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Ex zurückgewinnen Strategie – die 7 Schritte Formel die noch keiner kennt

(Achtung: Wir sprechen bei dieser Ex zurück Strategie derzeit Frauen an – du kannst diese Formel aber genauso als Mann für dich anwenden!)

Schritt 1 der Ex zurück Strategie: Analysiere das Bild, dass er derzeit von dir hat!

Dein Ausgangspunkt sollte immer das Jetzt sein. Nur darüber hast du nun Einfluss. Werde dir über Folgendes klar – er nimmt dich anders wahr als du dich selbst! Seine Sicht auf dich zu verstehen ist entscheidend. Werde dir deiner Wirkung auf ihn bewusster! Nur dann kannst du darauf auch Einfluss nehmen. Scheue dich nicht, auf die nächsten Fragen aufrichtig zu antworten. Sie werden dir zeigen, wie du bei ihm ankommst.


Frage 1: Welchen Grund gab dein Ex als Ursache für die Trennung an?


Falls er derjenige war, der Schluss gemacht hat: erinnere dich an den Trennungsgrund! Je nachdem, wie emotionsgeladen der Augenblick war, musst du dazu vielleicht dein Gedächtnis tiefer durchstöbern! In solchen Momenten überhören wir oft das Warum. Das ist aber wichtig.

Er hat bestimmt einen Grund genannt! Vielleicht auch mehrere. Was war dabei ausschlaggebend? Was würdest du als Hauptgrund ansehen? Gehe in dich! Auch wenn er etwas nur beiläufig erwähnt hat. Das kann trotzdem von Bedeutung sein.

Frage 2: Findest du diesen Grund glaubwürdig? Kannst du ihn akzeptieren?

Gehe in dich und versuche die Frage aufrichtig zu beantworten! Es kann sein, dass dieser Grund glaubwürdig war oder eben nicht! Höre auf dein Bauchgefühl! Kannst du seinen Grund akzeptieren? Oft wird ein Grund als Vorwand angegeben. Dabei ist die wahre Ursache eine andere. Oder er hat eben die Wahrheit gesagt!

Bedenke dabei, wie er sonst auf zwischenmenschlicher Ebene tickt. Ist er direkt? Hat er während eurer Beziehung Probleme konkret angesprochen? Dann kannst du sehr wahrscheinlich auf der Aussage aufbauen. Hat er dich hingegen nur ungern an seinem Innenleben teilhaben lassen, wird es bei der Trennung nicht besser gewesen sein. Was glaubst du dann, steckt hinter seiner Aussage?

Frage 3: Wo gab es Probleme in der Beziehung? Wann war es schwierig für dich?

Überlege genau, wo es Probleme gab. Es geht um deine Perspektive! Was hat dir in der Beziehung gefehlt? Welche Momente waren besonders schwierig für dich? Was hat dich bedrückt? Gefühle sind immer richtungsweisend! Rufe dir alle solchen Situationen ins Gedächtnis zurück! Schreibe am Besten alles in Listenform auf! So hast du die Liste immer griffbereit.

Frage 4: Wo hat er sich weiterentwickelt oder habt ihr euch auseinanderentwickelt?

Versetze dich in ihn hinein. Nimm es dir vor, dass du jetzt erkennst und verstehst, welches Bild er von dir hat! Du brauchst seinen Blickwinkel auf dich! Das ist durch die rosarote Brille extrem schwer! Du solltest dazu mit deinen bisherigen Gedankenmustern brechen. Lasse dich dabei nicht von deinen Gefühlen für ihn beeinflussen.

Nichts geschieht ohne einen Grund. Irgendetwas hat einen Meinungswandel bei ihm ausgelöst. Womöglich hast du etwas gesagt, was mit deinem Bild von dir nicht im Einklang war. Ziehe für dich eine Bilanz, wo er sich weiterentwickelt hat. Und auch, wo du dich weiterentwickelt hast. Dein Ziel ist, die Ursache für seinen Wandel zu verstehen. Dann wird es ein Leichtes sein, sein Verhalten zu verstehen. Zum Beispiel, er wurde irgendwann kalt zu dir. Beschenkte dich nicht mehr und/oder wirkte gelangweilt.

Ein und dasselbe Verhalten kann unterschiedliche Ursachen haben. Vielleicht hat er neue Freunde und glaubt, du passt nicht mehr dazu. Oder er hat sich spontan in jemand anderes verliebt. Und er ist sich seiner Gefühle für dich nicht mehr sicher.

Dieses Verhalten kann aber mit anderen Ursachen zu tun haben. Solche, die nicht mit dir persönlich zu tun haben. Zum Beispiel, weil er Stress oder andere Sorgen zu Hause hat.

Tipp: Erinnere dich zurück an das erste Mal, als er sein Verhalten zu dir spürbar änderte. Was war zu dieser Zeit los in seinem Leben?

Folgende Übung kannst du dafür durchführen:

1. Stelle dich vor einen Spiegel!
2. Atme zunächst 10 Minuten tief ein und aus, bis du vollkommen entspannt bist. Es sollte sich wie eine Art Trance-Zustand anfühlen.
3. Stell dir jetzt vor, du bist er und dein Spiegelbild bist du. So, als würde er dich anschauen.
4. Versetze dich jetzt in sein Handeln hinein. Und stell dir vor, dass du er bist, der dir (deinem Spiegelbild) all diese Dinge sagt und diese Dinge tut. Stell dir vor, wie er dir sagte und jetzt sagt, er trennt sich. Wie er sich gegen Ende dir gegenüber verhielt. Was ihn antrieb, die Liebe zu dir immer mehr zu verlieren! Stell es dir ganz deutlich vor! Versuche, jede Kleinigkeit zu durchleben! Es perfekt nachzufühlen! Auch wenn es schwer ist.

Was das Wichtigste bei dieser Übung ist:

Ziel dieser Übung ist, dass du sein Wesen emotional verstehen kannst. Auch, dass du seine Entscheidung in aller Fülle dir gegenüber nachempfinden kannst. Dann erst kannst du seine Beweggründe aus dieser Energie heraus verstehen! Die Übung kann dir ein klares Bild verschaffen, wo du jetzt stehst. Was es genau war, das es ihm unmöglich machte, weiter mit dir zusammen zu sein. Und was zum Ende eurer Beziehung geführt hat!

Schritt 2 der Ex zurück Strategie: Finde heraus, welches Bild er auf dem Höhepunkt eurer Beziehung von dir hatte!

Dieser Schritt ist sehr wichtig. Er bildet die Basis für den nächsten Schritt. Du kannst daran herausfinden, was er an dir besonders schätzt.

Erinnere dich an den Höhepunkt eurer Beziehung.

Was fühlte er damals für dich? Was bestimmte sein Verhalten zu der Zeit? Finde heraus, was er damals in dir gesehen hat? Lasse seine Komplimente (von damals) Revue passieren! Das dürfte keine schwere Aufgabe sein. An Komplimente erinnern wir uns gerne. Sie knüpfen außerdem an Emotionen in uns. Daher werden sie fest im Gedächtnis verankert. Welche Dinge bewunderte er an dir?

Jede Partnerschaft sagt etwas Neues über uns aus! Was hat eure Beziehung ausgemacht?

Jeder Partner schätzt eine andere Seite an uns. Manchmal ist das sogar eine Seite, der wir uns gar nicht bewusst sind. Was hat er also besonders gern und oft wiederholt? Bestimmt hat er von dir mal in hohen Tönen gesprochen. Und gewisse Dinge an dir hervorgehoben. Zum Beispiel dein Intellekt, dein Aussehen, dein lockerer Umgang mit anderen. Vielleicht war es die Tatsache, dass du eine Partymaus bist. Oder er hat deinen Fleiß und deine Selbstdisziplin bewundert?

Was hätte er damals auf die Frage, was deine beste Eigenschaft sei, geantwortet? Darauf kannst du sehr gut aufbauen. Erinnere dich an all diese Augenblicke zurück. Lasse sie vor deinem geistigen Auge vorüberziehen. Höre dabei auf die Worte und Formulierungen, die er sagt.

Stell dir außerdem folgende Frage: was hat sich verändert?

Wie hat er sich im Gegensatz zu jetzt verhalten? Jetzt, wo er dir die kalte Schulter zeigt, gibt er gewiss sehr wenig von sich preis. Das ist in diesem Fall völlig normal! Kein Grund, um es persönlich zu nehmen. Seine Verhaltensänderung stellt eine Schutzreaktion dar. Er hat sich bei dir nicht verstanden gefühlt. Du hast ihm nicht das Gefühl vermittelt, dass ihr beide im Leben am selben Strang zieht.

Mach eine Vorher-Nachher-Analyse! Gehe dabei ganz genau auf die Stimme, die Qualität und Quantität seiner Nachrichten ein. Was schrieb er dir? Beschenkte er dich? Gehe wirklich tief in dich und finde heraus, wie er sich damals verhielt und wie sich sein Verhalten verändert hat. Schreibe alles genau auf!

Mache eine Spiegel-Gefühlsanalyse!

Stell dich wieder vor einen Spiegel wie in der Übung im Schritt 1 und durchfühle ihn! Stell dir vor wie er dich berührte. Wie er dich ansah. Wie er fühlte, als er dich noch über alles liebte! Diese Übung wir auch deine Selbstliebe stärken. Sie zwingt dich, dass du dich selbst durch die Augen eines Liebhabers betrachtest. Dass du dich nur auf die positiven Eigenschaften an dir konzentrierst!

Die Herausforderung bei der Spiegel-Gefühlsanalyse: du musst aus dir “herausgehen”!

Die Übung kann Seiten von Dir aufdecken, von denen du nicht geahnt hast, dass sie existieren. Du überschreitest damit eine Grenze, die uns sonst verborgen bleibt. Wir haben normalerweise keinen Zugang zu der Erfahrung, wie uns andere wahrnehmen.

Je nachdem, wie es um deine Selbstakzeptanz bestellt ist, mag es sein, dass dir die Übung schwer fällt. Denn du müsstest dabei Ängste überwinden. Und über die Grenzen deiner Selbst hinweg schauen. Es mag sein, dass sich die Übung “komisch” anfühlt. Lasse dich aber davon nicht verunsichern.

Die Erkenntnisse, die du dabei erlangst, werden dir auf jeden Fall später von Nutzen sein! Daran solltest du nicht zweifeln! Versuche dabei, so gut es geht, deine Emotionen während der Übung zu verbalisieren. Sprich, in Worte und Formulierungen zu fassen! Auf die Weise kannst du sie später wieder abrufen.

Finde heraus, welches emotionale Bild er von dir hatte! Wie er für dich gefühlt haben musste. Und wie es sich in seinem rationalem Handeln zeigte! Differenziere!

Hinweis: Beide Schritte sind extrem wichtig. Gehe tief in dich!

Schritt 3 der Ex zurück Strategie: Stelle fest, welches emotionale und rationale Bild er von dir hat!

Wir Menschen bewerten unser Gegenüber nach zwei Gesichtspunkten. Gefühlsbetont und sachlich. Die linke Gehirnhälfte ist für logische und analytische Prozesse zuständig. Die rechte regelt Intuition, Impulsivität und Gefühle. Differenziere:

Welches Bild hat er derzeit auf rationaler Ebene von dir?

Die rationale Gehirnhälfte betrachtet jedes Ergebnis als die Summe von Ursache und Wirkung. Sein rationales Bild von dir steht für seine objektive Sichtweise auf dich. Für die Eigenschaften von Dir, die er unabhängig von deiner Person als gut oder schlecht bewertet.

Welches Bild hat er derzeit auf emotionaler Ebene von dir?

Bei dem emotionalen Bild geht es darum, wie er bestimmte Eigenschaften subjektiv bei dir bewertet. Diese Sichtweise ist oft schwer nachzuvollziehen. Sie lässt sich nämlich logisch nicht begründen. Es kann zum Beispiel sein, dass er Dinge, die er bei anderen nicht mag, bei dir gut findet. Dass er zum Beispiel einen Modestil oder eine Musikrichtung, die er im Prinzip eher ablehnt bei dir toleriert. Weil er diese Dinge als Teil deiner Persönlichkeit ansieht.

Hier findest du eine Übersicht aller Dinge, die als emotional und/oder rational gelten. Es geht darum, wo er dich im Kopf in Bezug auf rationale Dinge einordnet. Und wo er dich im Kopf emotional einordnet! Dinge, die du über das Gefühl verändern kannst (emotional) und Dinge, die du rational ändern kannst (durch Handeln).

Sortiere folgende Aspekte nach den Kategorien rational und emotional. Zeichne am Besten eine Tabelle mit zwei Spalten. Links werden alle rationalen Dinge aufgeschrieben. Rechts sind alle Aspekte, die er emotional bewertet. Stelle dir überall aufrichtig, die Frage, ob du bereit wärest, an den negativen Punkten, überhaupt zu arbeiten. Es ist wirklich wichtig, dass du immer sehr realistisch bist. Es geht darum, bestimmte Dingen zu verbessern, die du an dir ohnehin als verbesserungswürdig ansiehst. Und nicht darum, dass du dich von Grund auf änderst. Denn das ist ein unrealistisches Ziel.

  • Dein Modestil – dazu gehört alles von Bekleidung bis Accessoires. Hat er sich darüber schon mal ausgesprochen negativ oder besonders positiv darüber geäußert? Wie steht er dazu? Wenn ihr beiden den gleichen Modestil habt, ist das normalerweise ein gutes Zeichen. Es kann aber trotzdem auch sein, dass er sich für dich insgeheim einen anderen Stil wünscht. Wenn dem so wäre, wärest du überhaupt bereit mitzumachen?
  • Dein Charakter – Vertrittst du deine Ansichten konsequent? Hältst du Versprechen ein. Bist du gutmütig oder eher fies? An deinem Charakter zu arbeiten, ist es sowieso immer wichtig. Egal, um welches Ziel es dir im Leben gerade geht.
  • Deine Fitness – bist du sportlich und ernährst dich bewusst? Oder spielt das alles für dich keine Rolle. An diesem Punkt sind schon viele Beziehungen zerbrochen. Besonders, wenn der Partner auf eine gesunde Lebensweise Wert legt. Vergleiche diese zwei Aspekte (Sport und Ernährung) jeweils bei dir und bei ihm. Es gibt für dich generell Handlungsbedarf, wenn du ihm in diesen Punkten nachstehst.
    Vielleicht ist es aber auch andersherum. Das heißt du bist eher sportlich, er nicht. Dann erwartet natürlich niemand von dir, dass du gute Gewohnheiten ablegst. Vielmehr geht es dann darum, dass du für mehr Verständnis sorgst. Dass du ihm auch das Gefühl vermittelst, dass dir Sport wichtig ist. Und ihn beruhigst, dass er zu nichts gezwungen wirst.
  • Deine „böse“ Seite – kann er mit deiner bösen Seite gut umgehen? Akzeptiert er sie? Findet er sie sogar lustig? Das kann zum Beispiel die Tatsache sein, dass du auf Klatsch und Tratsch stehst. Oder dass du keine Geheimnisse für sich behalten kannst. Dass du andere ständig kritisierst. Dass du unzuverlässig bist oder deine Versprechen schnell brichst.
  • Dein Lifestyle – hat er einen ähnlichen Lifestyle? Oder unterscheidet ihr euch da komplett. Wie gehst du mit Geld um? Findet er dich zu geizig oder verschwenderisch. Gab es da schon mal Probleme?
  • Deine „gute“ Seite – hast du das Gefühl, dass er mit deiner guten Seite entsprechend wertschätzend umgeht? Das ist die Seite an uns, die unsere besten Eigenschaften ausmacht. Über die wir immer wieder Lob hören. Und zwar von unterschiedlichen Menschen. Sowohl in der Schule als auch später im Berufsleben und auch in der Familie. Es kann ein besonderes Talent wie Wortgewandtheit sein. Oder eine besonders gute Charaktereigenschaft. Wie der Mut, Dinge offen anzusprechen.

    Du hast 100% eine solche Eigenschaft an Dir! Nun ist die Frage, wie er dazu steht. Sieht er das auch wie alle anderen? Dass diese Eigenschaft an Dir besonders wertvoll und ausgeprägt ist. Ist ihm diese Eigenschaft egal, weil er eigentlich andere Dinge an Dir höher schätzt. Oder redet er diese Eigenschaft gar schlecht?

    Beispiel: Alle schätzen an dir deine Art von Humor. Du schaffst es, jede Situation durch einen gekonnten Witz aufzuheitern. Die meisten Leute sagen, dass dein Humor deine beste Eigenschaft ist. Dein Ex sieht das aber anders. Er lacht so gut wie nie über deine Witze. Vielleicht versteht er sie nicht.

  • Deine Weltansicht – Versteht ihr euch in den grundsätzlichen Fragen des Lebens? Teilt er deine Sichtweisen in Bezug auf die Gesellschaft, Spiritualität. Habt ihr gemeinsame Träume?
  • Deine Selbstliebe – Kritisiert er dich oft oder fühlst du dich in deiner Selbstliebe durch ihn bestärkt? Hat er schon mal zu dir gesagt, dass du es entspannter angehen solltest (zu wenig Selbstliebe)? Oder im Gegenteil, dass du mehr Disziplin brauchst (du bist dir für viele Dinge zu schade)? Findet er, dass du narzisstisch bist? Oder findest du vielleicht, dass er seine Meinung von ihm selbst “zu hoch” ist.
  • Dein Job – Wie bewertet er deine berufliche Situation? Kritisiert er deinen Job oft? Oder bewundert er deinen Ehrgeiz?
  • Dein emotionaler Umgang – Wie bewertet er deine emotionale Intelligenz? Bezeichnet dich auch mal als “albern”? Fragte er dich nach Rat, wenn es um Emotionen von anderen Menschen geht. Zum Beispiel bei Familienangelegenheiten und Konflikte in seiner Familie? Betrachtet er dich als weise?
    Legt er eher Wert auf spontane Entscheidungen? Lässt er sich schnell von Ideen begeistern (ist er gefühlsbetont?).
  • Dein soziales Umfeld – Wie findet er deine Freunde? Was sagt er über deine Familie? Wie schätzt du sein Umfeld ein? Eine gute Übung: male dir aus, mit welchen Worten er dich vor seiner Familie beschreiben würde! Was würde er besonders an dir hervorheben?
  • Dein Verständnis für ihn (Empathie) – Fühlt er sich von dir verstanden? Vertraut er dir Geheimnisse an? Oder ist er eher zurückhaltend? Dieser Punkt ist mitunter einer der wichtigsten! Wo es kein Verständnis gibt, kann es auch keine stabile Beziehung geben. Nehmen wir an, er hat eine große Idee. Scheut sich aber davor, sie dir anzutrauen. Weil du immer zu kritisch bist. Daran müsstest du dann auf jeden Fall arbeiten!
  • Dein Aussehen – Wenn er ein offener Mensch ist, weißt du bestimmt die Antwort darauf. In einer Beziehung wird schließlich viel darüber gesprochen. Wenn er dein Aussehen mal kritisiert hat, sei ehrlich zu dir!Entscheide, ob du daran was verändern kannst und willst. Wenn nicht – dann gehe zum nächsten Punkt weiter!
  • Deine Artikulation – Er spricht zum Beispiel eher soft und du bist sehr laut. Oder andersherum. Man sagt (zu Recht) über Paare, die lange zusammen sind, dass sie sich mit der Zeit ähnlicher werden. Zum Glück kannst du an deiner Artikulation arbeiten. Sie ist nicht angeboren, sondern angelernt. Man kann sie durch gezielte Übungen verbessern. Für dein berufliches und privates Leben ist es auch meist nützlich.
  • Deine Gestik – Genauso wie bei der Artikulation. Daran kannst du arbeiten, wenn hier Verbesserungsbedarf besteht. Am Besten vor einem Spiegel. Sollte es später zu einem treffen zwischen Euch kommen – spiegele ihn. Dadurch vermittelst du ihm unbewusst, dass ihr euch beiden ähnlich seid.
  • Deine Ansprüche – teilt er deine Ansprüche und Erwartungen an das Leben? Oder findet er dich verwöhnt und naiv? Kannst du seine Sichtweise verstehen? Hier auch den Punkt “soziales Umfeld” noch einmal durchgehen. Viele unserer Ansprüche haben mit unserem Umfeld zu tun. Projiziert ihr vielleicht Ansprüche, die euch von euren Familien mitgegeben wurden?

Es geht nicht darum, wie du bist. Sondern welches Bild er davon hat, wie du bist! Welches Bild hat er von deinem Charakter? Ein gutes oder schlechtes? Oder von deinem Modestil!

Durch diese Übung findest du den Bezug zu seinem inneren Bewertungssystem

Denn alle diese Dinge bewertet er. Meist intuitiv und emotional. Dessen musst du dir bewusst sein! Er bewertet es entweder gut oder schlecht. Zum Beispiel: Er findet deinen Modestil gut, aber deine Empathie schlecht (er fühlt sich oft unverstanden). Hier fallen ganz viele Kleinigkeiten und Vernetzungen an, die im Endeffekt für „Liebe“ und „Verliebtheit“ sorgen.

Denn sobald die emotionale Gehirnhälfte des Mannes mehrere Dinge gut als schlecht bewertet, wird auch seine Anziehung automatisch steigen! Das ist die einzige Formel, die du dir merken müsstest! Dabei findet ein stetiges Abwägen zwischen dem, was sich gut anfühlt (emotionales Bild von dir) und was gut ist (rationales Bild von dir) und was schlecht ist, statt!

Schritt 4 der Ex zurück Strategie: Schreibe alles auf!

Halte dir wirklich alles fest! Schreibe auf:

  • Welches rationale Bild hat er derzeit von dir?
  • Welches emotionale Bild hat er derzeit von dir?
  • Welches rationale Bild hatte von dir, als ihr den Höhepunkt eurer Beziehung hattet?
  • Welches emotionale Bild hatte er von dir, als ihr den Höhepunkt eurer Beziehung hattet?

Schreibe so viel nur geht auf! Je mehr du aufschreiben kannst, desto besser! Denn hier musst du extrem gewissenhaft sein! Schritt 1 und 2 sind deswegen so unglaublich wichtig!

Schritt 5 der Ex zurück Strategie: Mache bei ihm eine Haben/Wollen Analyse!

Unterscheide genau:

Was hätte er derzeit von dir?

Halte dir noch mal sein jetziges Bild von dir vor Augen. Wie wäre sein Leben mit Dir, wenn dieses Bild der Wahrheit entspräche? Wie würde euer gemeinsame Alltag aussehen? Frage dich, wie er sich dann verhalten müsste. So dass die Beziehung zwischen euch klappt.

Offenbar wollte er diese Rolle nicht erfüllen. Daher ist eure die Beziehung zu Bruch gegangen. Er hat sich gegen diese Rolle entschieden. Ob seine Vorstellung der Wahrheit entspricht, spielt keine Rolle. Vielleicht stimmt sein Bild auch gar nicht mit deinem gefühlten “Ich” überein. Also mit dem Bild, das du selbst von dir hast. Darum geht es aber jetzt nicht.

Hauptsache für dich ist, die Beweggründe zu verstehen. Warum er sich dagegen entschieden hat! Seine Ängste diesbezüglich zu ergründen. Dann kannst du gezielt daraufhin arbeiten, diese Ängste eins nach dem anderen zu eliminieren. Bis das Gleichgewicht wieder hergestellt ist. So wie das im Schritt 3 erörtert wurde!

Was will er aber derzeit?

Fokussiere dich nun darauf, was er vom Leben möchte! Welche Prioritäten er hat. Was seine Ziele im Leben sind! Was er sich in einer Beziehung wünscht! Was müsstest du ihm geben, damit das erfüllt wird?

Was hat er derzeit mit dir?

Welche von den Dingen, die du bei der vorherigen Frage herausgefunden hast, erfüllst du jetzt schon. Sei aber ehrlich zu dir! Es hilft niemandem weiter, wenn du dich selbst als sehr empathisch einschätzt. Er sich aber unverstanden fühlt. Vor allem wenn er sich immer wieder darüber beschwert hat. Solche Dinge werden durch einen Neuanfang nicht automatisch behoben. Es wird immer wieder zu diesen Problemen kommen. Es sei denn, du hast eine Strategie, wie du diese Defizite angehen willst. Und daran arbeiten willst, diese zu ändern. Im Falle von fehlender Empathie, dass du dich zum Beispiel über aktives Zuhören schlau machst. Und das in deinem sozialen Umfeld oder gar mit einem Psychologen übst. Es hört sich trocken an. Und nach Arbeit. Dazu kommt es aber früher oder später in jeder Beziehung. Nach einem Hoch kommt immer ein Tief. Dann kann man an der Beziehung arbeiten oder aufgeben. Solange beide Seiten bereit sind, daran zu arbeiten, gibt es Hoffnung!

Was will er?

Beantworte dir noch einmal die Frage, was er will? Betrachte das Gesamtbild, sprich ob ihr beide allgemein die gleichen Erwartungen an das Leben stellt! Das können generelle Lebensziele sein wie zum Beispiel Spaß. Oder Ehrgeiz. Geborgenheit. Oder Abenteuer. Und so weiter. Wenn du nur eine Sache bei ihm nennen solltest, welche wäre das? Und bei dir? Es ist kein Muss, dass es eine Übereinstimmung zu 100% zwischen euch gibt. Trotzdem solltet ihr nicht komplett unterschiedlich sein.

Und wie bräuchte er dich derzeit?

Nun geht es um die einzelnen Aspekte, die das Gesamtbild ausmachen. Gehe dabei auf die Punkte ein, die du in den vorherigen Schritten herausgefunden hast! Dein Ziel sollte sein, möglichst viele dieser Punkte von negativ auf positiv zu ändern. Die Menge macht es! Wie schon angesprochen, es macht schon Sinn an etwas zu arbeiten, wenn du dir sowieso eine Änderung in diesem Bereich wünschst. Oder für nötig hältst. Alles Andere ist total unrealistisch. Du brauchst nämlich genügend Motivation, um diese Dinge durchzuziehen. Deshalb musst du hinter deinen Entscheidungen stehen.

Ok, aber wie finde ich jetzt heraus was er will?

Nun hast du schon herausgefunden, was er bei dir als negativ bewertet. Du weißt aber nicht, was sein Idealbild ist. Auf welches Ziel du hinarbeiten solltest? Und du bist dir unsicher, wie du die einzelnen Schritte dorthin angehen solltest? Also zurück zu der Frage, was er will?

Gute Frage. Es gibt zwei Wege zum Erfolg:

Die erste Technik basiert auf deiner Kenntnis über ihn. Sie ist sozusagen rational. Du baust dabei auf dem Wissen auf, was du während der Beziehung erlangt hast. Die zweite Vorgehensweise ist die Spiegeltechnik. Damit vermittelst du ihm auf emotionaler Ebene das Gefühl von gegenseitiger Ähnlichkeit. Es ist absolut sinnvoll, beide Techniken miteinander zu kombinieren.

1.) Du weißt es, weil du ihn richtig gut kennst!

Analysiere so viel wie du kannst aus der Zeit als ihr zusammen wart. Schreibe so viel es geht über ihn auf. Zum Beispiel, er kennt sich gut mit Sport aus. Mit welcher Sportart genau? Ist er lieber Zuschauer oder spielt er gerne mit? Oder – er kennt sich gar nicht mit Sport aus, dafür aber mit Politik! Über welche Politiker redet er oft und warum? Was regt ihn im Alltag auf? Das alles sagt viel über seinen Charakter aus. Schreibe erst mal alles auf, dann hast du eine gute “Datenbasis”. Solche Notizen können sehr aufschlussreich sein. Und sie bieten Gesprächsstoff für euer nächstes Treffen.

2.) Die Spiegeltechnik

Die Spiegeltechnik sieht folgendermaßen aus: Du schaust dir einfach ihn an. Zum Beispiel, er hat seit der Trennung einen neuen Modestil. Er ist von Alternative auf Schlipsträger gewechselt. Damit weißt du nun, dass er eine neue Lebenseinstellung gewonnen hat. Diese bringt er durch seinen jetzigen Modestil zum Ausdruck. Wenn du nun selber alternative Mode trägst! Dann wird er sich alleine dadurch ein Bild von dir machen! In diesem Fall ein negatives, da er sich innerlich vom alternativen wegbewegen möchte. Und hier könntest du als Maßnahme dich beim Treffen diesem Modestil anpassen – soweit wie du mitgehen kannst!

P.S.: Das ist nur ein Beispiel, das ein Prinzip verdeutlichen soll!

Ok, aber wie sieht das jetzt in der Praxis aus? Nutze dafür folgende Vorlage, die du dir ausfüllen und ausdrucken kannst:

Gegenstand (Das Bild von dir, um das es geht)!

  • Was hätte er derzeit von dir?
  • Was will er aber für sich?
  • Was bräuchte er von dir?
  • Aktion um dorthin zu kommen.

Schreibe hier alle Punkte aus Schritt 3 nieder!

Um es näher zu erklären:

  • Gegenstand: Um welches Bild es geht! Hier geht es sowohl um das rationale als auch um das emotionale Bild, das er von Dir hat. Also um Dinge, die er bei dir bewusst als positiv bewertet. Die mit seiner Weltansicht übereinstimmen. Das ist sein rationales Bild von dir. Dann gibt es Eigenschaften an Dir, die er emotional als gut bewertet. Er muss diese nicht rational begründen können. Diese Dinge müssen sich auch nicht mit dem decken, wie er sich sonst so gibt. Oder was sein soziales Umfeld darüber sagt. Wichtig ist, dass du von diesen Dingen glaubst, dass er diese Eigenschaften bei dir liebt. Diese Aspekte spielen eine entscheidende Rolle in einer Beziehung.
  • Was hätte er von dir: Derzeit hat er in Bezug auf den Gegenstand ein Bild von dir im Kopf. Ein Bild, das nicht stark genug ist, sich wieder auf eine Beziehung mit dir einzulassen!
  • Was will er aber für sich: Was wünscht er sich? In Bezug auf dieses Bild von dir! Was hat er entschieden, was er für sich will?
  • Was bräuchte er von dir: Was müsstest du nun an dir verändern, um diesem Bild gerecht zu werden? Wie könntest du, was er will, erfüllen?
  • Aktion um dorthin zu kommen: Beschreibe eine konkrete Aktion, um genau dorthin zu kommen!

Wichtig: Verstelle dich immer nur soweit für ihn, wie auch du dich wohl fühlst und bereit bist mitzugehen! Je weiter du gehst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Rückeroberung! Aber nur, solange du nicht verstellt wirkst! Und es auch aus Teilen von dir kommt!

Zum Beispiel: Er mag eine sportliche Figur. Du hast dich in der Beziehung gehen lassen. Das war ein Grund für ihn sich zu trennen. Sport würde dir aber auch allgemein gut tun! Also macht es Sinn, dies umzusetzen!

Schritt 6 der Ex zurück Strategie: Das gemeinsame Treffen ausmachen

Wichtig, bevor du dich triffst, solltest du alle anderen Punkte aus Schritt 5 nach bestem Gewissen umgesetzt haben!

Initiiere das Treffen wirklich erst, wenn alle Aktionen aus Schritt 5 abgehakt sind! Es kann gerne auch viel Zeit vergehen, bis du vorbereitet bist!

Es bringt wenig, ihn zwei Tage nach der Trennung zu treffen und zu suggerieren, man habe sich voll und ganz verändert. Das glaubt er dir nämlich nicht!

Jetzt geht es darum, mit ihm ein Treffen auszumachen!

Optimal ist es, wenn er jetzt reagiert! Sollte dies nicht der Fall sein, setze ein Lockmittel!

Finde heraus, was ihn besonders interessiert. Wo er reagieren und antworten MUSS! Zum Beispiel: Er blockiert dich komplett! Du weißt, dass er ein leidenschaftlicher Modellbauer ist. Und machst ihm in dieser Hinsicht ein unschlagbares Angebot! Auf das er einfach reagieren MUSS! Damit öffnest du den Kontakt!

Optimal: Achte darauf, dass dein Angebot auch glaubwürdig ist! Er darf keinen Verdacht schöpfen! Bloß weil dein Angebot nicht zu deiner Persönlichkeit passt! Nehmen wir zum Beispiel an, dass du nicht gerne vor anderen Menschen singst. Und er weiß es. Dann macht es auch keinen Sinn, ihn zu einem Karaoke-Abend einzuladen! Du solltest dich an diesem Ort auch sehr wohl fühlen. Natürlich sind Sex-Angebote oder alles, was damit zu tun hat, nicht empfehlenswert! Alles Andere ist aber erlaubt. Zur Not kannst du auch einen Vorwand angeben, der nicht ganz der Wahrheit entspricht. Es geht nur um eines: das Treffen zu bekommen und dort ein neues Bild von dir zu pflanzen! Das Anliegen für das Treffen ist egal! Je näher dein Vorwand an der Wahrheit liegt, desto besser. Zum Beispiel, du bittest ihn um Hilfe mit deinem Computer. Und er weiß, dass du dich mit Technik wirklich nicht auskennst. Aber wir betonen es noch mal: der Vorwand muss gut überlegt sein. Denn vielleicht bietet sich die Chance nicht ein zweites Mal. Und es kann sein, dass er auf ein ehrliches Angebot, euch wiederzusehen, einfach nicht reagiert. Wir sprechen aus Erfahrung: leider ist das oft der Fall! Du musst dabei also kreativ sein. Höre dabei auf deine Intuition! Lasse zur Not alles, was du über ihn weiß, Revue passieren. Was würde auf jeden Fall funktionieren? Denn sobald das Treffen arrangiert ist, bist du einen riesengroßen Schritt weiter. Denn ihr werdet euch live sehen. Das „wie geht es dir Gespräch“ kommt dann automatisch!

Tipp: Alles vorab so bauen, dass er dich sehen muss! Folgendes kann dir noch helfen, wenn alles andere ohne Erfolg bleibt: “Lass uns nochmal treffen, damit ich alles abschließen kann! Für mich wäre es wichtig!”

Schritt 7 der Ex zurück Strategie: Das Treffen ist ausgemacht und kommt zustande – was jetzt?

Endlich hast du es geschafft, dein Treffen zu bekommen. Nun könnt ihr ein gemeinsames Gespräch führen. Es ist verständlich, wenn du dabei aufgeregt bist. Das darf er dir trotzdem auf keinen Fall ansehen.

Falls du zappelig bist: Freunde dich doch vorher mit Entspannungstechniken an. Zum Beispiel autogenes Training oder Yoga. Tiefes Atmen zum Beispiel transportiert mehr Sauerstoff zu den Zellen als sonst. Dadurch wird die Stressresistenz im Körper gesteigert. Nervosität wir vorgebeugt. Wichtig ist, dass du tiefes Atmen mindestens 10 Minuten lang und durch die Nase durchführst. Atme tief in den Bauch, nicht in die Brust.

Das Treffen, als Warnung vorab, ist zweifellos der schwierigste Teil. Aber du kannst es schaffen! Glaub an dich und halte dich an die nachstehende Vorgehensweise…

Ex zurück Strategie – Tipps aus unserer Erfahrung – kostenlos – Worauf du bei eurem Wiedersehen achten solltest!

1. Der perfekte Ort…
.. sollte am Besten vollkommen neutral sein. Achte dabei auf eine gute Atmosphäre. Ihr könntet zum Beispiel in einen Park gehen. Oder euch in einem gemütlichen Café treffen. Wichtig ist, dass ihr beide euch wohl fühlt. Und auch, dass das gemeinsame Treffen ohne Ablenkungen im Vordergrund steht. So hast du die Möglichkeit, das Gespräch gezielt zu führen. Ein Disko mit lauter Musik ist daher nicht empfehlenswert. Genauso wenig sind es Orte, wo ihr gemeinsamen Freunden über den Weg laufen könnt. Lade ihn bitte nicht zu dir nach Hause ein! Das könnte ihn stutzig machen.
2. Deine Einstellung sollte humorvoll und ungezwungen sein…
…es ist normal, dass du aufgeregt bist. Lass es dir aber nicht anmerken! Vertreibe die Anspannung so gut es geht! Beginne mit Smalltalk. Erzähle ihm etwas Lustiges, was dir gerade eben auf dem Weg zum Treffen passiert ist.

3. Falle nicht gleich mit der Tür ins Haus!
Habe es nicht eilig, über eure Beziehung und die Trennung zu sprechen! Bleibe für Erste konsequent beim Smalltalk. Zwinge das Gespräch nicht in eine bestimmte Richtung. Ihr habt euch bestimmt viel zu erzählen. Lass dir Zeit und lass ihn viel reden!

Hinweis: Schon jetzt hast du viel an dir verändert! Wenn du den vorherigen Schritten gefolgt bist! Egal ob optisch, im Lifestyle oder einfach nur beim “zuhören“. Unterbewusst wird schon jetzt der Gedanke: “Moment mal, mein Bild von ihr entspricht aber nicht der Frau, mit der ich gerade rede“ greifen und wachsen! Deswegen ist es auch so wichtig, dass du genau weißt, welches Bild er von dir hat und welches er bekommen muss, damit es ein Bild ist, das eine Beziehung mit dir zulässt! Oft braucht es deswegen ein gefühltes “neu kennenlernen“. Bis hier geschieht alles unterbewusst.

4. Ist Alkohol dabei hilfreich?
Alkohol kann durchaus deine Nervosität etwas beruhigen. Eure Kommunikation erleichtern und dich extrovertierter erscheinen lassen. Es besteht trotzdem immer die Gefahr, dass man es übertreibt! Sei damit also vorsichtig. Trinke, wenn überhaupt, in Maßen. Was wirklich zählt ist, dass du deine Strategie nicht aus den Augen verlierst. Und dafür solltest du einen klaren Kopf behalten.

5. Warte auf den richtigen Moment. Beginne dann mit dem Satz: “Ich habe nachgedacht…“
Nun ist es soweit. Vertraue dabei auf deine Intuition! Wann der Moment da ist, das wirst du spüren! Bleibe dabei ruhig und natürlich. Oft fühlen wir uns innerlich nervöser, als wir nach draußen wirken. Das ist wissenschaftlich bewiesen. Deine Nervosität wird er wahrscheinlich gar nicht registrieren. Außerdem ist er bestimmt selbst innerlich angespannt. Halte dir eines vor Augen: alleine schon, dass er da ist, ist ein gutes Zeichen! Wenn du ihm ganz egal wärest, hätte er dem Treffen nicht zugestimmt. Deine Ausstrahlung ist genau so wichtig, wie deine Worte. Wenn du selbstsicher bist, ist das immer ein Plus. Es geht darum, was du sagst, aber auch darum, was du für dich behältst. Im Zweifelsfall lasse ihn reden. Stelle Fragen und passe deine Strategie an! Besinne dich darauf, was du vermitteln willst. Wo du stehst. Sei so ehrlich wie möglich! Das kommt immer gut an und er wird es spüren, garantiert!

6. Sage ihm, was deiner Meinung nach, der Trennungsgrund war. Frage dann, was er darüber denkt.
Jetzt schlägt die Stunde der Wahrheit. Du kannst ihn nur verstehen, wenn du richtig zuhörst. Versetze dich in ihn hinein. Es ist wichtig, dass du seine Gründe verstehst. Stelle Verständnisfragen, wenn nötig. Es geht nicht darum, einen Schuldigen zu finden. Sei einfach eine gute Zuhörerin. Jetzt wirst du alles hören, was du eh schon weißt. Denn es ist all das, was sein altes Bild von dir eben so hergibt.
7. Erzähle ihm nun über deine Vision. Welche Dinge würdest du im Vergleich zu früher anders machen. Wenn ihr wieder eine Beziehung habt…Absoluter Konjunktiv! Um Druck zu nehmen!
Nach dem Motto – jetzt würde ich es so oder so machen. Aber beiläufig ausgesprochen! Und hier bringst du aus der Haben/Wollen Analyse alle die Punkte ein, die dem Bild entsprechen, das er bräuchte, um mit dir zusammen zu kommen!
Wichtig: Nicht übertreiben und unnatürlich verstellen. Das wird ihn direkt ablehnen. Gehe stark nach Intuition!
8. Stelle ihm dein Idealbild vor!
Ich würde jetzt so und so machen. Dank der Trennung weiß ich einfach für mich, was ich jetzt brauche und will! Es ist super wichtig, dass du immer wieder sagst, dass du es so willst und dank der Trennung so willst! Und deswegen sogar froh bist, dass es zur Trennung kam! Denn dadurch wirst du immer mehr Teil seiner Lebensvision!
9. Achte auf seine Reaktionen!
Macht er einen interessierten Eindruck? Oder zeigt er doch kein Interesse? Wie wirkt dein Vorschlag auf ihn? Achte darauf, wie er reagiert!
10. Was mache ich, wenn ich keinen Erfolg habe. Und er nicht interessiert ist. Oder nicht über das Thema reden will.
Auch das kommt vor. Dann bleibe einfach dran! Gegebenenfalls brauchst du mehr als ein Treffen. Denn er vertraut dem Ganzen noch nicht so richtig. Lass dein Feingefühl für dich arbeiten! Oder das alte Bild ist noch sehr stark! Die alte Vorstellung von dir lässt ihn nicht los. Dann arbeite weiterhin an dem neuen Bild!
11. Was mache ich im Erfolgsfall? Wenn er Interesse zeigt?
Desto besser! Nun kannst du vorsichtig das Thema „Was wäre, wenn…“ ansprechen. Nach dem Motto „Wie wäre es, wenn wir an dem Punkt, an dem wir jetzt sind, zusammen wären“. Sei dabei sehr reif und trage diese Frage selbstbewusst aus – aber nicht fordernd.
12. Breite die Idee weiter aus! Lass deiner Fantasie freien Lauf! Zeige Leidenschaft!
Versuche deinen Ex richtig dafür zu begeistern. Je konkreter du das Bild ausmalst, desto überzeugender. Arbeite viel mit Bildern! Du sollst ihm dabei wirklich veranschaulichen, wie gut eure Beziehung dann sein wird. Es geht darum, dass er sich dieses neue Bild von und mit dir richtig im Kopf ausmalt.
Sage dabei nur das, was du glaubst, auch umsetzen zu können! Mit anderen Worten – sei ehrlich! Wenn du das bist, kannst du deine Idee nämlich wirklich glaubwürdig und überzeugend vermitteln…
13. Schlage vor, dass ihr es noch mal versucht!
Achte anschließend auf seine Reaktion. Nach dem Motto:“Wir wären doch echt dumm, wenn nicht“.
14. Zeigt er kein Interesse…
Male dieses Bild weiter aus! Zum Beispiel – er hatte zu wenig Sex! Und fühlte sich oft unverstanden – emotional! Jetzt dagegen schwärmst du – wir würden jetzt wahrscheinlich jeden Tag leidenschaftlichen Sex haben und ich würde dich in deiner Vision, die ich ja auch teile, viel verstandener fühlen lassen! Sag dies mit Humor – ohne Druck. Du willst ja immer positive Vibes mit dir und eurer gemeinsamen Zeit verknüpfen!
14. Zeigt er Interesse?
Steigert euch gemeinsam in dieses Bild hinein! Und warte dann einen stillen Moment ab. Und küsse ihn!
15. Habt Sex.
Die Chemie im Bett zwischen euch ist natürlich entscheidend! War es so gut wie auf dem Höhepunkt eurer früheren Beziehung? Optimal! Dann habt ihr die Basis für alles Weitere!
16. Schlage einen Probemonat vor
Dann fühlt er sich nicht unter Druck. Ihr könnt es einfach ungezwungen angehen. Betrachtet es als Versuch. Wenn es funktioniert: umso besser! Falls es doch nicht klappt: Versuch macht klug. Ihr habt dadurch nichts zu verlieren. Aber der Vorschlag kommt von dir! Dann wird er es umso mehr wollen!

Schlusswort

Verstelle dich dabei nicht zu sehr. Versuche dabei, so authentisch wie möglich zu wirken. Es macht Sinn, dieser Strategie zu folgen, wenn du an dich arbeiten willst. Keine Strategie garantiert dir einen 100%-igen Erfolg. Jeder, der das behauptet führt dich hinters Licht. Trotzdem erhöht diese Strategie deine Chancen dramatisch!