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Warum sind Männer so gefühlskalt?

Warum sind Männer so gefühlskalt? Warum haben besonders einige Vertreter so große Schwierigkeiten, zu ihren Emotionen und Empfindungen zu stehen, diese einfach  mal raus zu lassen? Und was sind die Gründe dafür? Wir haben uns intensiv mit diesem Thema beschäftigt. Und möchten Dir nun Rede und Antwort stehen…

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Was sind die möglichen Ursachen Gefühlskälte?

Männer und Gefühle – das ist bekanntlich ein ganz spezielles Thema. Eines, das Frauen nicht erst seit heute beschäftigt. Denn Fakt ist: Viele Männer tun sich noch immer schwer damit, ihre Gefühle zu zeigen. Vor allem in der Öffentlichkeit, vor allem in Gegenwart von anderen.

Der Grund dahinter? Der wird durch den Satz „Ein echter Mann weint nicht“ schon sehr gut ausgedrückt. Lange Zeit war dies eine Art Mantra, ein Glaubenssatz, an den sich jeder „echte Kerl“ gehalten hat bwz. halten musste (zumindest glaubte er das). Nur so konnte er sich beweisen, nur so konnte er als stark und quasi unbesiegbar da stehen. Deshalb erschien er häufig sehr gefühlskalt, zeigte seine Emotionen nicht – obwohl es in seine Inneren manchmal gar nicht so ruhig aussah, wie es den Anschein hatte.

Dieser Satz wurde lange Zeit von Väter an die Söhne weitergegeben, ohne dass die Worte, der Inhalt dabei infrage gestellt wurden. Schließlich war aus dem Vater ja auch etwas geworden, er war vermeintlich gut  mit diesem Satz gefahren. Warum sollte es also nicht auch dem Sohn nützen?!?

Undso übernahm auch dieser den Satz. Ohne groß darüber nachzudenken: Es war einfach so. Damit einher ging (und geht) häufig eine gewisse Angst vor Gefühlen. Eben WEIL man(n) sich nicht mit den Emotionen auseinandersetzte (positiven wie negativen), hatte man(n) oft das Gefühl, ihnen nicht gewachsen zu sein – vor allem, wenn sie mit einer solchen Wucht kamen.  Auch deshalb reagieren viele Männer noch immer ein wenig hilflos, wenn eine Frau vor ihnen , in ihrer Gegenwart, in Tränen ausbricht. Sie wissen einfach nicht, wie sie damit umgehen sollen…

Noch immer halten sich viele Männer daran. Besonders jetzt, da sich einiges in Sachen Geschlechter- und Rollenverhältnis ändert. „Das widerspricht sich doch?“, magst Du Dich an dieser Stelle vielleicht fragen. Und nicht ganz zu Unrecht, schließlich trauen sich tatsächlich immer mehr Männer, nicht nur dann zu weinen, wenn die Lieblingsmannschaft verliert. Und doch machen sich gerade in diesen Zeiten des Umbruchs immer wieder die (häufig starken) Beharrungskräfte bemerkbar. Und es wird einem deutlich, wie sehr manche am Althergebrachten festhalten.

Schließlich kennen sie diese Situation, wissen, wie sie mit ihr umgehen müssen. Sie hat ihnen augenscheinlich nicht geschadet – daher wird sie lieber beibehalten, anstatt sich an das Neue gewöhnen zu müssen. Da ist auch ein wenig Bequemlichkeit mit dabei. Und eben die Angst, die leider ein mächtiger Ratgeber ist…

Können Männer Gefühle unterdrücken?

Ja – zumindest versuchen es viele! Denn wie gesagt fühlen sich zahlreiche Kerle überfordert, wenn sie mit den (eigenen) Emotionen konfrontiert werden. Wenn Wut, Trauer, Verzweiflung, Sehnsucht, etc. auf sie einstürmen, mit all ihrer Wucht. Sie fühlen sich überrollt, nicht mehr Herr ihrer Sinne. Fast schon ausgeliefert. Das ist ein Empfinden, das sie so gar nicht schätzen. Und deshalb versuchen sie, diese Gefühle, die gerade in höchstem Maße unerwünscht sind, zu unterdrücken, zu verdrängen, weg zu schieben.

Ob das gelingt? Für einen kurzen Moment ja. Doch leider lassen sich die Gefühle nun mal nicht austricksen. Sie gehen zwar weg, lassen einen für diesen Moment in Ruhe. Doch kommen sie früher oder später wieder an die Oberfläche, wollen sich Luft verschaffen – und dann sind sie häufig noch stärker. Fast wie ein Bumerang…

Die innere Spannung wächst und wächst. Auch deshalb versuchen so viele Männer, diese Spannung auf die ein oder andere Weise abzubauen. Mit viel Sport beispielsweise, andere stürzen sich ins Nachtleben, um sich so richtig auszupowern. Doch wem es nicht gelingt, diese Spannung abzubauen, der läuft Gefahr, psychische Probleme zu entwickeln – das ist leider gar nicht so selten der Fall.

Viele legen beispielsweise ein aggressives Verhalten an den Tag. Sind extrem dünnhäutig, reagieren aggressiv auf vermeintliche Anschuldigungen und Beleidigungen. Fühlen sich rasch angegriffen, nehmen viel persönlich – und dann nicht selten die Faust zur Antwort. Andere wiederum neigen zu Alkohl- oder sonstigen Exzessen – das ist ein weiteres Anzeichen dafür, dass etwas im Inneren nicht in Ordnung ist. Dass er seinen Zugang zu den Gefühlen verloren hat, mit sich selbst nicht im Reinen ist.

Natürlich muss dies nicht zwangsläufig so eintreten – doch die Gefahr ist nun mal da. Hinzu kommt, dass sich viele immer noch scheuen, sich auszusprechen, sich bei einem guten Freund oder einer anderen vertrauten Person anzulehnen, Rat zu holen. Einfach, weil sie keine Schwäche zeigen wollen, vor niemandem!

Dabei würde es ihnen gut tun. dabei helfen, diese innere Spannung abzubauen, das Angestaute sich Bahn brechen zu lassen. Es ist eine Entlastung! Und man kann danach wieder klarer sehen.

Zum Glück sehen das immer mehr Männer mittlerweile genauso. Und trauen sich, zu ihren Gefühlen zu stehen, sich auch zu ihrer sanfteren, emotionalen Seite zu bekennen. Weil sie mitbekommen haben, wie gut das manchmal sein kann. Und dass sie von ein paar Tränen keinen Muskelverlust befürchten müssen…

Erzwingen lässt sich dieser Prozess der Erkenntnis jedoch nicht. Denn es ist an ihm, dies zu erkennen. Nur dann kann eine Änderung eintreten – das haben die Erfahrungen gezeigt.