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Kontaktsperre mit Kind – wie Aufrecht erhalten, geht das überhaupt ?

Ihr beide habt Euch getrennt? Doch gibt es ein gemeinsames Kind? Nun bist Du am Überlegen: Macht eine Kontaktsperre mit Kind überhaupt Sinn? Kann man das am Laufen halten?

Oder geht das schlicht und einfach nicht? Eine sehr berechtigte Frage! Der wir in dem folgenden Beitrag genauer nachgehen wollen. So viel wollen und können wir Dir vorab schon verraten: Ja, es funktioniert. Allerdings müssen einige Dinge beachtet werden. (und jetzt fragst Du Dich sicherlich: Was diese Dinge sind. Nun, lese einfach hier weiter….)

Wir haben uns intensiv mit dem Thema befasst. Und so einige interessante Erkenntnisse erfahren! Welche das sind? Das erfährst Du im Text. Konkret erwartet Dich dies hier:

1) Was zu beachten ist bei einer Kontaktsperre mit Kind

2) Wie Ihr beide sicherstellen könnt, dass es Eurem Kind trotz Kontaktsperre gut geht

3) unser Fazit zum Thema


Was musst du beachten, wenn du eine Kontaktsperre nach einer Trennung mit einem gemeinsamen Kind durchführst?

So einiges! Was genau? Das stellen wir Dir in diesem Abschnitt vor:

1.) Das Wohl des Kindes

Darauf gehen wir weiter unten im Detail ein. Vorerst soll hier, an dieser Stelle, dieses kurze Stichwort genügen…

2.) Der Erfolg und Sinn der Kontaktsperre trotz Wohl des Kindes!

Worum es in diesem Punkt geht? Wichtig ist, zu gewährleisten, dass sich Erfolg der Kontaktsperre und Wohl des Kindes nicht im Wege stehen!

Wie kannst Du das erreichen?

1.) Du solltest dich mit deiner oder deinem Ex vorher einigen, wer wann, wo, wie das Kind hat! Dazu müsst Ihr Euch nicht unbedingt sehen. Es reicht auch aus, wenn Ihr Euch schreibt. Oder miteinander telefoniert. Du kannst Dir auch gerne im Vorfeld überlegen, welche Besuchszeiten für Dich, für den oder die Ex gut wären. Welche Punkte Dir bei der Betreuung besonders wichtig sind. Ebenfalls gut, unserer Erfahrung nach: Wenn zumindest während der ersten Zeit jemand Drittes, Neutrales mit an Bord ist. Der oder die moralische Unterstützung geben kann. Oder Dir wertvolles Feedback gibt. Das hilft gerade unmittelbar nach der Trennung sehr!

Und: Sehr, sehr wichtig ist eine schriftliche Vereinbarung. Denn so habt Ihr beide, Du und Dein/ Deine Ex etwas, woran Ihr Euch halten könnt (bzw. müsst). Ausreden gibt es keine mehr! Denn es steht schließlich schwarz auf weiß….

2.) Das Kind sollte dabei eigenes Mitspracherecht haben! Achtung: Dieser Punkt macht natürlich nur Sinn, wenn das Kind alt genug ist. Wenn es noch in den Windeln liegt, na ja, dann sollte die Sache klar sein. Doch gilt hierbei: Je älter Euer Kind ist, umso mehr Mitspracherecht sollte es auch haben.

Bitte nehmt seine Meinung auch ernst. Hört Eurem Kind wirklich zu. Und versucht, seine Wünsche auch umzusetzen. Und nicht gleich abzubügeln, nur um Euren Willen durchzusetzen. Euer Kind und dessen Wohl sollte stets an erster Stelle stehen!!

(bitte beeinflusst Euer Kind auch nicht in der Hinsicht. Das wäre ihm gegenüber einfach nur unfair. Und würde es in große Loyalitätskonflikte stürzen…)

3.) Die Kontaktsperre sollte nicht länger als 1 Monat dauern (Da es dem Kind sonst Schaden würde). Auch das ist ein sehr, sehr wichtiger Punkt. Denn es ist nun mal so: Ihr beide, Du und Dein oder Deine Ex, Ihr WERDET in Zukunft einfach Kontakt miteinander haben. Weil Euch dieses einzigartige, zauberhafte Wesen verbindet. Und das erfordert nun mal eine gewisse Abstimmung. Auch, wenn das manchmal vielleicht nicht in Eurem Sinne ist. Überfordert. Etc.

deshalb sollte die Kontaktsperre nicht allzu lange ausgedehnt werden. Ein Monat als Maximum hat sich in dieser Hinsicht als ein guter Wert erwiesen!

4.) Du solltest vermeiden, deiner/m Ex lange zu begegnen, wenn er oder sie das Kind abholt. falls möglich! Um Dich selbst zu schützen. Denn wir kennen dies aus (eigener) Erfahrung heraus sehr gut: Besonders unmittelbar nach der Trennung sind die Wunden noch so frisch. Und sie brechen bei jedem erneuten Wiedersehen, bei jedem erneuten Kontakt abermals auf…

Genau deshalb ist es so wichtig, die unverbindlichen Begegnungen bei der „Übergabe“ (so ein „technisches“ Wort, nicht wahr?) so kurz und knapp wie möglich zu halten. Je mehr Du merkst: Das geht Dir an die Nieren. Schütze Dich deshalb davor. Und wie gesagt: Wenn Du Dich dabei besser, sicherer fühlst: Hole Dir jemand Dritten an die Seite! Wie eine gute Freundin. Deine Schwester. Dein Bruder. Den Kumpel. Etc…

5.) Die Kommunikation sollte diplomatisch und ruhig vor dem Kind ablaufen! Alles andere würde dem Kind nur schaden. Und es ist oftmals so: Das Kind gibt sich selbst die Schuld daran, dass Mama und Papa sich jetzt nicht mehr lieb haben. Auch, wenn das überhaupt nicht stimmt. Doch wird nun mal die Schuld bei sich gesucht… leider.

Wir haben Dir nun wichtige Punkte mit auf den Weg gegeben. Die Du unbedingt beachten solltest! Doch kommen wir zur nächsten Frage:

Wie solltest du damit umgehen, wenn der Vater oder die Mutter das Kind besuchen möchte – während der Kontaktsperre?

1. Schritt : Vorbereitung der Besuche!

Das sollte vor der Kontaktsperre stattfinden! Nur so kannst du Komplikationen vermeiden! Doch wie diese Besuche am besten vorbereiten? Keine Sorge: Wir haben da so einige wertvolle Tipps und Hinweise für Dich:

So könnte es z.B. ablaufen…

1. Setze dich ohne das Kind mit deiner oder deinem Ex an einen Tisch! Nur Ihr beide. Wenn das Gespräch zwischen Euch jedoch gerade gerne eskaliert, wenn Ihr Euch ständig streitet: Dann kann eine neutrale Person von außen gut sein. Als Puffer sozusagen oder als Schiedsrichter. Der oder die notfalls vermittelnd eingreift, wenn es wieder brenzlig wird.

Doch sonst: Vereinbart einen Termin. Der Euch beiden passt. Nehmt Euch wirklich Zeit für diesen Termin. Denn er ist sehr, sehr wichtig! Und schaltet alle Geräte aus, die jetzt ablenken könnten. Ja, auch das Handy – das kann ruhig mal eine Stunde oder so warten… (die Welt wird währenddessen schon nicht untergehen.)

2. Legt genaue Regularien fest. (Wer nimmt das Kind, wer besucht es wann, wo und wie). Seid dabei möglichst fair und gerecht. Findet Lösungen, mit denen Ihr beide (!!) zufrieden seid und leben könnt. Lösungen, die sich mit dem jeweiligen Alltag gut vereinbaren lassen. Das ist ebenfalls sehr wichtig!

3. Legt fest, wer (oder Beide) mit dem Kind redet, es auf die Situation vorbereitet (wenn schon etwas Älter)! Die Frage ist hierbei auch: Wie sehr soll das Kind eingeweiht werden? Wie offen sollt/ dürft Ihr sein? Nun, das kommt auf das Alter des Kindes drauf an. Auch hierbei gilt: Je älter, desto mehr darf es erfahren. Ist das Kind noch kleiner, reicht häufig ein Satz wie „Mama und Papa verstehen sich nicht mehr/ haben sich nicht mehr so lieb. Doch das hat überhaupt nichts mit Dir zu tun!“ Besonders dieser letzte Zusatz ist sehr, sehr wichtig. Denn wie bereits oben angedeutet: Kinder geben sich häufig selbst die Schuld daran, dass es mit Mama und Papa auseinander ging. Sie waren zum Beispiel nicht brav genug. Haben sich nicht ausreichend in der Schule angestrengt. Und so weiter… Wichtig ist daher, ihnen diese Angst zu nehmen!

Und weiterhin für das Kind da zu sein. Dieses Gespräch ist ein erster wesentlicher Schritt in diese Richtung. Gut ist es, wenn Ihr Euch dafür ausreichend Zeit dafür nehmt. Wirklich auf das Kind und auf seine Fragen eingeht. Diese Fragen so gut es geht beantwortet. Das Kind dabei liebevoll in den Arm nehmt. Und ihm auch auf diese Weise zeigt: „An unseren Gefühlen für Dich hat sich rein gar nichts geändert! Wir haben Dich immer noch genau so lieb wie vorher! Und sind auch weiterhin für Dich da….“ Diese Rückmeldung ist nun sehr, sehr wichtig!

Vielleicht weigert sich das Kind zunächst, diese Tatsache der Trennung anzuerkennen. Das ist normal, das kommt oftmals vor. Gebt Eurem Kind die Zeit. Ihr braucht schließlich auch ein wenig, um alles zu verarbeiten….

(Beobachtet das Kind jedoch genau. Wenn nötig, wenn es mit der Situation überhaupt nicht klar kommt: Dann geht zu einem Psychologen.)

4. Erstellt einen Besuchsplan auf den ihr euch Beide einigen könnt! Und damit meinen wir: Ihr beide sollt mit diesem Plan leben, mehr noch, zufrieden sein können. Das ist wichtig! Achtet deshalb darauf, dass dieser Plan möglichst fair ist. Überprüft ihn nach einer gewissen Zeit: Bewährt er sich? Oder soll, muss er an gewissen Punkten noch ein wenig korrigiert werden? Tut dies, falls notwendig!

2. Schritt : Umsetzung der Besuche!

Bei der Umsetzung ist folgendes wichtig…

1.) Halte die Kommunikation kurz bei der Übergabe des Kindes. Schon allein, um Dich zu schützen. Siehe oben. Schließlich ist seit der Trennung alles noch so frisch… Und auch anstrengend, den oder die Ex zu sehen. Das wollen wir an dieser Stelle gar nicht schön reden! Deshalb: Schütze Dich selbst. Und sei freundlich, aber distanziert. Sachlich, nicht zu emotional. Kurz und knapp ist in dieser Hinsicht also in jedem Fall besser!

2.) Belasse die Kommunikation lediglich bei Themen über das Kinds. Denn nur darum geht es jetzt. Konzentriere Dich voll und ganz auf das Wesentliche. Auch dies hilft Dir dabei, Dich bei diesen Treffen zu schützen!

3.) Schmeiße dich ohne es zu auffällig zu tun in Schale (Sport vorher, gute Kleidung, gepflegt). Denn mal ehrlich: Dein oder Deine Ex soll jetzt nicht denken müssen, dass Du Dich durch die Trennung aufgegeben hast. Dass es Dir überhaupt nicht gut geht gerade..

Es ist also in gewisser Weise eine Frage des Stolzes und der Selbstachtung, auch weiterhin auf sein Äußeres zu achten. Doch geht es hierbei unterschwellig noch um mehr. Du zeigst ihm oder ihr auf diese Weise, dass Du nach wie vor in der Lage bist: Dich um Dein Kind zu kümmern. Denn die Trennung hat Dich nicht so sehr aus der Bahn geworfen, dass Du nun gar nichts mehr auf die Reihe bekommst. Diese „Rückmeldung“ ist nicht unwichtig!!

4.) Tu davor etwas, was dich erfüllt (z.B. Yoga, Joggen, Sport etc…,) Achte auf deine Außenwirkung! Dieser Punkt schließt sich direkt an den vorherigen an. Denn: Du bist gerade jetzt, unmittelbar nach der Trennung, gut zu Dir. Bestrafst Dich nicht selbst dafür, dass es mit Euch beiden nicht geklappt hat. Das ist ein sehr wichtiges Signal! Nicht nur an Dich selbst…

Nein: Du tust auch weiterhin, ach, gerade jetzt!, das, was Dich erfüllt. Was Dich glücklich macht. Das ist so wichtig. Denn es gibt Dir wertvolle Kraft und Energie. Dafür, um weiter zu machen.

Und. Du strahlst das auch aus. Du machst einen zufriedenen, mehr oder weniger gelassenen Eindruck. Und das wird auch Dein oder Deine Ex irgendwie mitbekommen!

5.) Nutze die Situation um einen guten Eindruck bei Ihm oder Ihr zu hinterlassen! Natürlich nicht zu offensichtlich. Denn das würde dann doch etwas ZU bemüht, zu verzweifelt wirken. Nein: Bleibe wirklich authentisch bei allem. Bleibe bei Dir selbst. Das ist jetzt sehr, sehr wichtig! Denn Dein oder Deine Ex wird unbewusst spüren, ob bzw. wie sehr Du ihm oder ihr etwas vorspielst. Denn mal ehrlich: Dafür kennt er oder sie Dich einfach noch zu gut…

3. Schritt: Schauen ob das Kind damit gut umgehen kann!

Du solltest immer wieder überprüfen, ob und wie das Kind die Situation wahrnimmt…

1.) Gemeinsam reden. Immer und immer wieder. Nehme Dir wirklich Zeit für diese Unterhaltungen. Sie sind sehr wichtig! Und schaffen eine wichtige Nähe, eine wichtige Verbundenheit und Vertrautheit zwischen Euch. Gerade jetzt, in dieser Situation, die für Euch beide emotional schwierig ist, ist das Gold wert…

2.) Veränderungen in der Schule, im Verhalten beobachten… Kinder reagieren in der Regel mit ihrem Verhalten auf besonders einschneidende Erlebnisse. Ist das bei Deinem Kind auch so? Wie verhält es sich seit der Trennung? Gab es zum Beispiel einen Leistungseinbruch in der Schule? Ist das Kind auf einmal sehr aggressiv? Etc?

Wenn nötig: Gehe zu einem Kinderpsychologen! Informiere Dich. Und tue alles, damit es Deinem Kind trotz allem weiterhin so gut wie möglich geht…

Du weißt nun, wie Du Schritt für Schritt vorgehen solltest. Doch die wichtigste Frage ist jene:

Wie kann das Wohl des Kindes während einer Kontaktsperre gewährleistet werden?

Das ist der wichtigste Punkt in dieser Situation. Deshalb bekommt dieser Punkt auch ein eigenes Kapitel! Schauen wir ihn uns mal genauer an:

Was bedeutet es, auf das Wohl des Kindes während einer Kontaktsperre zu achten?

Es bedeutet…

1.) Das Kind mit einzubeziehen in Entscheidungen. Doch wie gesagt macht das nur Sinn, wenn das Kind alt genug ist. Alt genug, um eine eigene Meinung zu haben. Um die Situation einigermaßen überblicken zu können. Das ist in der Regel ab dem Kindergarten, ab der Vorschule der Fall. Bezieht Euer Kind auch nicht in ZU VIELE Entscheidungen mit hinein. Das könnte nur belasten und verwirren…. (Wenn es in der Pubertät ist, sieht es natürlich anders aus.)

Bist Du Dir in der Hinsicht unsicher: Lasse Dich auch hierzu durch eine Kinderpsychologen beraten!

2.) Auf die Emotionalität des Kindes einzugehen. Wie sensibel ist Euer Kind? Wie intensiv nimmt es die Umgebung wahr? Je nachdem: Geht darauf ein. Und erklärt ihm dann, was gerade zwischen Mama und Papa geschehen ist. Hierbei gilt die Regel: Je emotionaler das Kind ist, umso sensibler solltet Ihr auch vorgehen!

3.) Das Kind über die Situation aufzuklären wenn nötig ( Alter). Siehe oben. Je älter das Kind ist, umso mehr kann es über die Trennung zwischen Euch beiden erfahren. Sonst reichen Sätze wie „Mama und Papa haben sich leider nicht mehr lieb.“ Die die Situation eher umschreiben. Doch die ausreichen. Und das (noch zu kleine) Kind nicht belasten….

4.) Das Kind zwischendurch immer mal wieder in den Arm nehmen. Und besonders zärtlich zu ihm zu sein. Seinem Bedürfnis nach Nähe und Nestwärme nachzukommen. Gerade jetzt ist das so wichtig! Sonst kann eine ziemliche Angst vor dem Verlassen werden entstehen. Und bleibende Narben hinterlassen…. (was vielen Eltern oftmals leider nicht bewusst ist.)

5.) Das Kind beobachten. Ja, wir haben diesen Punkt bereits erwähnt. Doch ist es so wichtig, ganz genau hin zu schauen! Gerade jetzt! Immer und immer wieder. Und nicht nur kurz nach der Trennung… Denn manche Effekte zum Beispiel beim Verhalten zeigen sich einfach erst im Laufe der Zeit… Bleibt daher wachsam! Schließlich geht es um Euer Kind…

Welche Möglichkeiten gibt es dieses Wohl zu gewährleisten?

Dazu braucht es…

1.) gemeinsame Besuchszeiten. Mit klaren Absprachen. Haltet Euch bitte an diese Zeiten. Das schafft Verbindlichkeit und Verlässlichkeit. Zwei „Zutaten“, die gerade jetzt sehr, sehr wichtig und hilfreich sind.

2.) eventuell professionelle Hilfe (Kinderpsychologe). Bitte scheut Euch nicht, diese Hilfe(n) anzunehmen. Sie sind da – und sie können ziemlich entlasten, gerade jetzt! Das zeigt sich immer und immer wieder. Deshalb: Wenn Ihr mit der Situation überfordert seid, oder Euch einfach absichern möchtet: Geht zum Psychologen. Es geht hier nicht mehr nur um Euch! Lasst den Stolz daher zu Hause…

3.) Hilfe durch Familie, Freunde, Bekannte (Omas/Opas). Auch Euer Umfeld ist übrigens froh, wenn es Euch gerade jetzt unterstützen und entlasten kann. Nehmt dieses Angebot ruhig an! Sie werden dann schon sagen, wenn es ihnen zu viel wird…

(und es muss dabei ja nicht alles immer „nur“ auf die Oma, die Schwester, auf diese eine Person abgeschoben werden.)

Nutzt diese freie Zeit, um Euch um Euch selbst zu kümmern. Ganz bewusst. Das ist jetzt sehr, sehr wichtig!

4.) Tätigkeiten und Beschäftigungen zum Ausgleich für das Kind ( gemeinsame Ausflüge, Klassenfahrten, Sport… ). So dass es auf andere Gedanken kommt. Sich gut ablenken kann. Doch Achtung: Macht hierbei bitte KEINEN Wettbewerb draus, wer dem Kind jetzt das Beste, das Teuerste, etc bieten kann. Zum einen ist Geld wirklich nicht alles. Und Geld kann Gefühle, Zuneigung, Aufmerksamkeit niemals ersetzen. Zum anderen ist das auch ein etwas, ja sagen wir es ruhig: kindisches, Verhalten…

Du hast nun sehr wichtige Infos zu diesem Thema erhalten! Kommen wir nun zum Schluss. Und ziehen wir ein Fazit:

Kontaktsperre mit gemeinsamen Kind aufrecht erhalten – unser Fazit!

Ja, die Kontaktsperre mit Kind ist eine kleine bis große Herausforderung. So viel ist sicher! Schließlich braucht es nun mal eine gewisse Mindestabstimmung. In Sachen Betreuung zum Beispiel. Auch, wenn Akutes ansteht.

Umso wichtiger ist es daher, diese Unterhaltungen, diese Art von Kontakt so kurz und knapp es geht zu halten. Um sich selbst zu schützen. Um sich nicht zu belasten. Erst wenn es einem besser geht, kann man diese Unterhaltungen auch ausdehnen. Doch zuvor sollte man diese wirklich auf ein Minimum beschränken!

Und, ganz wichtig: Das Wohl des Kindes sollte stets an erster Stelle stehen. Er oder sie ist nun die Nummer 1. Beobachtet Euer Kind daher. Verändert es sich in seinem Verhalten? Kommt es mit der Trennung einigermaßen klar? Und: Wie sehr könnt und wollt Ihr Euer Kind in all dies mit einbeziehen?

Es sind wichtige Frage, die hier beantwortet werden wollen. Nehmt Euch daher wirklich Zeit für sie! Bereitet die Zeit der Kontaktsperre gründlich vor. Dann klappt sie auch – trotz gemeinsamem Kind!