonders groß ist: Lenke Dich ab. Rufe jemanden an. Gehe raus. Mache Sport. Und so weiter…

Wie lange sollte eine Kontaktsperre nach einer kurzen Beziehung gehen?

Dazu muss man die einzelnen Situationen individuell betrachten. Es gibt mit Sicherheit eine Dauer, die für deine Beziehung optimal ist. Die zu Dir und zu den individuellen Umständen passt. Doch: Wie kannst Du diese Dauer herausfinden? Hier unsere Tipps!

Wie du am besten die optimale Dauer deiner Kontaktsperre herausfindest!

Du solltest…,

1.) Unbedingt auf dein Bauchgefühl hören. Denn der Bauch weiß oftmals besser als der Verstand, was bei emotionalen Belangen der beste Weg ist. Horche also bewusst in Dich hinein: Was sagt Dir Deine Intuition? Was fühlt sich für Dich gut an? Ist vielleicht ein wenig ungewohnt. Vor allem, wenn Du bislang eher den Kopf zu Wort kommen ließest. Aber versuche es trotzdem. Es lohnt sich!

2.) die Kontaktsperre irgendwo zwischen 3 bis 6 Wochen ansetzen. Das hat sich insgesamt als ein guter Richtwert für eine Kontaktsperre erwiesen. Weniger als drei Wochen sind schwierig. Denn dann ist der Effekt noch nicht wirklich bei dem oder der Ex zu spüren. Zu lange sollte es aber auch nicht sein. Denn der oder die Ex könnte sich schließlich daran gewöhnen, dass Du nun nicht mehr Teil seines oder ihres Lebens bist! Das wäre dann ein klassischer Fall von „übers Ziel hinaus geschossen“:…

3.) realistisch versuchen abzuwägen, wie lange du durchhalten kannst. Hier ist eher der Verstand gefragt. Gehe in Ruhe in Dich. Frage Dich: Wie lange wirst Du die Sache durchziehen können? Und dann setze einen Richtwert fest…

4.) mit anderen darüber sprechen. Und zwar mit Personen, denen Du wirklich vertraust. Überhaupt ist das „von sich selbst erzählen“ eine sehr gute Idee – nicht nur in diesem Fall. Denn so entlastest Du Dich zum einen selbst. Bleibst nicht alleine mit Dir und den so zahlreichen Gedanken.

Nein, Du erhältst auch wertvolles Feedback von außen. Feedback, das Dich nicht selten auf neue Sichtweisen und Gedanken bringt. Und das kann sehr, sehr hilfreich sein…

Kontaktsperre nach einer kurzen Beziehung – unser Fazit!

Eine kurze Beziehung hat so ihre Tücken. Besonders, wenn es dann zur Trennung kommt – und man die Hoffnung auf einen Neubeginn nicht aufgeben will.

Denn: Es war in der Regel noch nicht die Zeit, eine echte, emotionale Bindung zu dem anderen aufzubauen. Es war noch nicht die Zeit, dass sich die Liebe entwickeln konnte. Verliebtheit: das schon. Doch mehr eben nicht….

Umso mehr sollte man sich die Frage stellen: Ergibt eine Kontaktsperre unter solchen Vorzeichen überhaupt Sinn? Dies hängt von diversen Faktoren ab: Wie sehr beide gefühlsmäßig involviert waren. Wie glücklich die Beziehung bzw. wie groß die Probleme war(en). Und: Wie abhängig man von ihm oder ihr war.

Zugleich sollte die Kontaktsperre natürlich auch gut genutzt werden. Um wieder zu sich selbst zu finden. Um den Anderen spüren zu lassen: „Ich bin es wert, dass Du um mich kämpfst!“

keine leichte Aufgabe nach einer so kurzen Beziehung! Deshalb sollte man sich das Ganze wirklich gut überlegen…..