≡ Menu

Die Trennung vom Partner; Trennung Ja/Nein und ab wann?

Die Trennung vom Partner – Trennung Ja/Nein und ab wann?

Du weißt einfach nicht, ob Du Dich von Deinem Partner/ Deiner Partnerin trennen sollst? Da es zwischen Euch nicht mehr so gut läuft? Doch wirklich den Schlussstrich ziehen – ließe sich die Beziehung nicht vielleicht doch retten?

Vielleicht gehen dir genau diese Gedanken gerade im Kopf herum. Und Du denkst nach und denkst nach. Ohne wirklich weiter zu kommen.

Mit diesem Text wollen wir vom Ex zurück Team dir helfen. Dafür haben wir uns lange hingesetzt und uns intensiv mit dem Thema befasst. So konnten wir eine Strategie entwickeln, um zu der jeweils richtigen Entscheidung zu gelangen. Und natürlich haben wir auch weitere wertvolle Tipps und Ratschläge für Dich, die Dir jetzt hoffentlich weiterhelfen.


Was genau Dich in diesem Beitrag erwartet? Lies einfach hier nach:

1) was Du bei der Trennung vom Partner generell beachten solltest

2) was bei einer Trennung kurz nach der Geburt zu tun ist (eine Schritt für Schritt Anleitung)

3) wie Du Dich bei einer Trennung verhalten solltest

4) was bei einer Trennung mit Kindern zu tun ist

5) und unser Fazit zum Thema

Die Trennung vom Partner – was ist zu beachten?

Folgende Punkte sind dabei besonders wichtig!

Wie willst du die Trennung sagen?

Ein Trennungsgespräch ist nie einfach. Kein Wunder, dass so manch einer diese Unterhaltung gerne gar nicht führen würde… und dem eher auf die unfeine Art aus dem Weg geht. Etwa, indem er oder sie einfach heimlich verschwindet.

Doch solch ein Verhalten ist dem Anderen gegenüber äußerst unfair. Daher solltest Du ihm oder ihr zumindest ein Gespräch zugestehen! Kopf hoch: Es muss gar nicht so schlimm werden. Doch das richtige Fingerspitzengefühl ist gefragt.

Das Ziel ist es…

die Trennung unmissverständlich zu vermitteln. Zeige ihm oder ihr: Du hast Deine Entscheidung getroffen. Ein für allemal. Du hast Dir das nicht leicht gemacht. Gründlich über alles nachgedacht. Doch von Deiner Seite aus geht es einfach nicht mehr…

den emotionalen Schaden aller Beteiligten möglichst gering zu halten. Zeige ihm oder ihr: Du willst ihn oder sie nicht unnötig verletzen. (und auch alle anderen, die eventuell beteiligt sind). Du denkst auch daran, wie es ihm/ ihr nun emotional geht. Und tust alles, um diese Trennung so leicht wie möglich für alle zu machen.

Dabei solltest du auf deinen Partner eingehen. Es gibt mehrere Menschentypen.

2 Menschentypen kann man grundlegend unterscheiden. Dies ist eher eine Tendenz.

Sie gilt als Orientierung…

der rationale Typ. Dieser denkt und handelt sowie fühlt vor allem über den Verstand. Mit Gefühlen kann er oder sie hingegen weniger anfangen. Alles,was er oder sie tut bzw. sagt, ist wohl durchdacht. Muss erst einmal vom Verstand abgesegnet werden.

der emotionale Typ. Hier stehen die Gefühle im Vordergrund. Im Gegensatz zum rationalen Typ neigt er oder sie häufiger zu impulsiven und spontanen Entscheidungen, die aus dem Bauch heraus kommen. Er oder sie fühlt und erlebt alles sehr intensiv.

Was braucht der rationale Typ…

verständliche Argumente zum festhalten. Um die Entscheidung verstehen zu können. Alle Erklärungen, die für ihn oder sie greifbar sind, sind jetzt gefragt. Und logisch sollten sie natürlich auch sein…

Erklärungen/Fragen beantworten. Vielleicht kann er manches Argument nicht sofort nachvollziehen.will dieses oder jenes genauer erklärt bekommen. Deshalb gilt es, sich alles gründlich zu überlegen. Und ihm oder ihr dann Rede und Antwort zu stehen.

Gewissheit. Je mehr Du von Deiner Entscheidung überzeugt bist, umso weniger wird er oder sie versuchen, Dich umzustimmen. Und vielleicht doch noch zu einem Weiterführen der Beziehung überzeugen. Je fester Du also bei Deinem Entschluss bleibst, je konsequenter Du Dich zeigst: umso glaubwürdiger wirst Du auch sein.

Was braucht der emotionale Typ…

Trost/Empathie. Denn er oder sie wird seine / ihre Verletzung nun mehr oder weniger offen zeigen. Aufgrund seiner oder ihrer Sensibilität nimmt er oder sie alles häufig sehr persönlich. Zieht sich selbst in Zweifel. Deshalb ist es wichtig, ihm oder ihr zu sagen: 2Es lag nicht an Deinem Charakter, dass es mit uns beiden nicht geklappt hat. Sondern an diesen und jenen Problemen.“

gefühlvolle Formulierungen. Und zwar solche, die auch zu Euch, zu der Situation passen! Und nicht irgendwelche 08/15 Sätze, die man halt so sagt… das würde den Anderen umso mehr verletzen!

Die Zusicherung, dass er oder sie trotz allem ein sehr wertvoller Mensch ist. Siehe Punkt 1: denn er oder sie fühlt sich nun innerlich sehr leer. Persönlich angegriffen, stärker noch als der rationale Typ. Daher ist solch eine Zusicherung nun sehr, sehr wichtig…

ein genereller Hinweis: Bitte lasse Sätze wie „Wir können ja Freunde bleiben“ sein. Vor allem dann, wenn Du sie nicht ernst meinst. Und nur sagst, weil es zum guten Ton gehört. In aller Regel sind diese Sätze nicht ernst gemeint. Und führen nur dazu, dass der Andere das für bare Münze nimmt. Und sich unnötig Hoffnungen macht…

noch ein Hinweis: In der Regel kommen diese Typen nur selten in Reinform vor. Meist ist ein Mischtyp in unterschiedlich starker Ausprägung vorhanden. Dies gilt es mit zu beachten!

Wie solltest du dich nach der Trennung verhalten?

Auch nach der Trennung ist wichtig. Entscheidend ist…

dass du konsequent bleibst. Siehe oben. Du hast ausführlich über alles nachgedacht. Für und Wider abgewogen. Doch hast Du zu der für dich richtigen Entscheidung nun gefunden…

Warum ist das entscheidend?

Da er/sie sonst falsche Hoffnungen hegt. Denn er oder sie spürt Deine Zweifel intuitiv. Und da er oder sie noch auf einen Irrtum, ein weiter so mit Dir hofft, klammert er oder sie sich daran…

deine Trennung nicht glaubwürdig ist. Er oder sie kennt Dich einfach sehr gut. Und spürt, wenn da Zweifel sind. Diese Zweifel lassen Dich jedoch weniger glaubwürdig erscheinen. Und so nimmt er oder sie Dir das nicht ab…

er oder sie einfach nicht loslassen kann. Weil er oder sie sich noch immer an diese Hoffnung klammert. So vergebens das auch ist. Daher wird es noch sehr, sehr lange dauern, bis er oder sie dieses Kapitel mit Dir abschließen kann…

Gründe warum oft Inkonsequenz herrscht… – und warum Du diese unbedingt vermeiden solltest!

Mitleid. Du siehst, wie er oder sie leidet. Wie tief er oder sie getroffen ist. Das wolltest Du natürlich nicht. Du würdest ihm oder ihr gerne helfen. Auch aus Mitleid…

Angst vor Einsamkeit. Du weißt selbst nicht, was jetzt auf Dich wartet. Das Leben als Pärchen scheint erst einmal vorbei zu sein. Und schon tauchen die ersten Ängste auf: Kannst Du alleine wirklich alles meistern? Wirst Du jemals wieder die große Liebe finden? Und so weiter. Nicht selten drehen sich die Gedanken nun im Kreis. Und die Angst vor der Einsamkeit gewinnt die Oberhand. Bis man einen Rückzieher macht…

Machtspiele. Man will sich und dem Anderen beweisen: Schau her, wie viel Macht ich doch über Dich habe. Wenn ich will, dann brauche ich nur mit dem kleinen Finger zu schnippen, und schon kommst Du angerannt. Und deshalb hält man sich diese Hintertür offen.

Wie solltest du dich auf ein Trennungsgespräch vorbereiten?

Für den rationalen Typ…

schreibe alle Argumente auf weshalb du die Trennung willst. Möglichst verständlich und nachvollziehbar, natürlich!

versuche die Argumente kurz vorher durch zu sprechen. Mit einem guten Freund. Oder einer anderen vertrauten Person. Der fällt vielleicht noch etwas Gutes dazu ein..

versuche langsam und ruhig zu reden. Das verleiht Dir Souveränität. Und mehr Überzeugungskraft. Lasse Dich nicht aus der Ruhe bringen! Und atme zwischendurch immer wieder tief durch.

Lasse Dich nicht unterbrechen. Zumindest so lange nicht, bis Du Deine Argumente vorgebracht hast. Anschließend kann er oder sie ja immer noch seine oder ihre Fragen stellen.

Für den emotionalen Typ…

Überlege dir, wie du die Trennung sensibel vermittelst. Versetze Dich dabei in ihn oder sie hinein. Das sollte Dir ja gut gelingen..

Gehe auf ihn oder sie ein. Und beobachte, wie er oder sie reagiert. Schaue, ob er oder sie in den Arm genommen werden möchte, ob das vielleicht etwas hilft. Oder eher nicht.

Kommuniziere, dass Du ihn oder sie nicht verletzen möchtest. Und dass Du Dir denken kannst, wie es ihm oder ihr jetzt geht.

Es ist frisch nach der Geburt und ihr hattet eine Trennung?

Eine sehr schwierige Situation. Was also ist jetzt zu tun? Wir haben eine Schritt für Schritt Anleitung für Dich erstellt!

Schritt 1 Existenzielle Sicherheit

Wenn es nicht anders geht, wirst du wohl allein erziehend sein. Vorerst.

Was solltest du als aller erstes tun?

Sichere dich existenziell ab.vor allem in finanzieller und in wohnlicher Hinsicht. Keine Sorge: Es gibt mehr Möglichkeiten, als Du jetzt vielleicht denkst!

Egal ob…

Wohnung

Job

Finanzen

Betreuung Deines Kindes

Das solltest du nicht alleine tun.

Suche dir Hilfe (Organisationen/Familie, Bekannte). Vor allem von staatlicher Seite aus gibt es sehr viele Hilfsangebote für junge Eltern. Auch für Alleinerziehende natürlich! Informiere Dich daher bei einer Organisation wie Pro Familia oder der Caritas oder weiteren Organisationen.eine Liste hierüber kannst Du online finden. Diese kennen sich sehr gut mit dem Thema aus und können Dich umfassend beraten. Sowie Dir natürlich jetzt beistehen. Das Gleiche gilt auch für Freunde und Bekannte. Sie wollen jetzt bei Dir sein und Dich unterstützen. Nimm diese Hilfe bitte auch an! Nicht nur um Deiner selbst willen. Denn Du kannst nur dann wirklich gut für Dein Kind sorgen, wenn es Dir selbst auch einigermaßen gut geht. Trotz allem…

Sichere dir Job, Wohnung etc… wer bekommt die Wohnung? Meist wird das derjenige sein, der das Kind hauptsächlich betreut (auch hierzu gibt es entsprechende Regelungen.) Das Gleiche gilt auch für Unterhaltszahlungen. Informiere Dich gründlich! Und fordere das ein, was Dir zusteht.

Kümmere Dich zudem um Deine berufliche Situation. Sprich mit Deinem Chef/ Deiner Chefin. Überlegt zusammen, was jetzt zu tun ist.

Selbstständigkeit ist hier entscheidend. Ihr beide, Du und Dein Kind und Euer Wohlergehen steht nun an erster Stelle. Konzentriere Dich vor allem darauf!!

Schritt 2 emotionale Sicherheit finden!

Alleinerziehend sein kann schwer sein! Es ist auch emotional ein Kampf…

diese emotionale Sicherheit braucht das Kind ebenso! Denn Kinder spüren intuitiv sehr viel. Und merken, wenn es der Mutter, dem Vater nicht gut geht. Sie nehmen das häufig sehr persönlich. Auch, dass die Trennung passiert ist, lasten sie sich oftmals an, geben sich dafür die Schuld. Obwohl das meist gar nicht stimmt. Und: Für sie ist es ebenfalls gerade sehr schwer. Denn die Familie, dieses sichere Netz, ist nun nicht mehr vorhanden. Eine, wohl die wichtigste Gewissheit in ihrem Leben, gibt es nicht mehr. Damit müssen sie ebenfalls erst einmal klar kommen. Unsicherheit ist nun die Folge. Was also tun, um dem Kind diese Unsicherheit zu nehmen?

Emotionale Sicherheit erlangst du am besten…

durch ein soziales Netz, welches dich auffängt! Die Familie etwa. Freunde. Und weitere Bezugspersonen.

Wie kannst du dir dieses aufbauen?

In dem du aktiv auf Menschen zugehst. Und die Hilfe annimmst, die Dir angeboten wird. Glaube uns: Das ist mehr, als Du jetzt vielleicht sehen und erkennen kannst!

Dafür gibt es…

Internet

Nachbarn

Psychologische Beratung

Frauenhäuser

Sorgentelefone

spezielle Organisationen (siehe oben)

usw.

Jetzt kannst du dich auch besser mit dem Trennungsschmerz auseinandersetzen!

Solltest du dich trennen vom Partner, auch wenn noch Liebe vorhanden ist?

Wenn noch Liebe vorhanden ist…,

lohnt es sich dann nicht zu kämpfen?wäre es dann nicht verfrüht, die Flinte ins Korn zu werfen, wie man so schön sagt? Schließlich sind ja noch Gefühle vorhanden. Das muss doch etwas zu bedeuten haben, oder?!? (so ist meist die Denkweise in diesem Fall)

Wie kannst du um die Beziehung kämpfen?

Der wichtigste Bestandteil ist da…,

Liebe. Denn genau darauf ist eine gute Beziehung aufgebaut. Auch echter, wahrer Liebe. Einer bedingungslosen, die den Anderen nicht verändern will. Die ihn oder sie so nimmt und akzeptiert, wie er oder sie ist. Punkt.

Doch es ist unbedingt erforderlich, dass sie von beiden Seiten aus da ist! Und keine falsche ist. In dem Sinne, dass man sich etwa in ein Bild des Anderen verliebt hat. Das jedoch nicht der Wirklichkeit entspricht. Oder man liebt vor allem die Macht, die man über den Anderen hat. Oder: Man hält aus Angst vor der Einsamkeit an Anderem fest. Und redet sich ein, es wäre Liebe…

All das wären jedoch die falschen Gründe, um zusammen zu bleiben. Daher sollte die Liebe wirklich und echt sein.

Schritt 1 Finde die Ursache der Trennung heraus

Dieser Schritt ist wichtig, denn…

solltest du wirklich einen neuen Versuch starten ohne die Ursachen zu kennen?

NEIN, denn

sonst fängst es wieder von Vorne an. Und früher oder später werden exakt die gleichen Probleme auftauchen, mit denen Ihr schon so häufig konfrontiert wart. Das würde nur zu Frust und Enttäuschung führen. Auf beiden Seiten. Und der Empfindung, man würde nur seine Zeit verschwenden…

Das machst du am besten alleine.

Nimm dir ein paar Tage Zeit zum reflektieren…,

schreibe alles auf. Ergänze diese Liste ruhig nach und nach. Wann immer Dir was einfällt. Und natürlich kannst Du auch hierbei Rücksprache mit Freunden oder jemandem aus der Familie halten. Um so wertvolles Feedback zu erhalten.

Folgende Fragen sind wichtig!

wer hat die Bindung als erster verraten. Sprich, die Beziehung in diese Krise geführt wenn nicht gar gestürzt.

Ist etwas getan worden, um diese Krise, dieses oder jenes Problem zu beheben? Und wenn ja: Warum hat es scheinbar nicht ausgereicht?

Hat nur einer etwas getan, um die Beziehung zu retten? Während der Andere keinen Finger rührte? Oder waren beide am Zug?

Wie realistisch ist es, dass sich die Probleme wirklich lösen lassen? Und ein für allemal verschwinden? Oder nicht doch irgendwann wieder auftauchen?

Sei hierbei bitte offen und ehrlich! Und denke gründlich über alles nach. Immerhin geht es hierbei um die Zukunft von Euch beiden… und ob es eine solche überhaupt geben kann. Das gelingt nur mit den richtigen Maßnahmen! Und sich diese Fragen zu stellen, ist ein erster Ausgangspunkt hierfür…

Schritt 2 Finde heraus, ob eine Beziehungspause jetzt sinnvoll ist

Manchmal ist es besser ein Pause einzulegen, denn

oft sind die Probleme zu festgefahren. Und Ihr steckt in einer Sackgasse. Aus der Ihr einfach nicht mehr herauskommt.

Es braucht eine Veränderung!

Eine Beziehungspause macht Sinn…

wenn die Trennung frisch ist! Denn noch ist alles emotional zu aufgewühlt. Häufig kann man in dieser Phase noch nicht klar denken, aufgrund des Gefühlschaos das tobt. Deshalb muss erst einmal alles sacken. Dafür braucht es den Abstand! Denn bei jedem neuerlichen Kontakt bricht dieses Chaos von Neuem los.

Wenn jedes Gespräch eh nur in Streit endet. Die Fronten sind schon zu verhärtet. Und es braucht nur einen kleinen Anlass, dass Ihr beide oder einer von Euch an die Decke geht. Es ist also schon ein gewisser Automatismus!

wenn gerade eine schwere emotionale Verletzung stattgefunden hat. Davon muss man sich erst einmal erholen. Auch das – siehe oben – wird nur mit einem gewissen Abstand gehen!

Die Pause sollte…,

nicht länger als 1 bis 2 Wochen dauern (Sonst könnten die Gefühle weggehen). Doch sollte diese Pause auch wirklich durchgehalten und konsequent umgesetzt werden. Alles andere bringt nichts!

Schritt 3 Vereinbare ein offenes/klärendes Gespräch mit deinem Partner

Es ist wichtig die Probleme zu benennen!

Du hast dich vorbereitet.Vereinbare also ein Gespräch mit ihr/ihm.

Ziel des Gespräches ist es…

die Probleme offen auf den Tisch zu legen. Und in aller Ruhe. Nehmt Euch daher beide wirklich Zeit für dieses Gespräch. Seid dabei ungestört. Und ja: Auch das Handy hat hier jetzt nichts zu suchen! Es geht gerade um Wichtigeres… (und die Facebook Nachrichten kannst Du später immer noch checken. Die Welt wird während des Gesprächs schon nicht untergehen…)

Mit Lösungsvorschlägen für einen 2. Versuch zu argumentieren. Diese sollten natürlich Hand und Fuß haben. So zeigst Du ihm oder ihr: Du hast gründlich über alles nachgedacht. Bist bereit, dich für die Beziehung einzusetzen. Das ist ein sehr, sehr wichtiges Signal an seine oder ihre Adresse!

Ihn oder sie nach seiner/ ihrer Meinung fragen. Natürlich solltest Du ihm oder ihr das, was Du Dir überlegt hast, nicht einfach so vor den Latz knallen. Sondern ihn oder sie auch mit einbeziehen! Und gemeinsam könnt Ihr dann überlegen, wie es jetzt weitergeht.

Setzt Euch eine Frist. Bis zu dem und dem Zeitpunkt sollte die Beziehung wirklich besser geworden sein. Ihr seid also auf einer Art Bewährungsprobe. Wenn ihr diese nicht besteht: nun ja, dann ist das ein Zeichen! Und das solltet Ihr auch ernst nehmen… seht das bitte als Ansporn! Und nicht als ein Druckmittel…

Schritt 4 Ein neuer Versuch?

Ein neuer Versuch…

kann ein Beweis für eure Liebe sein. Dafür, dass es mit Euch wirklich sein soll. Dass Ihr zusammen gehört. Daher:

Ihr müsst die besprochenen Probleme unbedingt bewusst angehen!

Die Zeit muss sich deutlich unterscheiden…

von der Zeit vor der Trennung. Nur so werdet Ihr beide nach wie vor überzeugt sein: Ihr tut das Richtige. Er oder sie ist der Traumpartner/ die Traumpartnerin. Und das bleibt hoffentlich noch lange so…

Ansonsten gebt ihr bald endgültig auf!

Es ist wichtig… (Hier noch mal Punkte, welche der Neuanfang unbedingt braucht)

ehrlich zu dir selbst zu sein. Und offen. Fair dem Anderen gegenüber. Siehe auch seine oder ihre Sicht der Dinge. Zuhören ist daher sehr, sehr wichtig!

dass ihr viel lacht/ eine gute Zeit habt. So fühlt Ihr Euch in Gegenwart des Anderen umso wohler. Und das bedeutet: Ihr seid einfach gerne zusammen. Könnt gar nicht genug davon bekommen. Weil Ihr einfach Ihr selbst sein könnt.

dass die alten Streitigkeiten jetzt konstruktiv in Lösungen münden! Und diese setzt Ihr um. Konsequent. Auch, wenn es vielleicht mitunter anstrengend ist. Doch seid Ihr bereit, das für den Anderen, für die Beziehung zu tun.

Dass IHR BEIDE an einem Strang zieht. Und gemeinsam etwas tut. Wenn nur einer dazu bereit ist: Dann ist das zu wenig. Denn zu einer Beziehung gehören nun mal zwei…

dass Ihr aufmerksam gegenüber dem Anderen, gegenüber der Beziehung seid und bleibt. Läuft alles noch gut, nach der ersten Hochphase? Fühlt sich der Andere wohl? Wie geht es einem selbst? All das sind sehr, sehr wichtige Fragen. Die immer und immer wieder beantwortet werden wollen! Seid daher sehr aufmerksam und wachsam…Fragt immer wieder nach. Setzt Euch für die Beziehung ein. Das ist ein sehr sehr wichtiges Signal an den Anderen!

Was solltest du beachten, wenn du dich mit Kind trennen willst?

Hier solltest du 2 Dinge tun!

1. Finde heraus, warum/ ob du dich wirklich trennen willst!

Warum ist das wichtig?

Du triffst auch eine Entscheidung für das Kind/die Kinder. Denn um sie geht es schließlich auch. Sie haben ZWEI Elternteile. Die sie beide gleichermaßen brauchen. Nimm die Entscheidung daher nicht auf die leichte Schulter! Denn Du bist nun nicht mehr alleine verantwortlich…

Wie kannst du herausfinden, ob du die Trennung wirklich willst?

Mache eine Pro/ Kontra- Liste. Nimm Dir Zeit für diese Liste. Ergänze sie, wann immer Dir etwas Sinnvolles dazu einfällt. Führe nur die Punkte auf, die wirklich Sinn machen. Und auf Dich, auf Deine Situation zutreffen.

Visualisiere die einzelnen Punkte genau darauf (mach dir bewusst was es bedeutet). Mit all ihren Konsequenzen.

Führe Tagebuch. Am besten täglich. Halte darin alles fest, was Dir durch den Kopf geht. Auf diese Weise wirst Du klarer sehen. Dieses Gedankenwirrwarr, was nicht selten in Deinem Kopf herrscht, auflösen können.

Warte 1 bis mehrere Wochen, falls die Entscheidung aus dem Affekt geschieht. So lange, bis Du Dir vollkommen sicher bist. Und weißt: Für Dich ist diese oder jene Entscheidung genau das Richtige. Und nur diese.

Schreibe genau auf WARUM du dich trennen willst. Was Deine individuellen Gründe sind.

Schreibe auf, wie Du Dir die Zukunft deiner Kinder/ Deines Kindes vorstellst. In Sachen Betreuung zum Beispiel. Wie Du jetzt weitermachen willst. Und so weiter. Wie Du Deine Kinder/ Dein Kind nun auffangen kannst. All das ist jetzt sehr wichtig! Und deshalb solltest Du Dir Gedanken machen..

2. Bereite dich auf die Trennung vor

Die Trennung solltest du zuerst…

mit ihm/ihr besprechen. Seid dabei möglichst neutral und lasst die Verbitterung nicht an dem Anderen aus. Nun steht das Wohlergehen Eures Nachwuchs im Vordergrund! Und genau darauf solltet Ihr Euch jetzt konzentrieren…

Erst danach die Kinder informieren. (Ist besser wenn Eltern als Einheit auftreten). Sie brauchen Eure Überlegungen also nicht von Vornherein mitzubekommen. Das würde sie nur unnötig belasten!

Achte dabei auf die Oben beschriebenen Punkte. (Emotionaler Typ, Rationaler Typ)

Als nächstes solltet ihr euch GEMEINSAM vorbereiten die Kinder zu unterrichten.

Das ist sehr altersabhängig.

Wenn die Kinder 3 bis 8 Jahre alt sind…

müsst Ihr ihnen nicht genau erklären, warum Ihr Euch trennt. Das würden sie noch nicht verstehen. Wichtiger ist vielmehr das: Sagt ihnen, dass sie keinerlei Schuld an der Trennung tragen. Sie geben sich diese häufig, denn etwas anderes können sie sich meist nicht vorstellen.sagt daher klipp und klar (und immer und immer wieder), dass dem nicht so ist. Und dass Ihr beide das Kind/ die Kinder noch genauso liebt habt wie vorher. Immer für sie da sein werdet. Zeigt viel Liebe und Zuwendung!

Wenn die Kinder 9 bis 14 Jahre alt sind…

könnt Ihr eingehender auf die Fragen eingehen. Etwas konkreter werden. Auch hier ist jedoch wichtig, zu betonen: Die Trennung hat nichts mit ihnen direkt zu tun, zumindest nichts mit ihrem Verhalten. Diese Rücksicherung ist sehr wichtig. Sagt, was Ihr Euch in Sachen Betreuung überlegt habt. Fragt nach, was die Kinder davon halten. Was für Wünsche sie haben. Überlegt, wie Ihr das am besten umsetzen könnt. Nehmt die Kinder in den Arm. Gebt ihnen Liebe und Zuwendung.

Wenn die Kinder 15 Jahre oder älter sind…

könnt Ihr sagen,warum es zum Aus kam. Natürlich nur, wenn Ihr wollt. Und bitte, ohne hier (erneut) in Streit zu geraten. Grundsätzlich ist es hier so: Die Familie ist nicht mehr der Dreh und Angelpunkt der Jugendlichen. Sie haben mehr oder weniger ihr eigenes Leben. Werden daher vielleicht nicht so stark getroffen sein, wenn die Familie auseinander bricht. Dennoch brauchen auch sie nun Gewissheit. Wie es weitergeht. Wer die Kinder betreut. (wenn sie denn noch bei Euch zu Hause wohnen). Sagt, was Ihr euch in dieser Hinsicht überlegt habt. Fragt nach, was sie wollen. Und überlegt dann zusammen, wie Ihr das am besten realisieren könnt.

Generell: Beobachtet Eure Kinder nach der Trennung. Wie verhalten sie sich? Ziehen sie sich zurück? Werden sie aggressiv? Kommt es zu psychischen Störungen? Zu einem Leistungsabfall? Sprecht auch ruhig mit wichtigen Bezugspersonen Eurer Kinder darüber! Wie etwa der Lehrerin, Psychologen, ….

Die Trennung vom Partner – unser Fazit!

Die Entscheidung für eine Trennung zu fällen, ist niemals eine leichte Entscheidung. Denn schließlich ist es ein Kapitel, das man nun abschließt, eine Tür, die man zu macht. Eine Entscheidung, die also kein zurück mehr kennt.

Und daher sollte man diesen Entschluss nicht leichtsinnig und schon gar nicht aus einer bloßen Laune heraus treffen. Nimm Dir daher Zeit. Gehe in Dich. Und frage Dich: Dieser Wunsch, die Beziehung zu beenden: Ist sie nur eine Laune, die früher oder später wieder vorüber geht? Oder ist es ein Wunsch, der schon seit einiger Zeit besteht? Mehr und mehr gereift ist?

Auch der Verstand ist nun natürlich gefragt. Wie ernst sind die Probleme zwischen Euch? Wie sehr belasten sie Dich, die Beziehung? Lassen sie sich irgendwie auflösen?

Und natürlich ist die Frage. Wie tief sind die Gefühle noch für den Anderen? In welchem Maße sind sie noch vorhanden? Und handelt es sich dabei um echte, wahre Liebe? Oder hält man eher aus Gewohnheit, aus Angst vor der Einsamkeit an dem Anderen fest?

Um diese Antworten zu finden, muss man wirklich in sich gehen. Dabei offen und ehrlich mit sich selbst sein. Nur so wird man die passenden Antworten finden können. Antworten, die einen weiter bringen.

Und dies gilt es dann gegenüber dem Partner, der Partnerin zu kommunizieren. Sei dabei ruhig und überlegt. Auf diese Weise wirst Du umso überzeugender sein. Und glaubwürdiger. Nimm Dir Zeit für dieses Gespräch. Und bereite Dich gründlich darauf vor. So wirst Du die Trennung vom Partner umso besser über die Bühne bringen…