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Angst vor Trennung vom Partner – Ursachen/ Lösungen!

Zwischen Euch läuft es eigentlich nicht mehr gut? Es gibt zahlreiche Probleme? Ihr beide seid nicht mehr miteinander glücklich?

Doch irgendetwas hält Dich davon ab, den Schlussstrich zu ziehen. Es ist da diese (unbewusste) Angst vor der Trennung in Dir. Die Dich festhält.

Was aber steckt hinter dieser Angst? Was kann eine Lösung für Dich sein? Genau diesen Fragen sind auch wir vom Ex zurück Team auf den Grund gegangen! Und wollen Dir hier unsere Ergebnisse präsentieren.

Das genau erwartet Dich:

1) Wie begründet ist die Angst vor der Trennung in Deinem Fall?

2) Wie kannst Du eine Trennung doch noch verhindern?

3) wie kannst Du eine Trennungsangst ohne Grund überwinden?

4) Was ist, wenn Dein Fall sehr speziell ist?

5) und was wollen wir Dir als Fazit mit auf den Weg geben?


Ist die Angst vor einer Trennung in deiner Partnerschaft begründet oder nicht?


Diese Frage ist zuallererst wichtig, weil…

  • du erst mit Gewissheit die richtige Strategie auswählen solltest! Und das kannst Du eben nur dann tun, wenn Du wirklich weißt, was es mit Deiner Angst auf sich hat. Was und „wer“ sie eigentlich ist. Was hinter ihr steckt!
  • Du so die Situation besser einschätzen kannst. Und Dich selbst besser verstehst. Warum Du jetzt gerade so denkst und fühlst, wie Du es tust. Denn glaube uns: Die Angst treibt uns zu so manchen Taten, Gedanken und Gefühlen! Sie ist sogar ein ziemlich starker Antrieb. Umso besser also, sie identifizieren und besser einschätzen zu können!

Wie du herausfindest, ob die Trennungsangst begründet ist?

Hier einige Tipps, welche dir bei deiner Suche helfen…,

  • befrage Menschen, die dich gut kennen (Freunde, Bekannte, Familie). Aber bitte auch nicht ZU viele. Denn das kann dann eher verwirren als Dich weiterbringen… Daher: Überlege Dir, wer Dich wirklich gut kennt. Wem Du vertraust. Wem Du Dich anvertrauen möchtest. Und dann: Spreche offen und ehrlich über Dich und Deine Situation!
  • vergleiche die Situation mit vergangenen Krisen eurer Beziehung. Ist es jetzt schlimmer als früher? Oder spielen Deine Gedanken gerade nur verrückt?
  • Projizierst Du gerade vielleicht etwas? Sprich: Eigentlich liegt das Problem ganz woanders. Zum Beispiel in einer großen Angst vor der Zukunft. Doch wird diese Angst nun auf die Beziehung übertragen. Obwohl die Beziehung an sich eigentlich in Ordnung ist. Und läuft. Doch nun spielen die Gedanken verrückt. Und Du schaffst Probleme, wo eigentlich gar keine sind. Beziehungsweise verschiebst diese Probleme…

 

Wie kannst du eine Trennung aufhalten, falls die Trennungsangst begründet ist?

Okay, es ist klar! Eure Beziehung macht nicht mehr lange! Was kannst du nun tun?

Schritt 1 Ursachenforschung

Zu aller erst sollten die Ursachen erforscht werden. Doch wie soll man diese Ursachen finden? Gehe dafür folgendermaßen vor!

  • Führe ein offenes Gespräch mit deinem Partner (Alle Probleme müssen auf den Tisch). Seid dabei unbedingt offen und ehrlich miteinander. Das ist sehr wichtig! Haltet nichts zurück. Sprecht Euch aus. Und nehmt Euch die Zeit dafür.
  • nimm dir Zeit und brainstorme mit warum fragen (hinterfrage jede Antwort mit warum). Denn dieses kleine Wort bringt die Sache auf den Punkt. Führt direkt zum Kern des Problems. Überzeuge Dich selbst!
  • schreibe alles auf. So kannst Du sicher sein, dass Du garantiert nichts vergessen wirst. Das ist eine sehr hilfreiche und wertvolle Orientierung! Gerade jetzt!
  • Überlege, an welchen Ursachen Du die hauptsächliche Verantwortung trägst. Und übernimm dafür bitte auch die Verantwortung. Vor Dir selbst. Aber auch vor ihm oder ihr.
  • Sei bereit, auch seine oder ihre Sicht der Dinge anzuhören. Und höre ihm oder ihr wirklich zu. Unterbreche ihn oder sie nicht. Das würdest Du Dir von ihm oder ihr schließlich auch wünschen! Habt also Verständnis füreinander. Auch das gehört zu einer guten Gesprächskultur mit dazu!

Schritt 2 Gespräch mit dem Partner

Du musst deinen Partner mit ins Boot holen. Alleine ist es nicht möglich die Beziehung zu retten!

Vereinbart ein Gespräch mit folgenden Themen…,

  1. Was sind die Ursachen der Probleme. Schreibt auch diese auf! Überlegt das gemeinsam. Je einiger Ihr Euch seid, umso besser!
  2. Welche Maßnahmen solltet ihr ergreifen(möglichst konkret)? Stellt am besten einen Plan auf. In dem Ihr ganz konkret und genau festhaltet: Was wann und wie zu tun ist. Auch das hilft jetzt sehr, glaube uns!
  3. Was motiviert euch am meisten um die Beziehung zu retten? Betreibt hierbei ruhig (einmal mehr) ein wenig Brainstorming. WARUM wollt Ihr überhaupt zusammen bleiben? Gute Frage, nicht wahr? Die noch mehr motiviert…
  4. Setzt Euren Plan sofort um!

 

Schritt 3 Arbeit an der Beziehung!

In dieser Phase geht es um die Umsetzung.

Dabei…,

  1. solltet ihr euch strikt an einen konkreten Maßnahmenplan halten. Den Ihr hoffentlich bereits im Schritt 2 wirklich aufgestellt habt.
  2. eine echte Veränderung von beiden Seiten durchziehen. Und zwar von beiden Seiten. Denn: zu einer Beziehung gehören nun mal zwei. Wenn nur einer die Beziehung retten will: Dann wird das über kurz oder lang nichts bringen. Im Gegenteil. Das wird nur zu Enttäuschung und Frust führen! Bei Euch beiden…
  3. regelmäßig offene Gespräche führen. Hierbei geht es um die Überprüfung. Seid Ihr beide noch gemeinsam auf dem richtigen Weg? Fühlt sich das, was Ihr tut, nach wie vor gut an? Wie fühlt es sich überhaupt an? Um das herauszufinden, heißt es auch: kommunizieren! Und zwar offen und ehrlich, versteht sich. Das schafft (wieder mehr) Vertrauen. Und eine Beziehung ohne Vertrauen? Das kann nicht gut gehen…
  4. realistische, konkrete Ziele gemeinsam umsetzen! Sofern sie zu Euch passen. Nur dann werdet Ihr auch wirklich dazu bereit sein. Bereit sein, Euch einzusetzen. Denn unbewusst wisst Ihr: Diese oder jene Ziele tun mir gut. Sie sind richtig für mich. Sie werden mich glücklich(er) machen. Deshalb ist es so wichtig, dass die Ziele zu Euch beiden passen!
  5. Die Maßnahmen notfalls korrigieren. Sofern sie sich als unpassend, als nicht praktisch erwiesen haben. Sei gewiss: Es ist keine Schande, etwas zu korrigieren! Und je früher dies geschieht, umso besser…

Wie kannst du unbegründete Trennungsangst überwinden?

Folgende Schritte solltest du dabei gehen! Dein Partner ist auch ein Ansprechpartner. Versuche jedoch vor allem Selbst an dir zu arbeiten!

  1. Suche dir Hilfe (Psychologe, Familie). Vor allem dann, wenn Deine Angst sehr, sehr tief sitzt. Wenn sie Dich wirklich behindert. Und Dich blockiert. Wenn Du merkst: Du hast schon so lange mit ihr zu tun. Und es wird von alleine (!) einfach nicht besser. Hilfe anzunehmen ist keine Schande! Im Gegenteil. Es zeugt von Stärke!
  2. Finde die Ursachen der Trennungsangst heraus. Was steckt wirklich hinter ihr? Schaue wirklich genau hin. Habe keine Angst vor dieser Konfrontation! Du bist stark genug dafür!
  3. Verarbeite die Traumata, welche dahinter stecken! (über längere Zeit) Was wir oftmals beobachten: Oft steckt ein einschneidendes Erlebnis aus der Kindheit oder der Jugend dahinter. Zum Beispiel, als die Eltern sich trennten. Und das sehr schlimm für einen war. Oder als die erste große Liebe einen verlassen hat. All das kann Narben hinterlassen!
  4. Kümmere Dich um Dich selbst. Das Wichtigste ist jetzt, wieder mehr Selbstvertrauen aufzubauen. Am Selbstwertgefühl zu arbeiten. Denn dies ist Gift für die Angst! Daher: Finde (wieder) zu Dir. In Dein inneres Gleichgewicht. Und dann kannst Du der Angst die kalte Schulter zeigen!

Wie kannst du Trennungsangst in spezifischen Situationen überwinden?

Falls deine Trennungsangst unbegründet ist, musst du damit umgehen! Unbegründete Angst ist in jeder Beziehung eher ungesund! Hier gehen wir auf verschiedene Einzelsituationen ein.

Angst vor Trennung wegen Kindern/ gemeinsame Wohnung!

In diesem Fall…,

  • steht das Wohl des Kindes im Mittelpunkt. Führe Dir das immer wieder vor Augen!!

Folgende Fragen sind dabei wichtig…,

  • Ist es besser zusammen zu bleiben und dem Kind etwas vorzumachen? Glaube uns: Kinder bekommen unbewusst sehr, sehr viel mit. Und spüren daher, wenn zwischen den Eltern etwas nicht in Ordnung ist. Dann neigen Kinder leider dazu, sich selbst dafür verantwortlich zu machen. Weil sie nicht brav., nicht gut, etc. genug waren. Obwohl das überhaupt nicht stimmt. Auch sie leiden daher sehr!
  • Habt ihr bereits ehrliche Anstrengungen unternommen zur Rettung der Bindung? Doch es ist einfach nicht besser geworden? Zieht in diesem Fall die Konsequenzen! Und trennt Euch. Dieser Schritt kann eine echte Befreiung sein! Und zwar für beide Seiten…
  • Stellt klare Regelungen auf. Wenn Kinder mit im Spiel sind: Dann sollte natürlich geklärt werden, wer wann die Kinder betreut. Versucht, das möglichst einvernehmlich zu klären. Zur Not holt Ihr Euch Unterstützung von außen an Bord. Eine Art Schiedsrichter sozusagen. Der notfalls klärend eingreifen kann.
  • Wie ist die finanzielle Lage? Auch nicht unwichtig in diesem Fall! Auch das sollte daher geklärt werden. Stellt eine Tabelle auf. Und versucht, möglichst fair zu trennen bzw. zu teilen! (auch hierbei gilt: Holt Euch ruhig Unterstützung, wenn Ihr gemeinsam nicht weiterkommt. Das kann wirklich entlasten!)
  • wie viel Liebe ist noch zwischen Euch? Ebenfalls keine ganz unwichtige Frage, nicht wahr? Horche in Dich hinein! Was empfindest Du wirklich noch für ihn oder sie?

Angst vor Trennung nach einem heftigen Streit!

Vor allem heftige Streits können zu Trennungen führen. Sie gehören allerdings auch zu einer gesunden Beziehungskultur. Denn: Ein Streit muss nicht unbedingt etwas Schlechtes sein. Er kann vielmehr auch Dinge zutage fördern, die (zu) lange ungesagt blieben. Wie ein Vulkan, der schon lange brodelte. Zu Spannungen führte. Und jetzt endlich ausgebrochen ist. Das kann eine echte Erleichterung sein!

 

Daher: Du solltest nicht nach jedem Streit in Angst versinken!

Folgende Fragen solltest du berücksichtigen…,

  • Wie oft streitet ihr euch? Regelmäßig? Oder eher ab und zu? Wie häufig ist dies der Fall? Sind die Konflikte mittlerweile chronisch geworden? Gehören sie zu Eurer Beziehung einfach mit dazu?
  • Was sind die wahren Ursachen hinter dem Streit? Häufig stecken ganz bestimmte (wenige) Gründe hinter diesen Konflikten. Streitet man zum Beispiel darüber, wer wann wie viel im Haushalt macht: Dann hat einer oftmals unbewusst das Gefühl, dass der Andere nicht ausreichend in die Beziehung investiert. Und so weiter… Schaue daher genau hin! Versuche, zu analysieren: Was steckt wirklich dahinter? Sei dabei möglichst offen und ehrlich zu Dir selbst!
  • Hätten die Streitpunkte schnell geklärt werden können? Und wenn ja: Wie?
  • Wie groß war Deine Verantwortung, Deine Schuld an dem Streit? Hast Du ihn vielleicht bewusst zugelassen? Bzw. provoziert?
  • Wie sehr hast Du Dich beim Streit bemüht, eine Lösung zu finde? Und einen Kompromissvorschlag auszuarbeiten? Wie sehr hast Du das gegenüber Deinem Partner, Deiner Partnerin kommuniziert? Auch das ist nämlich eine sehr wichtige Rückmeldung an den Anderen….

Finanzielle Angst vor Trennung!

Viele Bindungen beinhalten finanzielle Abhängigkeit. Allerdings ist das nie eine gute Grundlage für eine Bindung. Denn auf diese Weise kann zum einen ein ziemliches Ungleichgewicht in der Beziehung entstehen. Derjenige, der das Geld gibt bzw. hat, der bestimmt. Und das kann zu Verbitterung, zu Frust und zu Konflikten führen.

Warum du dich von der finanziellen Angst lösen solltest…,

  • du verbaust dir damit eine glückliche Beziehung. Stelle Dir mal vor, Du bist derjenige, der das Geld hat. Unbewusst denkst Du dann vielleicht: „Er oder sie ist nur deswegen mit mir zusammen. Und nicht deshalb, weil echte, wahre Liebe mit im Spiel ist.“ Kein schöner Gedanke, nicht wahr? Das – siehe oben – führt zu unguten Gefühlen. Und reichlich Konfliktstoff…
  • weil Du Dich so in eine Art Abhängigkeit begibst. Sofern Du der/diejenige bist, die kaum/ weniger Geld hat. Du hast die Bequemlichkeit anstelle der Freiheit gewählt. Niemals eine gute Wahl, das kannst Du uns glauben! Und eine, die unbewusst signalisiert: „Alleine schaffe ich es ja doch nicht.“ Das ist alles andere als gut für das eigene Selbstvertrauen. So viel ist sicher! Und Du machst Dich auf diese Weise noch kleiner…
  • weil es ausreichend finanzielle Hilfe von außen gibt. Gut, vielleicht musst Du auf den Swimming Pool und die Sauna verzichten. Aber: Du wirst so viel persönliche Freiheit gewinnen. Und: Du wirst gerade hier, in diesem funktionierenden Sozialstaat, niemals tief fallen und unter der Brücke landen! (Dafür muss schon ganz viel passieren). Denn es gibt reichlich staatliche Hilfe. Zumal Dir auch Freunde, Familie, etc. mit Sicherheit gerne helfen können. Gerade jetzt!

Angst vor dem Alleinsein nach einer Trennung!

Einer der häufigsten Ängste! Man bleibt zusammen, da man Alleinsein nicht mehr aushält. Weil man diese mehr oder weniger starke Angst vor der Einsamkeit hat. Obwohl diese Ängste eigentlich unbegründet sind. Nicht gut für einen…

Dabei…,

  • braucht eine gesunde Beziehung das Alleinsein beider Partner… Was wir damit meinen? Sie müssen instinktiv wissen: Wir können auch gut alleine mit uns klar kommen. Wir wissen, wer wir sind. Wir brauchen den Anderen nicht, um wirklich wir selbst zu sein. Nein: Die Gegenwart des Anderen ist eine gute, schöne Ergänzung!
  • Kann diese Angst sehr viel kaputt machen. Und einen in der persönlichen Weiterentwicklung behindern. Oft beobachten wir: Viele Paare halten nur deshalb an der Beziehung fest, weil sie nicht allein sein wollen. Doch eigentlich sind sie längst nicht mehr mit dem Anderen glücklich. Ein Anderer könnte sie viel glücklicher machen! Das ist doch eigentlich ziemlich schade, nicht wahr?
  • Bist Du so viel stärker als Du denkst. Stelle Dir mal das Schlimmste, das Allerschlimmste vor, was Dir passieren könnte. Wenn Du Dich von ihm oder ihr trennst. Male Dir dieses Szenario gründlich aus. Und dann überlege: Wie wahrscheinlich ist es, dass es genau so kommt? Eben!
  • Hast Du sehr viel Unterstützung um Dich herum. In Form von Freunden und Verwandten. Schon allein deshalb wirst Du niemals allein und einsam sein! Sofern Du diese Unterstützung auch zulässt…..

 

Angst vor Trennung – Sprüche!

Eine Liste mit Sprüchen, welche nützlich sein könnten, falls du Trennungsangst hast!

  • Ein Leben ohne Liebe ist kein gelebtes Leben…
  • Manchmal muss man den Sprung ins kalte Wasser wagen. Um zu erkennen, wie gut man eigentlich schwimmen kann…
  • Ich habe die Freiheit gewählt. Anstelle der Bequemlichkeit….
  • Angst kann viel kaputt machen. Und einen fesseln. Das will ich nicht mehr! Und ich streife diese Fesseln jetzt ab…

Angst vor Trennung – unser Fazit!

Gerade die unbewussten Ängste sind es, die uns festhalten. Die uns behindern. Die dafür sorgen, dass wir fest stecken. Nicht weiterkommen.

Und so bleibt manch einer in einer Beziehung, in der er längst nicht mehr glücklich ist. Die ihm oder ihr längst nicht mehr gut tut. Einfach aus dieser Angst heraus….

Umso wichtiger ist es, sich das einzugestehen! Und die wahren Ursachen hinter der Angst heraus zu finden. Die Angst zu analysieren. Und sie zu überwinden.

Das ist möglich. Denn man ist immer stärker als man denkt. Und deshalb wird man nie so tief fallen, wie die Angst es einem glauben machen will.

Lasse Dich daher nicht länger von Deiner Angst vor der Trennung dominieren! Arbeite an ihr! Und zwar sofort! Und Du wirst den Weg zu Deinem persönlichen Glück finden. Garantiert!