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Trennung und Trennungsschmerz verarbeiten – so klappt es

Du wurdest gerade verlassen? Oder hast eine ziemlich schmerzhafte Trennung hinter Dir? Und nun leidest Du sehr? So sehr, dass Du manchmal gar nicht weißt: Wie soll es mit Dir bloß weitergehen?

Mit diesem Beitrag möchte ich Dir Mut machen. Und Dir Kraft geben. Dir all jene Strategien und Tipps zeigen, die Dir jetzt wirklich helfen können. Alle Infos, die jetzt dazu beitragen, dass es Dir schon bald, ganz bald, wieder besser geht.

Denn ob Du es glaubst oder nicht: früher oder später wird dies so sein. Und dass dies früher passiert, das liegt allein in Deiner Hand! Du kannst es nämlich beeinflussen, ob Du schon bald wieder auf den Beinen bist. Oder nach lange, sehr lange, unter der Trennung leiden wirst.

Hier zeige ich Dir, wie Du die Trennung umso schneller verarbeiten kannst. Doch erst einmal das Inhaltsverzeichnis dieses Beitrags:

1) Die vier Phasen einer Trennung

2) wie der Mann mit einer Trennung umgeht

3) wie lange die durchschnittliche Trennung verarbeiten Dauer ist

4) und mein Fazit zu diesem Thema!


Trennung verarbeiten Phasen – die vier Phasen, die nach dem Aus aufkommen!

Jeder von uns wird nach der Trennung durch diese vier Phasen gehen. Bei dem einen dauern sie vielleicht ein wenig länger. Der Andere hat nur kurz mit den sagen wir mal ersten beiden zu kämpfen. Der Dritte hingegen tut sich vor allem mit Phase 2 sehr schwer. Und so weiter.

Du siehst: Es ist bei jedem unterschiedlich. Denn natürlich spielen die individuellen Unterschiede eine sehr große Rolle! Und auch der jeweilige Charakter. Der Umstand, wie sehr man sich wirklich auf die Situation bzw. auf die jeweilige Phase einlassen kann. Doch kommen wir nun zu den einzelnen Phasen und ihrer Beschreibung:

Trennung verarbeiten, Phase 1: Schock und Leugnen

Vielleicht erinnerst Du Dich noch genau an diesen Moment, an dem Du von der Trennung erfahren hast. Du konntest es gar nicht fassen. Du standest völlig unter Schock. Weil Du nie in Deinem Leben damit gerechnet hättest.

Du konntest es gar nicht fassen. Du wolltest das Ganze auch überhaupt nicht wahrhaben. Das konnte, das durfte einfach nicht sein!

Und es fühlte sich so an, als seist Du gerade gegen eine (ziemlich harte) Wand gerannt. Und vielleicht fühltest Du auch eine große innere Leere. Eine gewisse Orientierungslosigkeit..

Was tun in Phase 1, damit Du den Trennungsschmerz verarbeiten kannst?

Hier sind meine Tipps für Dich!

Gehe so schnell wie möglich auf Abstand zu ihm oder ihr! Um wieder zur Ruhe zu kommen. Um Dich ganz auf Dich selbst konzentrieren zu können. Um das innere Gleichgewicht wieder zu finden. Das ist jetzt so, so wichtig!!!

Miste aus. Und zwar alles, was Dich an ihn oder sie erinnert. Das sind natürlich Fotos und weitere Gegenstände, vielleicht Dinge, die Du von ihm oder ihr bekommen hast. Packe all das in eine Kiste. Und schaffe sie außer Sichtweite.

Fahre weg. Auch das hilft, für einige Tage raus zu kommen. Besonders in dieser Phase des Schocks!

Tue nichts Unüberlegtes. Denn es ist eine Phase, die sehr von Impulsen geprägt ist. Wir neigen dazu, ihn oder sie spontan anzurufen. Nachrichten zu schicken. Und so weiter. Doch das bringt jetzt rein gar nichts! Schütze Dich deshalb davor. Und atme tief, tief durch…

Spreche mit jemandem darüber. Was gerade passiert ist. Auch das hilft jetzt sehr!!

Trennung und Trennungsschmerz verarbeiten, Phase 2: die Gefühle spielen verrückt!

Zumindest kann es einem so vorkommen. Denn nun kommen die Emotionen und die Trennungsschmerzen mit voller Wucht. Trauer, Wut, Verzweiflung, aber auch Sehnsucht und Wehmut sind nun tägliche Begleiter. Und zwar sehr intensive!

Diese Phase wird meist am längsten von allen Dauern. Kein Wunder: Denn es ist nicht leicht, all diese Gefühle wirklich zuzulassen und auch auszuleben! Doch was passiert eigentlich in dieser Phase?

Wir haben begriffen, dass es wirklich aus ist.

Und nun kommen reichlich viele Gefühle in uns auch.

Enttäuschung über das Aus etwa. Aber auch Angst. Angst vor der Einsamkeit, davor, niemals wieder jemanden zu finden. Verletztheit, auch das. Hoffnungslosigkeit, Orientierungslosigkeit. Wir fühlen uns dem Ganzen hilflos ausgeliefert. Wir fühlen uns so, als stünden wir vor den Trümmern unserer Existenz. Und manchmal scheint alles einfach nur schwarz zu sein…
Ja, das ist eine ziemlich heftige Erfahrung. Eine, die uns wirklich mitnimmt. Uns stresst. Sowohl emotional als auch körperlich.

Was tun in Phase 2, damit Du den Trennungsschmerz verarbeiten kannst?

Doch Du kannst sehr wohl eine ganze Menge gegen diesen Schmerz tun! Auch, wenn er noch so stark ist. Du bist ihm nicht hilflos ausgeliefert. Im Gegenteil…

Hier sind meine Tipps für Dich:

Gehe liebevoll mit Dir um. Und zeige Verständnis und Geduld Dir gegenüber. Behandle Dich so, wie Du Deine beste Freundin/ Deinen besten Kumpel in dieser Situation behandeln würdest. Dem/ der würdest Du jetzt ja auch nicht Vorwürfe an den Kopf werfen! Oder ihn/ sie noch weiter runter ziehen. Mit Sätzen wie „War ja klar, dass mir das wieder passiert“ oder „Warum kann ich nie jemanden glücklich machen?“. Solche Selbstzweifel bringen rein gar nichts! Außer, dass Du Dich hinterher noch schlechter fühlst. Stoppe dieses Karussell an negativen Gedanken daher so schnell es geht!

Lenke Dich ab. Mit Dingen, die Du gerne tust. Die Dich erfüllen, Dir Freude bereiten. Dir Kraft geben. Gehe raus, treffe Dich mit Freunden. Esse ein Eis oder ein Stück guten Kuchen. Gehe spazieren. Mache Sport – sowieso immer gut, da dabei Glückshormone wie Serotonin und Dopamin ausgeschüttet werden. Mache etwas Kreatives. Schaue einen Film. Zocke ein wenig am PC. Und so weiter. Worauf hast Du jetzt Lust?

Versuche, die jeweiligen Gefühle wirklich bewusst zuzulassen. Und sie anzunehmen. Ja, sie sind heftig. Ja, sie nehmen einen ziemlich mit. Doch verdrängen wäre jetzt genau die falsche Taktik! Denn so würdest Du umso länger leiden. Dich umso schwerer damit tun, alles zu verarbeiten. Das willst Du hoffentlich nicht!!

Deshalb: lasse die Gefühle zu. Betrachte sie als Bestandteile des Verarbeitungsprozesses. Du brauchst sie, um klarer sehen zu können. Um alles hinter Dir zu lassen. Setze dich daher bewusst mit ihnen auseinander. Habe keine Angst vor ihnen: Du bist letzten Endes stärker als sie. Und wenn Du Dich bewusst darauf eingelassen hast, wirst Du sehen: Du bist immer noch da. Und sogar noch stärker als zuvor… Ist das nicht eine schöne Vorstellung?

Vertraue Dich jemandem an. Und ziehe Dich nicht komplett von Deiner Umgebung zurück. Auch das ist jetzt (weiterhin) wichtig! Du hast so viel wertvolle Unterstützung um Dich herum. Bitte nehme sie auch wahr, versage sie Dir nicht! So wirst Du auch der Angst vor der Einsamkeit perfekt die Stirn bieten können…

Die Trennung und den Trennungsschmerz verarbeiten, Phase 3: die Neuorientierung

An dieser Stelle darf ich Dich beglückwünschen: Du bist über den Berg! Und Du hast es geschafft, die härteste Phase hinter Dir zu lassen. Und das sehr gut, würde ich mal sagen!

Nun geht es darum, Dich langsam auf die Zukunft zu konzentrieren. Auf Deine Zukunft, um genau zu sein!

Klar, der Kummer ist noch immer da. Aber er ist sehr viel leiser geworden. Er überschattet nicht mehr alles. Du kannst Dich mehr und mehr auf den Alltag konzentrieren. Und verspürst wieder Lebenslust, Zuversicht und Energie.

Du merkst, wie lebendig Du bist. Was das Leben alles so zu bieten hat. Und Du kannst in eine Analyse gehen. Warum es mit Euch beiden wohl nicht sein sollte. Auch das ist wichtig! Denn nur so wirst Du es in der Zukunft besser machen können.

Was tun in Phase 3, um den Trennungsschmerz zu verarbeiten?

Wie gesagt, der Schmerz ist deutlich schwächer geworden. Doch vielleicht kommt er immer noch mal wieder vorbei, um bei Dir anzuklopfen. Das ist völlig normal. Bitte lasse Dich davon auch nicht beirren. Sondern gehe weiter Deinen Weg.

Hier sind meine Tipps für Dich:

Probiere Neues aus. Was wolltest Du schon immer mal machen? Das Gitarre spielen lernen? Eine Kajaktour unternehmen? In die Berge düsen, um Mountainbike zu fahren? Was für Träume hast Du? Versuche, sie in die Tat umzusetzen!

Sei auch weiterhin aktiv. Und begebe Dich unter die Leute. Auch das tut nach wie vor sehr gut. (nein, Du musst nicht jeden Tag unterwegs sein. Ruhephasen sind schließlich auch ganz schön. Aber bitte nicht nur!!)

Gehe wirklich in die Analyse. Das ist jetzt, in dieser Phase, möglich. Denn die Gefühle sind nun nicht mehr so dominant. Sie überschatten nicht mehr alles. Du kannst wieder klarer und besser denken. Genau die Zutaten also, die Du für eine offene und ehrliche (!!) Analyse brauchst! Doch sei bitte nicht zu kritisch dabei. Schiebe nicht nur Dir allein die Schuld am Scheitern der Beziehung zu. Aber auch nicht allein Deinem oder Deiner Ex. Meist werdet Ihr beide daran beteiligt sein!

Trennung und Trennungsschmerz verarbeiten, Phase 4: Plane Deine Zukunft!

Du hast nun – hoffentlich – alles verarbeitet und die Trennung auch akzeptiert. Nun kannst Du Dich wirklich auf Dein neues Leben, auf diesen neuen, spannenden Abschnitt, konzentrieren. Und Dich freuen, dass Du (auch) diese Erfahrung so gut gemeistert hast!

Vielleicht hast Du jetzt auch Lust, wieder zu daten. Zu flirten. Vielleicht bist Du jetzt auch bereit für eine neue Beziehung. Wie es auch kommt: Nehme es an. Doch sei auch weiterhin wirklich gut zu Dir selbst. Achte auf Dich – Du spielst schließlich die Hauptrolle in Deinem Leben! Und hast es somit verdient, gut behandelt zu werden.

Du kennst nun die vier verschiedenen Phasen, die nach der Trennung aufkommen. Du weißt nun, wie Du mit ihnen umgehen sollst. Doch vielleicht stellst Du Dir in diesem Zusammenhang eine weitere Frage. Jene nämlich, wie Männer eigentlich mit der Trennung umgehen… na, dann schauen wir uns das doch mal genauer an! Und zwar in dem nächsten Kapitel….

Trennung verarbeiten Mann – wie geht ER mit dem Aus um?

Männer und Gefühle – tja, das ist bekanntlich keine einfache Beziehung. Und auch für ihn bedeutet das Aus, das Verlassen werden: Es ist ein echter Angriff auf sein Selbstwertgefühl. Zumal das einfach nicht zu seinem (selbst gepflegten) Image des coolen und rundum erfolgreichen Kerls passt. Dem nichts und niemand etwas anhaben kann…

Auch deshalb tun sich Männer oftmals so viel schwerer damit, die Trennung zu akzeptieren. Den Tatsachen ins Auge zu sehen. Denn vermeintliche gesellschaftliche Anforderungen und Normen („Ein echter Kerl hat einfach nicht zu weinen“ und so ein Quatsch) und das Ego verbietet ihnen quasi von selbst, dass sie Schwäche zeigen. (auch, wenn es in diesem Fall so viel stärker wäre als die Zähne zusammen zu beißen).

Deshalb tun viele Männer jetzt so, als sei rein gar nichts geschehen. Als wäre das mit der Trennung niemals passiert. Oder hätte ihnen überhaupt nichts ausgemacht.

Zumal es für sie oft auch eine Art Versagen ist. Vor allem, wenn sie verlassen wurden! Deshalb werden nur wenige Männer über sich selbst sprechen. Darüber, wie es ihnen wirklich geht, wie es in ihnen aussieht. Lieber verdrängen sie den Schmerz. Versuchen, alles mit sich alleine auszumachen…

Wie gehen Männer mit der Trennung um?

Meist auf die folgende Weise: Sie schieben all die unliebsamen Gefühle, die nun aufkommen, weit, weit weg. Sie lenken sich ab. Sie leben ihr bisheriges Leben weiter, so gut es eben geht. Hier sind beliebte „Strategien“:

viel feiern und unterwegs sein

sich zurück ziehen und sich isolieren

viele Affären und One Night Stands haben

sich in die Arbeit stürzen

exzessiv Sport treiben

leugnen, dass es ihnen schlecht geht

viel Zocken, trinken, vielleicht Drogen nehmen

Doch ahnst Du es vermutlich schon: Wirklich verarbeitet wird der Kummer und der Schmerz dadurch nicht. Im Gegenteil! Indem ständig verdrängt wird, dauert das mit dem Verarbeiten dann umso länger.

Eine weitere beliebte Strategie in diesem Zusammenhang ist übrigens die folgende: Sie haben sehr schnell wieder eine neue Beziehung. Phase 2 kommt also so gut wie gar nicht vor. Stattdessen werden sie schon sehr bald mit einer Neuen im Arm gesichtet. Obwohl ihre Ex noch immer in dem Kopf herum spukt.

Warum aber ist das so? Nun, viele Männer empfinden gerade jetzt, nach dem Aus, eine sehr große Orientierungslosigkeit. Sie fühlen sich hilflos. Empfinden das Alleinsein als große Bürde und Last. Können vielleicht gar nicht mehr den Alltag bewältigen. Dies ist umso mehr der Fall, wenn sie von ihrer Ex, der großen Liebe, verlassen wurden. Dann klappen sie zusammen. Auch, wenn sie sich das niemals eingestehen würden.

Hinweis:

Natürlich tickt nicht jeder Mann so. Logisch, denn auch Frauen werden nicht alle auf die gleiche Weise mit ihrem Schmerz umgehen. Doch die Mehrzahl der Männer tut sich tatsächlich schwer mit dem Annehmen und dem Akzeptieren der Trennung und der dazu gehörigen Schmerzen. Das zeigt sich immer und immer wieder!

Letzten Endes üben auch hier die jeweiligen Umstände und der jeweilige Charakter einen großen Einfluss aus. Und entscheiden mit darüber, wie gut er es schafft, die Trennung wirklich zu verarbeiten.

Folge: Männer leiden sehr viel länger unter dem Trennungsschmerz

Und viele schließen das Ganze niemals ab! Das hat sich auch in Studien gezeigt, die zu diesem Zweck durchgeführt wurden. Die meisten der befragten Teilnehmer lebten ihr Leben nämlich einfach weiter. So, als sei nichts geschehen.

Verarbeitet wurde entsprechend wenig. Doch leider ist das mit den Gefühlen folgendermaßen: Sie lassen sich nicht einfach so verdrängen. Klar, sie erscheinen in diesem Moment nicht mehr so intensiv, so belastend zu sein. Doch suchen sie sich meist einen anderen Weg, um an die Oberfläche zu kommen. Dann treten etwa sexuelle Störungen oder körperliche Schmerzen auf. Oder es kommt zu explosionsartiger Wut. Zu exzessivem Konsum von Alkohol. Und so weiter…

Trennung verarbeiten Psychologie: So gehen Frauen mit dem Aus um

Sehr viel offener, so viel kann ich Dir an dieser Stelle schon verraten! Das hängt auch damit zusammen, dass sie einen unbefangeneren Zugang zu ihren Gefühlen haben. Doch wie verarbeiten sie das Aus?

Sie verarbeiten das Aus emotional:

Und lassen sich sozusagen richtig in ihren Schmerz und in ihren Kummer hinein fallen. Sie weinen jetzt viel. Sie wollen sich gar nicht zusammen reißen. Sie öffnen sich also ihrem Schmerz. Und das ist eine sehr viel bessere Taktik als die männliche Variante…

Sie leben den Schmerz also richtig aus.

Natürlich gibt es auch hier Unterschiede.

Doch die meisten Frauen wissen instinktiv, dass es dieses bewusste Ausleben jetzt braucht.

Denn es gehört zum normalen Verarbeiten der Trennung einfach mit dazu.

In dieser Zeit werden sie sich beispielsweise sehr an ihre beste Freundin halten. Immer wieder über die Trennung, über den aktuellen Zustand der Gefühle reden. Darüber, wie es ihnen geht. Wie schön es doch damals war. Und so weiter.

Vielleicht steigt auch der Schokoladenkonsum nun deutlich an. Vielleicht suchen sie den Fehler nun vor allem bei sich. Dies ist dann umso mehr der Fall, wenn sie verlassen worden sind. Und die Trennung von sich aus niemals in die Wege geleitet hätten.

Sie verarbeiten die Trennung geistig.

Sie analysieren ausgiebig, warum es zum Aus kam. Denn es ist ihnen ein echtes Bedürfnis, zu erkennen, warum es so kommen musste. Den Sinn und den Grund dahinter zu sehen. Erst dann sind die meisten zu einer neuen Beziehung bereit! Können überhaupt an so etwas wie Dating und Co denken…

Sie verarbeiten die Trennung körperlich.

Meist werden in diesem Zusammenhang ganz bestimmte körperliche Beschwerden auftreten. Wie etwa Magen-, Darm- oder Rückenprobleme. Je nach Veranlagung… oder Angstzustände und Panikattacken. Auch Schlaf- und Essstörungen sind nun leider keine Seltenheit…

Folge: Frauen leiden intensiver unter der Trennung

Und zwar auf all den drei beschriebenen Ebenen. Doch dafür erholen sie sich auch wirklich vollständig. Können dieses Kapitel ihrer Vergangenheit ein- für allemal abschließen. Und sich dann ganz auf die Zukunft konzentrieren. Denn nun sind sie frei. Haben nach dieser Erfahrung so viel Wertvolles über sich selbst gelernt. Und können dieses Wissen nun nutzen…

Nun weißt Du auch darüber Bescheid! Doch vielleicht interessiert Dich jetzt vor allem die folgende Frage: Wie lange dauert es eigentlich, bis die Trennung verarbeitet ist? Darum geht es in dem folgenden Abschnitt:

Wie lange ist die durchschnittliche Trennung verarbeiten Dauer?

Das ist natürlich abhängig von den jeweiligen Umständen. Denn jede Trennung läuft nun mal anders ab! Und jeder schafft es unterschiedlich gut, sich wirklich mit dieser Erfahrung auseinander zu setzen.

Daher lässt sich das pauschal nicht sagen. Vielmehr kommt es auf die folgenden Faktoren an:

die Dauer der Beziehung

wie überraschend die Trennung kam

von wem die Trennung ausging

wie schmerzhaft sie war

wie gut man es schafft, sich der Situation zu stellen

wie gut das soziale Netz ist, das einen jetzt auffängt (und wie gut man diese Unterstützung annehmen kann)

wie gut man nun zu sich selbst ist

wie glücklich die Beziehung war

Dies alles entscheidet letzten Endes über die Dauer der Trennung Verarbeitung! Doch meist, so als grobe Faustregel, wird es schon einige Wochen dauern. Mitunter sogar Monate!

Du hast nun so einiges zu diesem Thema erfahren. Doch möchte ich es an dieser Stelle auch mit den Infos belassen – sonst würde der ganze Beitrag einfach zu lang werden. Hier deshalb der Schluss. In Form eines Fazits:

Trennung verarbeiten – mein Fazit!

Ja, es ist nicht leicht, sich wirklich bewusst darauf einzulassen. Doch bitte versuche es trotzdem. Denn Du bist so viel stärker als der Schmerz! So intensiv und mächtig dieser auch erscheinen mag.

Lasse ihn zu. Nur so wird Dein Kopf wieder frei werden. Nur so wirst Du letzten Endes wirklich offen für neue Erfahrungen und Erlebnisse sein. Nur so wird der bloße Gedanke an ihn oder sie nicht mehr schmerzen. Selbst dann nicht, wenn er oder sie mit jemand Neuem im Arm auftaucht.

Nur so wirst Du keine Selbstzweifel mehr spüren und Dir bittere Vorwürfe wegen der Trennung machen. Nur so wirst Du früher oder später (und hoffentlich früher) wieder Energie und Lebenslust verspüren. Dich nun vollkommen auf die Gegenwart konzentrieren können.

Und nur so wirst Du erkennen: Es sollte so sein, das mit der Trennung. Und es war auch gut so. denn es gab nun mal diese und jene Probleme. Nur so wirst Du gelassen an alles zurückdenken können. An die Beziehung, an den oder die Ex. Aber auch an die Trennung selbst.

Und nur so wirst Du so viel Wertvolles über Dich selbst lernen können. Und darüber, warum es mit Euch beiden nicht sein sollte.

Dann hast Du es wirklich geschafft. Und dann kannst Du so stolz auf Dich sein!!!