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Er – mein Freund hat Schluss gemacht – Was du jetzt tun solltest

Zwischen Dir und Deinem Freund ist es aus? Und Du bist jetzt völlig am Boden zerstört? Stehst unter Schock? Und weißt einfach nicht, was Du jetzt tun sollst?

Vielleicht hast Du von seiner Entscheidung absolut nichts geahnt. Denn Du dachtest, dass Ihr beide rundum glücklich wärt. Vielleicht hattest Du eine leise Ahnung. Denn irgendwie schien er sich in letzter Zeit verändert zu haben…


Doch Fakt ist: Er hat sich von Dir getrennt. Den Schlussstrich gezogen. Und Dir geht es jetzt ziemlich mies.

Was tun? Wie verhalten? Damit Du so rasch wie möglich wieder auf die Beine kommst? Zu Dir selbst findest?

Mit diesem Beitrag will ich Dir genau dabei helfen. Und glaube mir: Ich weiß sehr gut, wovon ich spreche. Denn mir ging es vor drei Jahren genau so wie Dir jetzt…

(und jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, kommen sehr, sehr viele Erinnerungen in mir hoch…)

ER, mein Ex, war nämlich meine große Liebe gewesen. Die erste große Liebe, um genau zu sein. Mein Ein und Alles, für den ich alles, aber auch wirklich alles getan hätte.

Wir waren glücklich miteinander. Das dachte ich zumindest. Bis er dann aus heiterem Himmel mit mir Schluss machte. Für mich wirkte das auf jeden Fall so! Denn ich hatte absolut nichts geahnt.

… und stand entsprechend unter Schock. Ich wusste nicht, was ich denken, fühlen sollte. Alles war erst einmal so taub, so gefühllos. Ich konnte es nicht glauben. Bis die Erkenntnis kam. Bis ich realisierte: Sein Entschluss steht fest. Und es ist wirklich aus.

Und dann ging es mir so richtig schlecht. Der Liebeskummer schlug zu. Und das mit voller Macht. Aber das dürfte Dir wohl bekannt sein, nicht wahr?

Um es kurz zu machen: Ich litt. Und wie! Doch wollte ich mich damit nicht zufrieden geben. Die Aussicht darauf, dass das jetzt ewig so bleiben würde: nein, das wollte ich nicht akzeptieren.

Und deshalb setzte ich mich hin. Überlegte, was jetzt das Beste für mich wäre. Um wieder aus diesem Loch heraus zu kommen. Um endlich wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und um wieder lachen, unbeschwert sein zu können, eines (nicht allzu fernen) Tages…

Ich entwickelte Strategien und Maßnahmen. Die mir sehr halfen! Und seitdem auch vielen anderen Betroffenen sehr geholfen haben. Deshalb habe ich diesen Text verfasst. Damit auch Du von dieser Strategie profitieren kannst!

Hier ist das Inhaltsverzeichnis:

1) Schritt für Schritt Anleitung

2) was zu tun ist, wenn er hat Schluss gemacht hat und Dich ignoriert

3) was zu tun ist, wenn er Schluss gemacht hat, Dich aber noch liebt

4) was zu tun ist, wenn er Schluss gemacht, obwohl er Dich liebt

5) was zu tun ist, wenn er Schluss gemacht hat und Dich vermisst

6) was zu tun ist, wenn er Schluss gemacht hat und sich nicht mehr meldet

7) was zu tun ist, wenn er Schluss gemacht hat und sich wieder meldet

8) wie Du ihn zurück bekommst, nachdem Schluss ist

9) ob Du Dich überhaupt bei ihm melden sollst

10) und mein Fazit!

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Was nun? Meine Schritt für Schritt Anleitung für Dich

Du fühlst Dich völlig haltlos. So, als ob Dein ganzes Leben gründlich durcheinander geraten ist. Dir geht es schlecht. Körperlich, seelisch, geistig – das volle Programm! Doch wie kommst Du aus diesem Loch wieder heraus?

Mit den folgenden Schritten!

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 1: Baue Abstand auf und breche den Kontakt für sieben Tage ab!

Eine solche Kontaktsperre ist der erste, ganz wichtige Schritt in diesem Zusammenhang. Und das Beste, das Du nach der Trennung für Dich tun kannst!

Wie solltest Du den Kontakt abbrechen?

Am besten passiv! Ich rate Dir, Dich einfach weniger bei ihm zu melden. Am besten gar nicht! Das reicht in den meisten Fällen völlig aus. Denn ganz ehrlich: Ein Mann, der sich von seiner Freundin getrennt hat, der ist erst einmal froh darüber, wenn sie sich nicht mehr bei ihm rührt.

Ihn nicht mehr anschreibt. Ihm keine Nachrichten mehr schickt. Klingt feige? Nun, ist auch so – zumindest ein bisschen. Aber er will dieses Kapitel einfach nur abhaken. Und den Gedanken daran, dass es Dir schlecht geht (bzw. er daran schuld ist), so gut es geht verdrängen.

Deshalb wird er froh sein, dass von Deiner Seite aus nichts kommt. Und von sich aus ebenfalls nur wenig bis kaum etwas tun.

Warum solltest Du den Kontakt abbrechen?

Ein solcher Schritt ist vor allem deshalb wichtig: Damit Du wieder zu Dir selbst findest. Und Dich auch schützt.

Und das gelingt nun mal am besten, wenn Du auf Abstand gehst. Wenn Du Dich von ihm zurück ziehst, ganz bewusst.

Denn nur so rückst Du, rücken Deine persönlichen Bedürfnisse wieder (mehr) in den Vordergrund.

Nur so wirst Du Dich nicht ständig fragen „Wo werde ich ihm begegnen? Was macht er gerade?“ usw.

Nur so wirst Du Dich umso besser auf Dich selbst konzentrieren, Dich um Dich selbst kümmern können.

Das zeigt die Erfahrung ganz eindeutig!

Zumal zu dieser Kontaktsperre auch gehört, NICHT auf seinem Facebook Profil, nicht bei Whats App und Co nachzuschauen, was er eigentlich gerade so macht. Sonst kommen so viele Gedanken wieder in Dir hoch!

Und Dich beschäftigt diese eine Frau, die neulich auf einem Foto mit ihm zu sehen war. Wer sie wohl ist? Usw. das muss nicht sein!!! deshalb: Gehe auf Abstand zu ihm. In jeglichen Bereichen!

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 2: Räume die Wohnung komplett um!

Jetzt geht es ans Verändern. Deiner Wohnung zunächst. Altes ausmisten. Die Umgebung noch schöner, noch behaglicher gestalten. Das sind doch mal keine soo schlechten Aussichten, oder?!?

Warum solltest Du die Wohnung umräumen?

Je länger man in der gewohnten, bisherigen Umgebung verharrt, umso mehr steckt man fest. In bestimmten Gedanken, Gewohnheiten, Verhaltensmuster.

Vielleicht klingt das ein wenig abstrakt. Daher will ich das an dieser Stelle mehr ausführen:

an jedem Ort entwickeln wir bestimmte Verhaltensmuster und Gewohnheiten. Egal, ob im Büro, in der Schule, beim Sport oder eben in der Wohnung: Wir haben feste Rituale. Und Gewohnheiten. Die uns den Ablauf vor Ort erleichtern. Die uns auch Halt geben. Und eine gewisse Routine schaffen.

Aber:

In Deiner Wohnung wird vieles von diesen Gewohnheiten und Verhaltensmustern mit Deinem Ex verknüpft sein.

So vieles erinnert Dich daher an ihn.

Und das kannst Du jetzt absolut nicht gebrauchen!

Verständlich, oder? Die Folge davon:

Du kommst nicht weiter.

Du kannst ihn, die Zeit mit ihm umso schwerer loslassen.

Du trauerst ihm hinterher.

Du ziehst Dich auf diese Weise noch mehr runter.

Schütze Dich davor! Und räume die Wohnung um. Verändere sie – Du musst ja nicht gleich alles raus schmeißen.

Doch es wirkt Wunder, die Möbel ein wenig umzustellen. Sich eine schöne Pflanze zu kaufen. Ein bisschen zu dekorieren.

Kurz: Sich wieder ein behagliches Nest schaffen. Eines, indem man sich dann umso wohler fühlt. Und neue Gedanken und Gewohnheiten können dann auf diese Weise Einzug halten. Gedanken und Gewohnheiten, die mit dem Ex absolut nichts mehr zu tun haben…

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 3: Miste aus!

Gehe mal bewusst mit offenen Augen durch Deine Wohnung. Wie viel an ihr erinnert Dich an IHN? Das geht häufig schon beim Aufwachen los: Dein Blick fällt auf das Foto auf dem Nachttisch, das Euch beide in glücklichen Zeiten zeigt.

Du gehst ins Bad: Da ist immer noch seine Zahnbürste, die dort liegt. Ab in die Küche: Da hängt das Bild am Kühlschrank, das er einst für Dich gemalt hat. Die Tasse, aus der er so gerne seinen Kaffee getrunken hat. Und so weiter….

Es sind so viele Erinnerungen an ihn in Deiner Wohnung. Und jedes Mal, wenn Du diese ansiehst (Du musst sie gar nicht bewusst wahrnehmen. Ansehen reicht da meist schon aus), passiert Folgendes:

Du denkst an diese oder jene Situation.

An Euch beide. In glücklicheren Zeiten.

Und die Emotionen kommen einmal mehr hoch.

Was solltest Du alles ausmisten?

Und zwar das Folgende:

Bilder von Euch beiden/ von ihm.

Videos, CDs, alles, was Dich an ihn erinnert.

Auch vermeintliche Kleinigkeiten wie Zahnbürste, Socken etc.

Sei dabei wirklich radikal! Und schütze Dich selbst. Packe alles in eine Kiste. Bringe diese Kiste auf den Dachboden oder in den Keller. Oder werfe sie gleich weg.

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 4: Fahre für sieben Tage weg!

Eine kleine Luftveränderung: Die kann manchmal schon sehr, sehr gut tun. Besonders, wenn es für Dich eine echt harte und anstrengende Zeit ist. Deshalb: Fahre weg, komme raus aus der gewohnten Umgebung! (zumal Du dann nicht mehr ständig befürchten musst, ihm über den Weg zu laufen).

Wohin solltest Du verreisen?

Ach, da dürfte es so einige Möglichkeiten geben, oder? Hier sind meine Vorschläge für Dich:

Besuche Deine Familie.

Fahre zu Freunden, die Du ohnehin schon mal wieder besuchen wolltest.

Verreise. Allein oder mit einer guten Freundin. (oder der Schwester, der Tante, ….)

etc.

Und was ist mit der Arbeit?

Stimmt, da war ja noch was, oder? Gut, dass Du noch Resturlaub hast. Nehme diesen jetzt! Denn mal ehrlich: Du könntest Dich wahrscheinlich ohnehin nur sehr schwer auf die Arbeit konzentrieren…

Und es kann eine echte Entlastung sein, sich gerade jetzt, in dieser wirklich harten Zeit, nicht noch mit diesem Monsterprojekt herumschlagen zu müssen. Also: Entlaste Dich auch auf diesem Bereich!

Und wenn das nicht klappt mit dem Urlaub? Dann lasse Dich krank schreiben. Aber psst: ich habe nichts gesagt… 😉

Nutze diese kleine Auszeit. Dafür, einen klaren Kopf zu bekommen. Pläne zu machen: Was willst Du? Wie soll es nach Deiner Rückkehr weitergehen?

Ein Tagesprogramm für die Zeit nach der Auszeit kann Dir dabei helfen. Und das bringt uns direkt zum nächsten Schritt:

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 5: Starte Dein Tagesprogramm (für sieben Tage)
Natürlich kannst Du nicht auf ewig am Meer, auf der einsamen Insel, bei Freunden, der Familie bleiben. So schön es dort auch ist: Irgendwann solltest Du doch wieder zurück kommen.

In den Alltag. Umso wertvoller ist jetzt ein Tagesprogramm. Das Dich über den Tag bringt. Dir Stütze und Hilfe ist. Wertvolle Orientierung gibt. Und Dich ablenkt.

Tagesprogramm, Schritt 1 jeden Tag intensiven Sport!
Vielleicht fragst Du Dich, warum Sport ein so wesentlicher Bestandteil eines solchen Programms sein soll. Nun, diese Frage können wir gerne klären..;)

Beim Sport lenkst Du Dich nicht nur ab.

Du gehst auch raus, an die frische Luft. Zeigst Dir auf diese Weise: „Ich bin aktiv. Und mache was. Ich bleibe NICHT auf dem Sofa sitzen. Und ergehe mich in endlosen Grübeleien.“ Das ist ein ganz wichtiges Signal!!

Beim Sport werden zudem Glückshormone wie Serotonin und Dopamin ausgeschüttet. Drogen in gut, sozusagen!

Und die sorgen dafür, dass es Dir wieder besser geht. Dass der Blues immer weniger Chancen hat. Und der Kummer stetig nachlässt.

Und, ein weiterer angenehmer Nebeneffekt: Du tust etwas für Deinen Körper. Wirst fitter. Fühlst Dich wohler in Deiner Haut.

Und das wirst Du auch ausstrahlen!!

Tagesprogramm, Schritt 2: Baue die Emotionen bewusst ab – und zwar jeden Tag!

Kennst Du das, dass Du vor lauter Trauer, Wut, Sehnsucht, Verzweiflung manchmal platzen könntest? Dass Du das Gefühl hast: „In mir ist dieser große, große Stau an Emotionen.“? Und diese müssen irgendwo hin?

Du hast ganz Recht! Denn es ist wie mit einem Vulkan: Der braucht auch ein Ventil, der muss irgendwann explodieren, damit diese irrsinnig große Spannung, die in ihm ist, abgebaut wird.

Nun, so weit wie mit der Explosion muss es hoffentlich nicht bei Dir kommen. Wenn Du nämlich Deine Emotionen bewusst zu- und raus lässt…

Wie kannst Du Deine Emotionen bewusst abbauen?

Lasse sie zu! Das ist der erste, ganz wichtige Schritt in diesem Zusammenhang. Hier sind meine Tipps für Dich:

Fühle bewusst, wie Trauer, Wut, die jeweiligen Gefühle in Dir aufsteigen.

Intensiviere sie ganz bewusst. Mit trauriger Musik. Oder bestimmten Erinnerungen.

Lasse sie raus.

Etwa, indem Du alles aufschreibst. Oder bei Wut in ein Kissen haust – keine Sorge, das wird es schon verkraften!!

Wie kannst Du das ganz bewusst machen?

Indem Du Dir wirklich eine bestimmte Emotion heraus suchst. Eine, die gerade in Dir ist, die Du gerade fühlst. Wie Trauer etwa.

Steigere Dich dann richtig in diese hinein! Ja, jetzt darfst Du ein Foto von Euch in die Hand nehmen (gebe zu, irgendwo in der Wohnung hast Du noch eines versteckt). Oder dieses eine Musikstück anhören, das Euch beiden sozusagen gehörte. Dem Ihr beide immer gerne gelauscht habt. Oder einfach nur bewusst sehr, sehr traurige Musik…

Mache das so lange, bis Du nur noch aus Trauer zu bestehen scheinst.

Und dann nehme Stift und Papier zur Hand. Oder setze Dich an den PC. Und schreibe alles auf.

Mache das wirklich so lange, bis Du innerlich ganz leer und erschöpft bist. Doch ist diese Erschöpfung eine positive! Glaube mir, ich habe das selbst ausprobiert! Und es hilft immer und immer wieder…

Tagesprogramm, Schritt 3 Gesunde Ernährung

Ja, auch das gehört zum Tagesprogramm mit dazu! Ist vielleicht für Dich erst einmal ein wenig komisch. Denn was hat gesunde Ernährung mit Liebeskummer zu tun? Eine ganze Menge, das kann ich Dir sagen!

Warum solltest Du Dich gesund ernähren?

Auch Dein Körper leidet jetzt. Weil es für ihn eine ziemlich anstrengende Zeit ist. Das merkst Du vielleicht daran, dass Du sehr viel schlechter (durch-)schlafen kannst. Dass Du Dich kaum konzentrieren kannst. Ständig müde und abgeschlagen bist.

Und stelle Dir jetzt vor, dass Du Dich nur noch von Kaffee, Zigaretten, Junk Food und Süßigkeiten ernährst. Du kannst Dir vermutlich vorstellen, wie sehr sich Dein Körper darüber freut…!

Und wie viel Energie ihm das zusätzlich raubt. (von Alkohol und Drogen wollen wir mal gar nicht anfangen.)

Nein: Er braucht jetzt viel gute Energie. Und woher bekommt er die? Genau: durch Vitamine, Mineral- und Nährstoffe. Etwa durch:

Obst und Gemüse

Milchprodukte

Fisch

gutes Fleisch

Nüsse und Kerne

Hülsenfrüchte

hochwertige Öle und Fette

etc.

Ich will an dieser Stelle gar keine großen Reden schwingen. Das würde den Text doch etwas zu lange machen…. Daher belasse ich es dabei – schaue gerne online oder offline nach, was es über das Thema zu sagen gibt (so einiges, kann ich Dir verraten).

Und dann versuche wirklich, Dich gesünder zu ernähren. Für Dich selbst, für Deinen Körper!

Tagesprogramm, Schritt 4: Rede mit Deinen Freunden über die Trennung!

Deine Freunde. Auch sie sehen ja, wie es Dir geht. Und sie wollen Dir helfen. An Deiner Seite sein. Dich unterstützen, Dich auffangen.

Lasse diese Hilfe auch zu! Und öffne Dich ihnen gegenüber. Ihr kennt Euch (hoffentlich) lange genug, dass Ihr Euch nichts (mehr) vorspielen müsst. Dass Ihr Euch echtes Vertrauen entgegen bringen könnt.

Rede daher mit ihnen. (oder nur mit einer Person, das reicht oftmals schon).

Darüber, wie es Dir wirklich geht.

Was gerade emotional, etc. bei Dir los ist.

Sie werden gerne für Dich da sein (so, wie Du auch für sie da wärst, in einer vergleichbaren Situation). Es reicht schon, wenn da jemand ist, der zuhört. Der einem die starke Schulter bietet.

Einer, bei dem man sich aussprechen kann. Denn dieses Drüber reden, das entlastet ebenfalls. Man trägt den Kummer nicht mehr alleine mit sich herum. Und das tut so gut…

Tagesprogramm, Schritt 5: Möglichst oft raus in die Natur

Nein, Du musst jetzt nicht fünf Stunden fahren, um einen Waldspaziergang zu machen. Ein Park reicht schon aus! Doch versuche wirklich, öfter mal in die Natur zu gehen.

Denn sie gibt Kraft. Mehr, als Dir vielleicht bewusst ist. Schon der bloße Anblick von Grün ist wahrer Balsam für die Seele. Und genau das brauchst Du gerade…

Tagesprogramm, Schritt 6: Jeden Tag (wenn möglich) mit Freunden etwas unternehmen

Aktiv sein! Und sich ablenken! Ja, auch das ist jetzt – immer noch – sehr, sehr wichtig.

Es muss ja nichts „großes“ sein. Ihr könnt Euch auch einfach auf ein Eis treffen. Ein bisschen spazieren gehen. Oder ins Kino gehen.

Es wird Dich ablenken. Du bleibst nicht zu Hause – denn früher oder später kommen dann doch diese grübelnden Gedanken. Nein, so weit lässt Du es gar nicht erst kommen!

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 6. Nach 5 Tagen sollte es besser gehen – jetzt reflektieren
Analyse ist jetzt gefragt! Denn nur so wirst Du wichtige Erkenntnisse gewinnen. Erkenntnisse, die Dich weiterbringen. Die Dir helfen, Dein Verhalten, bestimmte Muster zu erkennen und besser zu verstehen. Und diese zu verändern.

All das hilft dabei, über IHN, den Ex, hinweg zu kommen.

Denke deshalb über Folgendes nach:

Analyse, Frage 1 Habe ich Angst vor Einsamkeit?
Das ist eine Angst, die sehr, sehr menschlich ist. Eine Angst, die eigentlich in jedem von uns steckt.

Und nach der Trennung ist sie natürlich besonders groß. Doch trägt sie dazu bei, dass wir uns nicht selten noch stärker an den Ex klammern. Uns umso schwerer damit tun, ihn (und die Beziehung) los zu lassen.

Doch Angst vor der Einsamkeit ist kein guter Liebesratgeber. Frage Dich daher: ist auch in Dir diese Angst? Wie groß, wie bestimmend ist sie?

Analyse, Frage 2: Idealisiere ich ihn?
Kennst Du das: „früher war alles besser…“? Und jetzt, da Du durch diese harte Zeit gehst, erscheint die Vergangenheit mit ihm, diese Zeit zu zweit, umso romantischer und schöner zu sein. In umso hellerem Licht zu erstrahlen.

Und Du idealisierst. Ihn, die Beziehung. Verdrängst dabei all jene Momente, in denen Du Dich nicht so wohl gefühlt hast. Die Probleme, die es zwischen Euch gab (und mal ehrlich: Die muss es gegeben haben. Sonst wäre es nicht zur Trennung gekommen.) Die Verhaltensweisen, die Dich an ihm gestört haben. Etc.

Denke auch darüber nach!

Analyse, Frage 3: Suche ich in ihm die Liebe von meinem Vater?
Nach der Du Dich unbewusst so sehr sehnst? Vielleicht, weil Du eine solche Liebe nie bekommen hast?

Oder, im Gegenteil: Du hast sie bekommen. Und suchst diese Form von Liebe daher in jeder (neuen) Beziehung…?

Doch ist die Liebe zu einem Partner nun mal anders als jene zwischen Vater und Tochter. Frage Dich deshalb: Trifft dies auch auf Dich zu?

Analyse, Frage 4: Besteht mein Kummer zu einem großen Teil aus Bestätigungssehnsucht eines verletzten Egos?

Ist jetzt vielleicht ein bisschen umständlich formuliert. Daher will ich es hier genauer erklären:

Nach der Trennung fühlt man sich – zurückgewiesen. Was ja auch irgendwie stimmt. Und das ist jetzt wirklich nicht förderlich für das eigene Selbstvertrauen.. für das Ego. Das ist gekränkt.

Und sehnt sich umso mehr nach Bestätigung. Nach dieser einen Form von Bestätigung. Nach Liebe, um genau zu sein.

Und wer soll, wer kann einem jetzt diese Liebe, diese Bestätigung geben?

Genau, der Ex!

Der kommt einem jetzt fast schon automatisch in den Sinn. Schon aus reiner Gewohnheit!

Frage Dich daher: Gilt das auch für Dich?

Warum sind diese Fragen so wichtig?

Weil sie deinen Kummer massiv abschwächen können! Denn Du erkennst, woher Deine Sehnsucht kommt. Warum Du noch immer an ihn denken musst. Das hilft, glaube mir!

(zumal Du der Realität ins Auge blickst. Ihn, den Ex, nicht mehr auf ein Podest stellst. Ihn nicht und die Beziehung auch nicht.)

Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Schritt 7: Frage Dich: „was will ich nun?“

Und zwar im Hinblick auf ihn.

Frage 1: Will ich eine Freundschaft erhalten?

Weil er Dir als Person so unendlich wichtig ist? Weil er unbedingt Teil Deines Lebens bleiben soll? Doch Achtung: Dann musst Du unter Umständen auch bereit sein, Dir seine endlosen Geschichten über seine neue Freundin anzuhören!

Frage 2. Will ich ihn für immer loslassen?
Weil dieses Kapitel für Dich abgeschlossen ist? Weil Du ihn nicht mehr brauchst? Geschweige denn in Deinem Leben haben willst? Weil Du instinktiv spürst, dass es wirklich aus und vorbei ist? Und Du deswegen nichts mehr mit ihm zu tun haben, einen klaren Schnitt ziehen willst?

Frage 3. Will ich ihn zurück?
Weil er – trotz allem – immer noch der Richtige für Dich ist? Weil Du ihn einfach nicht vergessen kannst?

Warum solltest du jetzt darüber nachdenken?

Weil du jetzt viel klarer denken kannst! Bestimmte Dinge erkennst. Zumindest mehr als noch vor 7 Tagen!

Hier eine kleine Hilfestellung:

Stelle Dir folgende Frage: Wie würde dein Leben in 5 Jahren zum Positiven und Negativem bei welcher Entscheidung aussehen? Stelle Dir das ganz genau vor! Und fühle dabei in Dich hinein. Wie es Dir mit genau dieser Vorstellung geht…

Ich habe Dir nun meine Schritt für Schritt Anleitung ausführlich vorgestellt. Schauen wir uns jetzt mal verschiedene Szenarien an. Vielleicht erkennst Du Dich in einer von ihnen wieder?

Szenario 1: Er hat Schluss gemacht und ignoriert mich

Das ist nicht wirklich schön, keine Frage. Doch mal ehrlich: Du kannst jetzt, in dieser so schweren Zeit, echt keinen engen Kontakt zu ihm gebrauchen. Auch, wenn Du Dich besonders in den ersten Tagen nach der Trennung so sehr nach ihm sehnst.

Nein, was Du brauchst ist jetzt Abstand. Um wieder zu Dir selbst zu finden. Akzeptiere daher seine Entscheidung! Und kümmere Dich um Dich selbst. Wie das geht, habe ich Dir weiter oben ja bereits gezeigt!

Szenario 2: Er hat Schluss gemacht, obwohl er mich liebt
Tja, das kommt häufiger vor als man denkt! Doch glaubst Du gar nicht, wie viele Männer unter Bindungsängsten leiden. Reißaus nehmen, bevor es wirklich ernst wird. Weil sie Angst haben, sich emotional an jemanden zu binden. Sich wirklich fallen zu lassen.

Leider kommt das nicht selten vor. Oder es gibt einen anderen Grund bei ihm. Der ihn daran hindert, sich wirklich auf Dich einzulassen.

Was in diesem Fall zu tun ist? Nun, da sollte erst einmal jemand seine persönlichen Probleme klären! Er in diesem Fall. Du kannst ihm da nicht helfen: Es ist an ihm, da drüber hinweg zu kommen. Wenn er das nicht schafft: Nun, dann werden genau diese Probleme auch bei einem eventuellen zweiten (dritten, fünften) Versuch zu nichts führen. So ist das nun mal!

Kümmere Dich daher um Dich selbst. Das ist das Beste, was Du tun kannst! Besser, als darauf zu warten, dass er zu Dir zurück kommt…

Szenario 3: Er hat Schluss gemacht – vermisst er mich?

Das erkennst Du daran, ob er sich wieder bei Dir meldet. Ohne Anlass, einfach so. und dann nicht locker lässt.

Vielleicht schreibt er Dir auch einen (langen) Brief. In dem er sagt, dass die Trennung aus seiner Sicht ein Fehler war. Oder er ruft Dich an, will sich unbedingt mit Dir treffen.

Spricht vor gemeinsamen Freunden und Bekannten über Dich. Wie schön die Zeit mit Dir war. Und so weiter…

Eine weitere beliebte Variante in diesem Zusammenhang: Er postet sehnsüchtige Gedanken, Bilder, etc. auf Facebook oder bei Instagram. Das sagt auch schon so einiges aus!

Je mehr dieser Anzeichen zusammen kommen, umso mehr wird er Dich vermissen!

Doch frage Dich bitte auch: Vermisst DU ihn denn? Willst Du ihn wirklich zurück?

Szenario 3: er hat Schluss gemacht und meldet sich nicht mehr
eine ähnliche Situation wie weiter oben. (Auch) In diesem Fall solltest Du ihm auf keinen Fall hinterher laufen. Sondern die Entscheidung, die Situation so akzeptieren, wie sie ist.

Kümmere Dich um Dich selbst. Das ist das Beste, was Du jetzt tun kannst! Denn erzwingen kannst Du nichts. Er hat sich entschieden. Und die Tür sehr fest hinter sich zugemacht.

Szenario 4: er hat Schluss gemacht und meldet sich wieder
Ah ja, da bereut jemand wohl etwas? Oder, ganz böse gesagt: Er braucht weibliche Bestätigung? Jemanden fürs Bett?

Das alles ist möglich. Besonders, wenn er merkt: So ohne jemanden an seiner Seite ist es halt doch manchmal ein bisschen einsam. Und selbst kochen muss er jetzt auch (ganz zu schweigen von den Hemden bügeln).

Klar, nicht jeder Mann wird aus solchen Motiven heraus agieren. Doch viele leider schon!

Überprüfe deshalb, WARUM er sich wieder bei Dir meldet. Zeigt er echtes Interesse an Dir und an Deiner Person? Oder geht es ihm vor allem darum, Dich ins Bett zu kriegen?

Sei daher kritisch! Lasse Dich nicht zu schnell auf ihn ein! Sondern schaue erst einmal, wie er sich verhält, wenn Du nicht gleich nachgibst.

Und natürlich gilt auch hier: Wenn Du nicht mehr willst, dann lasse es sein!


Szenario 5: er hat Schluss gemacht – wie bekomme ich ihn zurück?
Sicher NICHT, indem Du ihm jetzt hinterher läufst! Und Dich an ihn klammerst. Nein, das wird ihn umso mehr vertreiben. Und er wird Dich irgendwann blockieren. Heillos genervt sein. Und so weiter.

Du wirst Dir damit alle Chancen auf einen Neuanfang mit Euch beiden verbauen. Lasse es daher sein! Und folge wirklich meiner Schritt für Schritt Anleitung.

Denn: Kurz nach dem Aus ist es völlig normal, dass man den Anderen zurück haben will. Vor allem, wenn ER es war, der Schluss gemacht hat.

Doch klingen diese Gefühle meist nach und nach ab. Und man erkennt, dass es eigentlich ganz gut so war, wie es gekommen ist. Man akzeptiert. Und irgendwann wird diese Sehnsucht weniger und weniger. Bis man gar nicht mehr weiß, wie der Ex eigentlich aussah…

Warte daher ab! Und überprüfe nach einiger Zeit Deine Gefühle.

Szenario 6: er hat Schluss gemacht – soll ich mich melden?
Wie gesagt (Szenario 5): erst einmal nicht!

Kümmere Dich um Dich selbst!! Schaue, wie sich Deine Gefühle für ihn entwickeln. Folge stur der Anleitung. Damit wirst Du das Richtige tun!

Nun ist eigentlich fast alles zum Thema gesagt. Wobei: Ein paar kurze Worte zum Schluss möchte ich dann doch noch verlieren:
Er – mein Freund – hat Schluss gemacht. Fazit

Ich weiß, es ist eine echt toughe Zeit gerade. Eine, die Dir so viel abverlangt. Doch atme bitte tief, tief durch (gerne auch drei- oder fünfmal).

Und konzentriere Dich jetzt ganz auf Dich selbst. Sei gut zu Dir. Aufmerksam und liebevoll Dir gegenüber. Du hast es verdient! Gerade jetzt!

Sorge um Dich. Auf verschiedenen Ebenen. Halte Abstand zu Deinem Ex. Besonders in der Zeit kurz nach der Trennung. Sonst kommst Du nicht weiter. Sonst kannst Du umso schwerer loslassen. Glaube mir, ich weiß, wovon ich rede!

Wenn Du das tust: Dann wird es Dir Stück für Stück besser gehen. Und Du wirst den Kummer überwinden. Wieder Freude am Leben haben. Überhaupt: leben können.

Das wünsche ich Dir aus ganzem Herzen! Daher: Nur Mut! Du kannst und wirst es schaffen!!