≡ Menu

Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann?

Du hast Dich gerade von Deinem oder Deiner Ex getrennt? Oder wurdest verlassen? Und jetzt versuchst Du, darüber hinweg zu kommen. Die Trennung zu akzeptieren.

Doch das fällt Dir sehr, sehr schwer. Du trauerst. Du steckst inmitten des heftigsten Liebeskummers. Was tun? Wie kannst Du es schaffen, das alles hinter Dir zu lassen?

All diese Fragen gehen Dir vielleicht gerade im Kopf herum. Und Du würdest so gerne eine Antwort finden… hier ist sie – in dem folgenden Text!

Denn hier erfährst Du:

1) welche guten Trennung akzeptieren Tipps Du kennen solltest

2) eine hilfreiche Trennung akzeptieren Schritt für Schritt Anleitung

3) wann es sich doch lohnt, zu kämpfen

4) und wann Du in jedem Fall loslassen solltest

5) und mein Fazit zum Thema

Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann?

Verlassen zu werden, das ist mit die härteste Erfahrung, die wir in unserem Leben machen können. Denn es tut so weh. Es tut weh, dass die Liebe nun endgültig aus und vorbei ist. Dass man den Traum von dem ewigen Zusammensein mit eben diesem Partner begraben muss. Und so weiter…

Aber: Du bist diesem Schmerz nicht hilflos ausgeliefert! Du kannst etwas tun! Und zwar eine ganze Menge. Denn mit den folgenden Tipps wird es Dir um einiges leichter fallen, dem Kummer die Stirn zu bieten. Und letzten Endes die Trennung akzeptieren und loslassen zu können.

Hier sind sie:

Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann?

Tipp eins: Nehme nicht die ganze Schuld auf Dich.

Das ist oft der erste Impuls: Dass man sich selbst die Schuld am Scheitern der Beziehung gibt. Vor allem, wenn man das Aus überhaupt nicht gewollt hat. Wenn man von der Entscheidung des Anderen überrascht wurde.

ABER: Dem ist nicht so. nur in den allerseltensten Fällen wird es den einen „Bösewicht“ in der Beziehung geben. Also denjenigen, der allein die Schuld am Scheitern der Beziehung trägt. Und sich wie ein …. , gut, sagen wir lieber nicht wie ein Gentleman oder eine Gentlewoman verhalten hat.

Doch wie gesagt: In den allermeisten Fällen wird dem nicht so sein. Denn JEDER von uns macht mal Fehler. Dafür sind wir nun mal Menschen! Und auch in der Beziehung haben wir uns mit größter Sicherheit nicht immer mustergültig verhalten.

Was das bedeutet? Nun, er oder sie ist nicht besser als Du. (und das gilt natürlich auch für den umgekehrten Fall.) Ihr habt Euer Bestes gegeben, in diesem Moment. Ihr habt das getan, was Ihr n diesem Moment für richtig hieltet. Das kann man sich nicht vorwerfen, finde ich.

Deshalb: Zermartere Dich nicht selbst. Denke nicht ständig „Ach, hätte ich damals doch nur…“ oder „Warum habe ich mich bloß so mies, so falsch verhalten?“. Fehler anzuerkennen, das ist die eine Sache. Daraus zu lernen ist hoffentlich die logische Folge davon. Doch sich noch weiter runter zu ziehen: Nein, das kann ich wirklich keinem empfehlen.

Denn allzu schnell kommt man dann in diese gefährlichen Gedankenspiralen. Und denkt sich „kein Wunder, dass er oder sie mich verlassen hat. Denn ich habe alles falsch gemacht.“ und so weiter. Bis man sich einredet, dass man die Liebe überhaupt nicht verdient hat. Doch dies stimmt einfach nicht!!

Was tun? Kehre diese gefährlichen Sätze einfach um. Indem Du Dir immer und immer wieder sagst: „Ich habe mein Bestes gegeben. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Und nun bin ich bereit dazu, es besser zu machen.“ Das wird auch dazu führen, dass Du Dich umso besser auf eine neue Beziehung einlassen kannst. Und dass Du bereit bist, Dir selbst zu verzeihen. Mit der Situation Frieden zu machen. Und wiederum die Trennung zu akzeptieren.

Tipp zwei: Sei aktiv!

Was ich konkret damit meine: Stehe vom zugegeben sehr gemütlichen Sofa auf und gehe raus! Lasse nicht zu, dass der Begriff Sport zu einem wahren Fremdwort für Dich wird. Sondern zu einem echten Bestandteil in Deinem Leben.

Warum das so wichtig ist? Weil Sport so einiges an positiven Auswirkungen hat. „Schuld“ daran sind die sogenannten Glückshormone wie Serotonin und Dopamin. Die jetzt, beim Sport, vermehrt ausgeschüttet werden. Und die dazu führen, dass Du Dich einfach besser fühlst.

Ach so, und fitter wirst Du ja auch. Ist jetzt auch nicht so schlecht, oder?

Deshalb: Überwinde Dich. Gehe raus und strecke Deinem inneren Schweinehund fest, fest die Zunge raus. Sei besonders zu Beginn in der Hinsicht sehr streng mit Dir. Ziehe Dein Sportprogramm durch, bis es zu einer festen Gewohnheit geworden ist. Und Du gar nicht mehr darauf verzichten willst. Dein Körper wird es Dir danken! (und nicht nur der).

Tipp drei: Miste aus und schaffe Raum für Neues!

Schaue Dich mal bewusst in Deiner Wohnung um: Wie viel erinnert Dich an ihn oder sie? Dieses Foto, das auf dem Nachttisch steht und Euch beide beim ersten Urlaub zeigt? Oder dieser Sessel, in dem er oder sie immer so gerne saß? Das Poster, das er/ sie aufgehängt hat?

Da wird sicherlich so einiges an Erinnerungen und „gefährlichen“ Gegenständen vorhanden sein. Deshalb ist es jetzt wichtig, gründlich auszumisten. Und alles in eine Kiste zu packen, was Dich sofort an ihn oder sie denken lässt.
Befreie Dich davon. Das ist wichtig, denn nur so wirst Du nicht mehr in diesen gewohnten Gedankenmustern verharren. Die automatisch aufkommen, je mehr Du in der bisherigen, unveränderten Umgebung bleibst. Doch wenn Du diese nun veränderst: Dann schaffst Du auch Raum für Neues. Für neue Gedanken, Handlungen und Gefühle.

Vielleicht hilft es Dir auch, für eine Weile weg zu fahren. Um in Ruhe über alles nachzudenken. Vielleicht hast Du Lust, die Wohnung neu zu dekorieren. Oder umzuziehen. Mache es – es kann jetzt wirklich nicht schaden!

Tipp vier: fahre für eine Weile weg.

Das habe ich gerade eben ja schon angesprochen. Doch möchte ich hier noch etwas detaillierter darauf eingehen.

Warum ich diesen Tipp hier anführe: Nun, weil er einfach so hilfreich ist. Vielleicht kennst Du das von Dir selbst: Nach der Trennung geht es Dir einfach mies. Und Du gehst vor die Tür, um raus zu kommen. Doch selbst da erinnert Dich so vieles an ihn oder sie. Und das belastet.

Vielleicht hast Du auch das Gefühl, gar nicht mehr richtig und frei atmen zu können. Dann ist es höchste Zeit, ein wenig Abstand zu nehmen! Und für eine Weile weg zu fahren.

Doch wohin? Frage Dich einfach, worauf Du in dieser Hinsicht Lust hättest. Wohin es Dich spontan zieht.

  • Zur Familie?
  • Zu Freunden?
  • Ans Meer? In die Berge?
  • Auf einen Abenteuerurlaub?
  • Zusammen mit der Clique?

Horche in Dich hinein und setze dann Deinen Wunschtraum in die Tat um! (so gut dies eben möglich ist). Und, ganz wichtig: Tue das so schnell wie möglich! (Wenn es gar nicht anders geht, kannst Du Dich ja krank schreiben lassen.)

Trennung akzeptieren und losgelassen, Tipp fünf: gehe in die Analyse.

Und finde für Dich heraus, warum es mit Euch beiden eigentlich scheitern musste. Was die genauen Ursachen und Gründe dafür waren.

Gehe dabei bitte offen und ehrlich vor. Das bedeutet: Übernehme die Verantwortung für Deine eigenen Fehler. Aber , siehe oben, schiebe Dir auch nicht die gesamte Schuld in die Schuhe. Sei da nicht zu selbstkritisch. Vielleicht hilft es Dir in dieser Hinsicht auch, mit der besten Freundin oder dem Kumpel darüber zu reden. Eine Sicht von außen kann in diesem Zusammenhang sehr hilfreich sein!

Warum diese Analyse? Nun, zum einen erkennst Du, was Du in Zukunft besser machen kannst. Zum anderen verhinderst Du so, dass Du die Beziehung im Nachhinein besser machst und allzu sehr beschönigst. Auch das ist wichtig, um loslassen und akzeptieren zu können…

Tipp sechs: Denke auf neue Weise!

Ich sprach es ja schon an: Besonders kurz nach der Trennung neigen wir dazu, uns selbst gedanklich noch weiter runter zu ziehen. Mit Sätzen wie „Ich habe es ja nicht anders verdient..:“ oder „War ja klar, dass das auseinander geht. Denn ich bin es einfach nicht wert..:“

und so weiter. Vielleicht kommen Dir Sätze dieser Art nur allzu bekannt vor. Dann ist es umso mehr ratsam, dem Einhalt zu gebieten! Und auf neue Weise zu denken.

Dich auf diese Weise zu bestärken. Wandle diese Sätze einfach in ihr Gegenteil um. Vielleicht hilft es Dir, sie vor dem Spiegel laut zu sagen. Auch, wenn es am Anfang vielleicht ein bisschen komisch ist. Doch tue das immer und immer wieder. Bis Du sie verinnerlicht hast. Auch das hilft, glaube mir!!

Tipp sieben: Renne ihm oder ihr nicht hinterher.

Sondern gehe bewusst auf Abstand. Sonst zeigst Du ihm oder ihr unbewusst: „Du kannst alles mit mir machen. Und egal, wie Du mich behandelt hast: ich renne Dir immer noch hinterher.“ Das ist zum einen alles andere als attraktiv. Und wird ihn oder sie auch nicht großartig beeindrucken.

Zum anderen ist das nicht gut für Dich selbst. Denn Du verkaufst Dich unter Wert. Du verkennst, wie wertvoll Du bist. Und das, mal ehrlich, das hast Du einfach nicht verdient.

Du hast nun einige wertvolle Tipps in dieser Hinsicht erfahren. Die Du hoffentlich umsetzen kannst! Doch vielleicht wünschst Du Dir eine konkrete Anleitung. Mit deren Hilfe Du es schaffen kannst, die Trennung endlich zu akzeptieren. Und los zu lassen. Doch wie dafür vorgehen?

Keine Sorge: ich habe da was für Dich vorbereitet:

Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann? – meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich

Wie schnell Du wirklich losgelassen und die Trennung akzeptieren kannst, das hängt natürlich von Deinen individuellen Umständen ab. Etwa, wie lange die Beziehung ging und wie glücklich sie war. Und wie die Trennung eigentlich vonstatten gegangen ist.

Je schmerzhafter die Trennung ist, umso schwieriger wird es auch werden mit dem Loslassen. Klar, oder? Doch umso wichtiger ist es jetzt, sich dem wirklich zu stellen, die Gefühle zuzulassen, die jetzt hoch kommen. Und auch die Analyse zu wagen.

Stelle Dich der Situation. Auch, wenn es Dir Angst macht: Du bist stark genug dafür. Glaube mir, ich weiß, wovon ich rede! Denn je mehr Du verdrängst, je mehr Du davon läufst; umso schwieriger wird es werden. Umso länger wird es dauern. Und das willst Du nicht wirklich, hoffe ich…?!?

Deshalb hier meine Schritt für Schritt Anleitung:

Schritt #1: Reflektiere Eure Probleme.

Nach der Trennung ist es meist so: Uns fallen nur die schönen Momente ein. Wir denken voller Sehnsucht und Nostalgie an diese zurück. Umso mehr, wenn wir von dem oder der Ex verlassen wurden.

Doch gibt es nun mal auch die andere Seite. Die all jene Momente beinhaltet, die eben NICHT so gut gelaufen sind. In denen Du Dich nicht wohlgefühlt hast.

Auch diese gehören zur Beziehung. Das ist wichtig, mit zu bedenken. Und die Probleme, die es gab, zu reflektieren. Über sie nachzudenken.

Wie Du das schaffst? Mit den folgenden Fragen:

War er oder sie wirklich der/ diejenige, der/ die Dich langfristig glücklich gemacht hätte?

Hättest Du Deine eigenen, persönlichen Zukunftspläne (z. B. Karriere, Familie, etc.) mit ihm oder ihr verfolgen können?

Hat Dir nicht einiges in Eurer Beziehung gefehlt?

Vielleicht hat er oder sie bei der Trennung gesagt: „Ich liebe Dich nicht mehr.“ Ganz ehrlich; Willst Du wirklich mit jemandem eine Beziehung führen, der/ die keine Gefühle für Dich hat? Das hast Du doch nicht verdient!

Könnte es Euch bei einem Neustart gelingen, zusammen die jeweiligen Probleme zu bewältigen? Oder stehen die Aussichten dafür schlecht?

Bitte nehme Dir wirklich Zeit, diese Fragen zu beantworten. Sei dabei offen und ehrlich.

Und vielleicht erkennst Du dann: Nein, auf Dauer wäre es mit Euch beiden nicht gut gegangen. Früher oder später wäre es zur Trennung gekommen. Auch das hilft, das alles hinter sich lassen zu können!

Schritt #2: Nehme die Situation an.

Was heißt „akzeptieren“ eigentlich? Du lernst, damit umzugehen. Und mit der jeweiligen Situation zu leben. Sie anzunehmen.

Was das in Deinem Fall bedeutet? Hier ein paar Tatsachen, die Du Dir in Erinnerung rufen solltest:

manchmal soll es einfach nicht sein. Und man lernt Menschen kennen, die einen ein Teil des Lebens, der Wegstrecke begleiten (wie war das nochmal mit den Lebensabschnittsgefährten?!? tja…). Doch dann entwickelt man sich auseinander. Man hat keine gemeinsame Basis mehr. Und das ist dann einfach so. und deshalb ist es in Ordnung.

Er oder sie hatte seine Gründe für die Trennung. Er oder sie konnte nicht mehr. Auch das ist in Ordnung.

Vielleicht war er oder sie in der Beziehung unglücklich. Hat sich mehr erhofft. Doch wie gesagt: Du hast Dein Bestes getan. Ihr wart einfach nicht füreinander geschaffen..

Gefühle lassen sich nun mal nicht erzwingen. Und auch er oder sie hat es sich mit Sicherheit nicht so ausgesucht. Er oder sie wollte Dir keinen Schmerz zufügen. Es ist einfach so gekommen.

Du bist kein hilfloses Opfer. Du kannst etwas tun. Für Dich, dafür, dass Du wieder glücklich wirst. Denn Du selbst hast Dein Leben in der Hand.

Die Vergangenheit hingegen kannst Du einfach nicht ändern. Sie ist passiert. Punkt. Doch Du hast etwas in der Hand: die Gegenwart nämlich. Die Du AKTIV gestalten kannst. Deshalb: Packe es an!!

Mache Dir keine Vorwürfe. Denn das führt einfach zu nichts. Außer, dass Du Dich selbst noch weiter runter ziehst. Nein: Es ist, wie es ist. Und auch Dein oder Deine Ex hat sich in der Beziehung nicht immer mustergültig verhalten… (siehe oben).

Schritt #3: Lenke Dich ab!

Geht es Dir schon etwas besser? Ich hoffe es!

Doch es ist auch weiterhin wichtig, dass Du Dir bewusst wirst: DU und nur Du allein hast Dein Leben in der Hand. DU bestimmst jetzt, wie es weitergeht. Was die Zukunft bringt. Denn dafür stellst Du genau jetzt die Weichen…

doch musst Du Dich dafür auch von der Vergangenheit befreien. Dich von ihr loslösen. Nur, wenn Du wirklich frei bist, wirst Du Dich wirklich der Zukunft widmen können.

Doch wie kannst Du das schaffen?

Leite eine Kontaktsperre ein. Und gehe auf Abstand zu Deinem oder Deiner Ex. Auch, wenn das nicht einfach ist. Doch habe ich nun mal beobachtet: Jede einzelne Nachricht und jedes einzelne Treffen kann dich wirklich so stark zurückwerfen. Das Verarbeiten erschweren. Und verhindern, dass Du alles hinter Dir lassen kannst. Deshalb: gehe auf Abstand. Um Deiner selbst willen. Damit Du leichter durchatmen kannst (und bitte schaue auch nicht auf seinem oder ihrem Facebook oder Instagram Account vorbei.)

Miste wirklich gründlichst aus. Das gilt für sämtliche (!!!) Anzeichen Eurer Beziehung, die sich noch in deiner Wohnung befinden. Wie für Zahnbürste, Klamotten oder gemeinsame Fotos. Sei da wirklich streng in dieser Hinsicht! Packe alles in eine Kiste und schaffe es in den Keller oder auf den Dachboden! Oder gleich in den Müll…

Sei unter Freunden. Gehe raus. Ins Kino. In eine Ausstellung. Ins Konzert. Zum Eis essen mit dem Kumpel. Der Clique. Der Schwester… Führe Dir vor Augen: Du hast so tolle und wunderbare Menschen um Dich herum. Die Dich so nehmen und lieben, wie Du bist. Denen Du nichts vorspielen musst. Bei denen Du Dich rundum wohlfühlst. Ist das nicht wunderbar?!?!

Schaue nach vorne. und versuche, dich auf die positiven Dinge zu konzentrieren. Du hast so viel davon in Deinem Leben. Welche sind das? Rufe sie Dir in Erinnerung!!!

Denke an das, was Dir Freude bereitet. Was Du schon immer mal machen wolltest. Vielleicht ist es ein Tanzkurs? Oder Gitarre spielen erlernen? Vielleicht eine Rafting Tour? Was zaubert Dir ganz spontan ein Lächeln ins Gesicht? Denke darüber nach!! und wie Du das nun umsetzen kannst…

Wage neue Erfahrungen: denn diese werden Dich weiterbringen. Dir Freude bereiten und Dir wirkliche Energie geben. Traue Dich. Es ist nicht so schwer, wie Du vielleicht denkst! !

Schritt #4: Gebe ihn oder sie frei.

Und damit auch Dich. Ja, es ist ein Prozess. Doch diesen kannst Du steuern. Und beeinflussen. Vielleicht dauert es ein bisschen. Vielleicht geht es nicht von heute auf morgen. Vielleicht gibt es Rückschritte.

Doch wichtig ist, dass Du GEHST. Dass Du Dich traust,den Weg ohne ihn oder sie zu beschreiten. Und das wird Dir gelingen. Das weiß ich genau! Denn Du bist so stark. Viel stärker, als Du jetzt vielleicht denkst.

Doch woran merkst du, dass du ihn / sie, die Trennung akzeptiert und los gelassen hast?

Du denkst nicht mehr ständig an ihn oder sie.

Du bist über Gefühle wie Wut, Sehnsucht, Trauer, Hass, Eifersucht, Neid, … hinweg.

Du bist emotional nicht mehr abhängig von ihm / ihr.

Du denkst an ihn oder sie, an die Beziehung neutral und gelassen zurück.

Kurz: Du hast Deinen Frieden geschlossen.

Ich hoffe, meine Schritt für Schritt Anleitung hat Dir geholfen! Doch habe ich noch weiter Tipps in dieser Hinsicht für Dich:

Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann? Weitere Tipps!

Loslassen und Trennung verarbeiten Tipp 1: Selbstliebe:

Du hast das getan, was Du konntest. Mehr kannst Du nicht verlangen.

Und: Du bist so wertvoll. Etwas Besonderes. Doch vielleicht konnte er oder sie das nicht schätzen. Hoffentlich jemand, der „da draußen“ auf Dich wartet…

Loslassen und Trennung verarbeiten Tipp 2: denke an Deine Zukunft

Und zwar, wie schön alles jetzt werden kann. Was Dich für tolle, unerwartete Erlebnisse und Erfahrungen erwarten. Und das sind so einige, glaube mir!

Tipp 3: gebe Dir selbst Zeit.

Und setze Dich nicht unter Druck. Vergleiche Dich nicht mit Anderen – Du weißt nicht, was deren Umstände sind. Schaue nur auf Dich. Bleibe bei Dir. Das ist das Wichtigste. Denn Du bist nun mal die Hauptperson in Deinem Leben…

Ich hoffe, diese Tipps konnten Dir weiterhelfen! Doch wann solltest Du eigentlich loslassen? Dieser Frage gehe ich in dem nächsten Abschnitt nach!

Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann? In diesen Fällen besser nicht!!

In manchen Fällen lohnt sich das Kämpfen einfach nicht. Und zwar dann:

Lieber nicht um die Beziehung kämpfen, Fall 1: Es sind keine Gefühle mehr vorhanden.

Denn er oder sie kann und will nicht mehr. Die Gefühle sind schlicht und einfach nicht mehr vorhanden. Und das wird sich auch nicht ändern. Deshalb solltest Du alles akzeptieren!

Lieber nicht um die Beziehung kämpfen, Fall 2: Er oder sie meint es nicht ernst mit Dir.

Sondern hält sich Dich nur warm. Für jene Momente, in denen er oder sie sich einsam fühlt. Klar, auch das klingt jetzt hart. Aber es ist nun mal so. und das hast Du einfach nicht verdient. Lasse es deshalb bloß nicht mit Dir machen!!

Lieber nicht um die Beziehung kämpfen, Fall 3: Die Probleme sind einfach zu groß.

Vielleicht, weil einer von Euch unter zu großen psychischen Problemen leidet. Oder der Job ist zu stressig (und steht auch an erster Stelle). Einer will Kinder – der Andere (immer noch) nicht. Und so weiter..

Fakt ist: Die Probleme zwischen Euch bestehen nach wie vor. Und sie können sich trotz aller Versuche auch nicht lösen lassen..

Manchmal macht es aber vielleicht DOCH Sinn, um die Beziehung zu kämpfen. Doch wann? Auch hiermit habe ich mich beschäftigt:

Wann nicht frühzeitig loslassen?

Besonders in jenen Fällen:

Nicht frühzeitig loslassen. Fall 1: Es ist noch etwas zwischen Euch…

wann immer Ihr euch seht, ist da diese Verbindung. Und es kribbelt. Du bist aufgeregt, wenn Du ihn oder sie siehst. An ihn oder sie denkst. Das lässt sich nicht leugnen. Und das kann wirklich ein Zeichen sein. Dafür, dass Ihr es vielleicht noch einmal miteinander probieren solltet…

Nicht frühzeitig loslassen. Fall 2: Es gibt eine Lösung für Eure Probleme.

Sofern Ihr beide Euch um die Beziehung bemühen wollt. Und aktiv daran geht, diese Probleme zu lösen. Doch wie gesagt: Dafür braucht es wirklich Euch beide. Wenn nur einer daran beteiligt ist, wird das nichts bringen…

und noch etwas ist in dieser Situation wirklich wichtig. Ihr beide solltet Euch der jeweiligen Probleme und Fehler bewusst sein. Dazu stehen, sowohl Euch selbst als auch dem Anderen gegenüber. Und Reue zeigen. Bereit sein, es besser zu machen. Das ist wirklich wichtig. Denn nur so wird der Andere merken: Ja, es lohnt sich. Und es kann umso besser und schöner werden.

Nicht frühzeitig loslassen. Fall 3: Es ist noch Vertrauen zwischen Euch.

Trotz allem. Ihr seid noch bereit, Euch dem Anderen gegenüber wirklich zu öffnen. Ehrlich zu sein. Und los zu lassen. Ohne Vertrauen kann nämlich keine Beziehung der Welt funktionieren!

Je mehr dieser Fälle zusammen kommen, umso besser stehen Eure Chancen auf einen Neuanfang.

Ja, ich habe Dir nun sehr viel zum Thema erzählt. Doch lasse ich es hiermit dabei – schließlich will ich Dich nicht überfordern. Doch einige Worte zum Schluss will ich Dir dennoch mitgeben:


Trennung was tun wenn man nicht loslassen kann? –
mein Fazit

Es ist ein Prozess, bis man das Aus wirklich akzeptieren kann. Bis man mit der Vergangenheit abgeschlossen hat. Das ist vollkommen normal. Auch, dass jeder in dieser Hinsicht sein eigenes Tempo hast. Deshalb: Setze Dich nicht unter Druck. Bleibe bei Dir. Vergleiche Dich nicht mit den Anderen. Und kümmere Dich um Dich selbst. Denn Dein Wohlergehen ist jetzt das Allerwichtigste!!