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Hypnose Liebeskummer – Selbsthypnose Anleitung ➟ Tipps

Du hast gerade sehr starken Liebeskummer? Und Du würdest gerne etwas dagegen tun? Weil es Dir einfach und so häufig so schlecht geht?

Doch was hilft? Glaube mir: Ich kann mir gut vorstellen, wie Dir gerade zumute ist. Weil ich mich an damals erinnere, als ich mich in genau der gleichen Situation befand wie Du jetzt auch.

Ich wurde von meinem langjährigen Freund, meiner damaligen großen Liebe, verlassen. Und ich wusste weder ein noch aus. Es fühlte sich an, als ob mein Leben in Trümmern läge.

Und es wurde einfach nicht besser. Ich probierte so vieles aus – doch ohne großen Erfolg. Das machte mich umso verzweifelter. Bis ich beschloss, es einmal mit Hypnose zu probieren…

 

ob das geklappt hat? Das will ich Dir in diesem Beitrag verraten. Sowie eine Erklärung, was Hypnose eigentlich ist. Und wie Du sie selbst, zu Hause, durchführen kannst.

Hier ist das Inhaltsverzeichnis dieses Artikels:

a) Wann ist der richtige Zeitpunkt für die Hypnose gekommen ?

b) Wie funktioniert so eine Hypnose gegen Liebeskummer eigentlich ?

c) Wie läuft eine Hypnose Sitzung bei (D)einem Therapeuten ab? Und wie kannst Du sie selbständig bei Dir zu Hause durchführen?

d) Ist es überhaupt möglich, durch Hypnose jemanden zu vergessen?

e) und was sind die bisherigen Hypnose Liebeskummer Erfahrungen?


Wann kann eine Hypnose gegen Liebeskummer helfen?

Viele probieren so einige Strategien und Maßnahmen gegen Liebeskummer aus. Und viele verzweifeln: Denn so manches will und will einfach nicht funktionieren.

Dann hören sie von einer weiteren Strategie: der Hypnose. Einer Strategie, die sehr tief geht. Und oft als sehr wirksam und effektiv beschrieben wird. Doch stimmt das?

Ja, eine Hypnose KANN tatsächlich funktionieren! Und den gewünschten Effekt erzeugen. Doch müssen dafür einige wichtige Voraussetzungen erfüllt sein. Welche sind das?

Voraussetzung Nr. 1: Es schlagen keine anderen Strategien bei Dir an.

Denn: Dein Liebeskummer will und will einfach nicht kleiner werden. Schon seit Wochen geht es Dir gleichermaßen schlecht. Du fühlst Dich nach wie vor einfach so allein, einsam. Sowie wertlos und ungeliebt.

  • Es fällt Dir schwer, das Haus zu verlassen.
  • Mit jemandem über Deine Situation zu sprechen.
  • Du kannst und willst die Situation nicht wirklich zulassen.
  • Du hast Angst vor all diesen Gefühlen. Gefühlen wie Trauer, Wut und Verzweiflung. Die so stark und mächtig sind. So dass Du Dich ihnen oftmals einfach nur hilflos ausgeliefert fühlst.
  • Dir geht es teilweise sogar so schlecht, dass Du bestimmte Dinge im Alltag nicht mehr erledigen kannst.
  • Dass Du die Arbeit darüber vernachlässigst. Denn es geht einfach nicht.

Es fällt Dir zudem extrem schwer, Dich um Dich selbst zu kümmern. Gut zu Dir zu sein. Dich gesund und möglichst ausgewogen zu ernähren. Nachts durchzuschlafen. Dich zu pflegen, die Haare zu waschen,… Denn all diese vermeintlich kleinen Routinedinge, über die Du vorher niemals groß nachgedacht hast, die werden nun zu einer unüberwindbaren Hürde.

Und nichts scheint dagegen zu helfen. Zumal Du Dich von allem und jedem zurück ziehst. Mit keinem über Deinen Kummer sprechen kannst.

Vielleicht denkst Du sogar an Selbstmord – das wäre ein echtes und sehr ernstes Warnzeichen! Und ein Zeichen dafür, dass Du professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollst. Etwa von einem Therapeuten, der sich mit Hypnose auskennt.

Voraussetzung Nr. 2: Du musst wirklich für die Hypnose Sitzung bereit und empfänglich sein.

Und Dich auf diese noch ungewohnte Erfahrung einlassen. Dich dem Ganzen öffnen.

Denn eines haben die Erfahrungen in diesem Bereich ganz deutlich gezeigt: Wer schon mit einer gewissen Skepsis, mit mehr oder weniger großen Vorurteilen an die Sache heran geht: Der wird nicht den Erfolg haben, auf den er vielleicht (doch) gehofft hat.

  • Eine solche Sitzung kann nämlich nur bei einer wirklichen emotionalen Öffnung erfolgreich sein.
  • Zudem muss sich Dein Geist für diese neue Erfahrung öffnen. Und sich ebenfalls auf diese einlassen.
  • Sei daher möglichst neugierig und offen.
  • Bewerte das Ganze nicht.
  • Sondern sei wirklich bereit dazu, Dich auf diese spannende Reise in Dein Unterbewusstsein zu wagen.

Vielleicht ist es in diesem Zusammenhang ganz gut, das nicht gleich an die große Glocke zu hängen. Nur wenigen davon zu erzählen – wenn überhaupt.

 

Nur, wenn Du diese Ratschläge beherzigst, kannst und wirst Du auch erfolgreich sein. Den gewünschten Effekt erzielen. Und so manch spannende wie lehrreiche Erfahrung machen. Egal, ob Du direkt den Liebeskummer lindern willst. Oder persönlich weiterkommen möchtest.

Denn die Hypnose kann Dich (wieder) zu Dir selbst zurückführen. Dir dabei helfen, wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen. Und das ist genau das, was es jetzt braucht.

 

Wann aber bist Du für die Hypnose wirklich empfänglich? Mache unseren Suggestibilitätstest!

Es kann sein, dass Du nicht wirklich weißt: „Bin ich nun bereit für diese Erfahrung oder nicht? Kann und soll ich es jetzt, zu diesem Zeitpunkt, wagen? Oder doch lieber ein bisschen warten?“

In diesem Fall kann Dir der Suggestibilitätstest Antwort geben.

  • Er wurde entwickelt, um die Empfänglichkeit der jeweiligen Person für die Hypnose besser einschätzen zu können.
  • Diesen Test gibt es in mehreren Varianten.
  • Diese wiederum beziehen sich direkt auf die diversen Hypnose-Techniken.

So kannst Du (bzw. der Therapeut) schon einmal einen ersten Anhaltspunkt gewinnen: Ob sich diese Methode grundsätzlich für Dich eignet. Und wie schnell diese bei Dir (wahrscheinlich) anschlagen wird.

  • Ein guter Therapeut wird daher noch vor der eigentlichen ersten Sitzung einen solchen Test durchführen.
  • Dies macht es ihm leichter, den weiteren Verlauf der Therapie entsprechend zu gestalten.
  • Zielgerichteter vorzugehen.
  • Auch für den Betroffenen ist dieser Test sehr nützlich und hilfreich.
  • Denn auf diese Weise kann er gut erkennen, ob er diesen Pfad weiter verfolgen soll. Oder eben nicht…

Doch wie läuft so ein Test eigentlich ab?

  • Er wird meist bei wachem Zustand durchgeführt.
  • Dabei erhält der Klient verschiedene Suggestionen – in diesem Fall zum Thema Liebeskummer. All diese Suggestionen weisen eine leicht hypnotische Wirksamkeit auf.
  • Auf diese Weise kann sich ein leichter Zustand von Trance einstellen.
  • Während des gesamten Vorgangs wird der Klient dabei von dem Therapeuten begleitet.
  • Somit kann man von einem Einstieg in eine solche Hypnose-Sitzung sprechen.
  • Und letzten Endes die jeweilige Empfänglichkeit wie gesagt herausfinden.

 

Nun weißt Du hoffentlich besser, ob die Hypnose bei Dir anschlagen wird oder nicht. Schön und gut. Doch wie funktioniert das Ganze eigentlich? Wie geht es über die Bühne? Dieser Frage wollen wir uns in dem nächsten Kapitel widmen!

Wie läuft ein Hypnose Coaching gegen Liebeskummer ab?

Du hast es mit Sicherheit schon selbst bei Dir festgestellt: mit bloßem Willen oder dem Verstand kann der Herzschmerz nicht bezwungen werden. Du kannst leider nicht nur rational an die Sache heran gehen. Das funktioniert einfach nicht!

Denn Liebeskummer ist nun mal auch eine sehr emotionale Sache. Und daher haben die Gefühle bei dem Ganzen ein sehr gewaltiges Wort mitzureden. (und das lassen sie sich auch nicht nehmen.)

Viele stoßen genau hier an ihre Grenzen. Denn sie erkennen zwar, warum die Beziehung gescheitert ist. Doch der Kummer darüber ist noch immer sehr groß. Er wird einfach nicht kleiner. Und die Verzweiflung darüber wächst und wächst.

 

Je länger dieser Zustand von starkem Liebeskummer anhält, umso hoffnungsloser wird man. Und hier kann nun Hypnose helfen. Denn dabei handelt es sich um etwas, bei dem man mit seinem Unterbewusstsein ganz bewusst in Kontakt tritt.

  • Dabei befindet man sich in einer Art Trancezustand. In einem Zustand zwischen Wachsein und Schlafen.
  • Doch währenddessen ist man vollkommen entspannt.
  • Und kann sich so auf eine sehr spannende und lehrreiche Reise in sein Innerstes begeben.
  • Es ergibt sich so die Chance, bestimmte Denkweisen und Verhaltensmuster aufzudecken.
  • Die Gründe zu erkennen, warum man so oder so handelt.
  • Und neue, bessere Lösungen für sich selbst zu finden.

So funktioniert die Hypnose gegen Liebeskummer: eine Schritt für Schritt Erklärung

Schritt 1: Du lässt los.

Ich habe Dir ja weiter oben schon gesagt, wie wichtig es ist, offen und ohne Vorbehalte auf diese Reise zu gehen. Sich voll und ganz darauf einzulassen. Und bereit sein, sich selbst zuzuhören.

Deshalb solltest Du erst einmal alles, den ganzen Alltagsballast, alles, was Dich im Hier und Jetzt festhält, loslassen. All das, was rings um Dich herum geschieht: Es zählt gerade nicht mehr.

  • Deshalb ist auch eine ruhige Umgebung sehr wichtig.
  • Schalte daher alles aus, was Dich jetzt irgendwie ablenken könnte. Also Handy, Fernseher, Radio und so weiter.
  • Atme nun tief durch. Immer wieder, in langen und ruhigen Atemzügen.
  • Bis Du immer ruhiger und entspannter wirst.
  • Mit Deinem Körper loslässt, in den Boden förmlich versinkst.

Schritt 2: Gehe jetzt in Dich.

Denn nun bist Du bereit dafür. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um Dein Unterbewusstsein zu öffnen. Und zwar ganz weit! Und Dich vor allem auf eines zu konzentrieren: auf Dich selbst.

  • Bitte achte dabei auch weiterhin bewusst darauf, möglichst entspannt zu sein. Sowohl geistig als auch körperlich.
  • Deine Gedanken sollten jetzt nicht abschweifen. Sich mit dem anstehenden Abwasch oder den aktuellen Projekten im Büro befassen. Dafür ist jetzt nicht die Zeit!
  • Nein: Bleibe wirklich bei Dir.

Und stelle Dir bestimmte Fragen. Fragen etwa wie „Was will ich eigentlich in meinem Leben erreichen? Was sind meine persönlichen Wünsche und Ziele? Wie sieht mein Traumleben aus? Und was sind meine wahren persönlichen Bedürfnisse? Was brauche ich, um wirklich glücklich zu sein?“

All diese Fragen haben eines gemeinsam: Sie führen Dich wieder zurück zu Dir. Sie führen Dir vor Augen, was Du wirklich brauchst, um zufrieden zu sein.

Deshalb ist es so wichtig, sich diese Fragen auch ganz bewusst zu stellen. Und sie möglichst ehrlich und gewissenhaft zu beantworten.

Schritt 3: Konzentriere Dich nun darauf, Deinen Liebeskummer loszulassen.

Denn auch dabei kann Dir die Hypnose wirklich helfen. Wie aber kannst Du das schaffen? Hier ein paar Tipps und Infos:

  • Sehr viele unserer Verhaltensmuster (sowie der Probleme) haben ihren Ursprung in der bisherigen Denkweise. Die nicht gut für uns ist – bzw. nicht mehr. Etwa die Art, wie man an seinen oder seine Ex denkt.
  • Das Vertrackte dabei ist jedoch: All diese Gedanken und Denkmuster haben sich fest im Unterbewusstsein eingenistet. Es sich dort so richtig schön gemütlich gemacht.

Und hier kommt nun die Hypnose mit ins Spiel. Denn mit ihrer Hilfe kannst Du es schaffen, eben diese für Dich schädlichen Strukturen nach und nach aufzulösen. Strukturen, die längst nicht mehr zu Dir passen. Strukturen, die Dich eigentlich nur noch festhalten. Mehr noch: Sie behindern Dich. Verhindern, dass Du das Ganze endlich, endlich abschließen kannst.

Vielleicht wirst Du auf diese Weise erkenne können: Dein oder Deine Ex konnte Dir letzten Endes nicht das geben, was Du von ihm oder ihr gebraucht hättest. Oder Du erkennst, dass Ihr Euch im Laufe der Zeit immer weiter auseinander entwickelt habt. Oder dass Du Dich zu sehr an seine oder ihre Liebe geklammert hast…. Ich könnte diese Aufzählung noch sehr, sehr lange fortführen! Doch würde das den Rahmen hier komplett sprengen. Daher lasse ich es an dieser Stelle gut sein..

  • Dank der Hypnose kannst Du all das erkennen.
  • Und mehr noch: Du kannst nun neue Muster erschaffen.
  • Und Dich selbst bei dem Loslassen, bei der Veränderung und der Neuorientierung aktiv begleiten und unterstützen.
  • Sowie Dir neue Möglichkeiten und Wege aufzeigen lassen.

 

Das klingt doch schon mal recht verheißungsvoll, nicht wahr? Und vielleicht bist Du jetzt sehr angetan. Interessiert daran, noch mehr über dieses Thema herauszufinden. Etwa die Frage, wie eine solche Sitzung beim Therapeuten eigentlich vonstatten geht. Schauen wir uns das doch einmal genauer an – im nächsten Abschnitt:

Wie läuft die Hypnose beim Therapeuten konkret ab?

Meist wird vor der eigentlichen Sitzung ein ausführliches Vorgespräch stattfinden. Das sollte meiner Meinung nach sogar Voraussetzung sein! Denn so kann sich der Therapeut ein gutes Bild von Dir und von Deiner Situation machen. Erkennen, wo Du gerade stehst. Was Deine besonderen „Baustellen“ sind

Und er wird so umso besser auf Dich eingehen können. Eine Sitzung gestalten, die ganz auf Dich und auf Deine persönlichen Bedürfnisse angepasst ist. So dass Du gegen Ende der Sitzung mit neuer Hoffnung, neuer Zuversicht und mit mehr Lebensfreude nach Hause gehen kannst.

Was solltest Du bei einer solchen Hypnose-Sitzung alles beachten?

Wenn Du wirklich Fortschritte erzielen willst (und das ist schon nach wenigen Sitzungen möglich!): Dann beachte das Folgende:

  • Lasse Dich wirklich auf all das ein. Das kann ich gar nicht oft genug betonen!
  • Fühle Dich wohl beim Therapeuten, in seiner Praxis. Und natürlich bei der Sitzung selbst. Sei so entspannt wie möglich.
  • Und habe Vertrauen zu Deinem Therapeuten. Sei bereit, Dich von ihm oder ihr führen zu lassen.
  • Gib die Verantwortung ab.

Dann stehen die Chancen gut, dass Du wirklich das erreichst, was Du Dir vorgenommen hast. Dass Dich die Sitzungen weiterbringen. Doch wie gesagt: nur in diesem Fall!

 

Vielleicht möchtest Du diese Sitzung aber selbst durchführen. Bei Dir zu Hause nämlich. Doch wie läuft das Ganze dann ab? Was musst Du tun? Dieser Frage gehen wir im nächsten Abschnitt nach!

Wie läuft eine Selbsthypnose gegen den Liebeskummer ab?

Manch einer kann sich gar nicht so recht vorstellen, dass man die Hypnose auch selbst durchführen kann. Doch Fakt ist: Es ist möglich! Und sehr gut sogar!

Denn eine solche Hypnose erfordert eigentlich nicht viel „Werkzeug“. Sie lässt sich daher auch gut im Alltag durchführen. Wann und wo immer Du das möchtest (gut, vielleicht nicht gerade im Büro, in einer Konferenz).

Hier ist meine konkrete Anleitung für die Selbsthypnose gegen Liebeskummer – in Grundschritten

  1. Suche Dir einen Ort aus, an dem Du völlig ungestört bist. Du solltest für mindestens 15 min Deine Ruhe haben!
  2. Schalte auch alles aus, was Dich jetzt irgendwie ablenken und in Deiner Konzentration stören könnte. Also Fernseher, Radio, Handy.
  3. Wenn Du magst, kannst Du nun entspannende Musik einschalten.
  4. Nehme nun eine sehr bequeme Position für Dich ein. Es ist egal, ob Du bei der Hypnose liegst oder sitzt. Das kannst Du ganz für Dich selbst entscheiden! Hauptsache, Du bist entspannt. Wenn Du magst, kannst Du Dir auch eine Decke holen. Und sie über Dich ausbreiten.
  5. Sei nun bereit, Dich während der nächsten 15 min voll und ganz auf Dich zu konzentrieren. Dich auf diese Reise in Dein Unterbewusstsein, zu Dir selbst, zu begeben.
  6. Schließe nun die Augen. Und starte mit einer kleinen Anfangsvisualisierung. Diese kann und wird Dir dabei helfen, dass all diese Alltagsgedanken und -sorgen weit weg geschoben werden. Zumindest für diese Zeitspanne.
  7. Denke jetzt bewusst an Deine oder Deinen Ex. Denke an jene Probleme und Ängste, die mit ihm oder ihr in Verbindung stehen. Denke an das, was ungut zwischen Euch war. Die Momente mit ihm oder ihr, die nicht schön für Dich waren.
  8. Stelle Dir nun ein Wollknäuel vor, das schön groß und flauschig ist. Dieses Knäuel befindet sich direkt vor Dir. Stelle Dir weiterhin vor: Du packst all diese vielen Sorgen und Probleme, all Deine Ängste, in dieses Knäuel hinein. Nun gibst Du ihm einen kräftigen Schubs. So dass es davon kullert. Und all Deine Probleme, Deine „Hindernisse“ mit sich nimmt. Und den Liebeskummer natürlich auch…
  9. Nun beginnt die eigentliche Hypnose.
  10. Atme dabei tief ein und aus, immer wieder. In ruhigen Atemzügen, tief in Deinen Bauch hinein. Achte darauf, dass der Atem weich und natürlich fließt.
  11. Konzentriere Dich auf diese Atmung. Bis Du in einen schönen Rhythmus gekommen bist. Stelle Dir dabei vor, dass Du mit jedem Einatmen mehr und mehr entspannst, mehr und mehr zur Ruhe kommst. (viele mögen es, sich die Einatmung in einer bestimmten (beruhigenden) Farbe vorzustellen.)
  12. Du wirst merken, dass Du immer mehr zu Dir kommst. Dass Du immer mehr bei Dir bist. Und Deinen Wert, Deine Besonderheit und Einzigartigkeit erkennst. Der Liebeskummer hat nun immer weniger Platz in Deinem Leben. Und Du wirst ihn Stück für Stück zurück lassen.

Viele mögen es auch, in dieser Hinsicht mit Suggestionen zu arbeiten. In diesem Fall sagen sie sich immer wieder vor: „Ich atme jetzt ganz tief ein. Und bei jedem Mal sinke ich weiter in diesen so wunderbar entspannten und entspannenden Zustand hinein. Mein oder meine Ex bekommt auf diese Weise immer weniger Macht und Einfluss über mich. Und mir geht es immer besser. Denn ich bin jetzt ganz bei mir.“

Probiere ruhig aus, welche Vorgehensweise für Dich da am besten funktioniert.

13. Jetzt kannst Du Dir vorstellen, wie all Deine Verspannungen und Belastungen, all dieser Kummer und der Schmerz, die Du mit dem oder der Ex verbindest, ausgeatmet werden. Stelle Dir auch hier ruhig wieder eine bestimmte Situation vor. Eine Situation, in der Du sehr, sehr unglücklich warst. Dich so richtig schlecht gefühlt hast. Das hilft, glaube mir! Vor allem, wenn Du Dir anschließend vorstellst: Dass Du all dieses Schlechte nun ausatmest. Und auf diese Weise los wirst.

Du wirst Dich mit jedem neuen Atemzug immer leichter und unbeschwerter fühlen. So lange, bis Du vollkommen gelöst bist.

 

Genieße diesen so wundervollen Zustand von Leichtigkeit! Koste ihn so richtig aus. Halte ihn fest.

 

Vielleicht aber möchtest Du noch tiefer einsteigen. Deshalb stelle ich Dir hier meine Intensivierung in Sachen Selbsthypnose gegen Liebeskummer vor:

  1. Stelle Dir Folgendes vor: Du stehst vor einer langen Treppe. Diese Treppe führt Dich hinab. Zu einer Tür. Öffnest Du diese Tür, entdeckst Du einen Raum. Und zwar nicht irgendeinen: Sondern Deinen persönlichen und magischen Raum. In diesem Raum kannst Du ganz bei Dir sein. Und Dich voll und ganz fallen lassen.

    In diesem Raum hat nur das Schöne in Deinem Leben Platz. Der Liebeskummer hat also Hausverbot! Und Du kannst Dich an diesem Ort so richtig schön wohlfühlen und entspannen. Du bist einfach nur glücklich und zufrieden.

  2. Beginne nun damit, die Treppenstufen hinab zu steigen. Zähle während dieses Gangs rückwärts: Beginne bei zehn und so weiter. Jede Zahl steht für eine Stufe.
  3. Und bei jeder Zahl, bei jedem Schritt entspannst Du mehr und mehr. Auch dabei kannst Du nun Suggestionen verwenden. Sätze wie „Ich gehe weiter und weiter. Und werde immer entspannter dabei. Denn ich nähere mich meinem magischen Raum.“) Stelle Dir ganz fest vor: Mit jedem neuen Schritt lässt Du Deinen Liebeskummer , all Deinen Schmerz, hinter Dir. Sie werden immer kleiner und machtloser. Bis sie gar nicht mehr zu bemerken sind.
  4. Atme während dieses gesamten Gangs in langen und ruhigen Zügen ein und aus.
  5. Nun hast Du das Ende der Treppe bzw. die Zahl Null erreicht. Du stehst jetzt vor dieser Tür. Die Dich zu Deinem Raum führt. Schaue diese Tür ganz genau und bewusst an. Und öffne sie dann, wenn Du bereit bist.
  6. Gehe jetzt in den Raum hinein. Betrachte ihn aufmerksam. Er verdient es: denn er ist einfach nur schön. Es ist Dein ganz persönliches Wunschzimmer. Einfach perfekt. Atme tief, tief ein. Nimm alle Einzelheiten dieses Raumes in Dich auf. Die schöne Atmosphäre. Die Gerüche, die Dinge, die Farben. Lasse diese friedvolle Stimmung im Inneren auf Dich wirken.
  7. Horche nun in Dich hinein. Wo fühlt es sich körperlich gerade besonders gut bei Dir an? Stelle Dir nun vor: Dieses Gefühl breitet sich jetzt in Deinem gesamten Körper aus. Es ist ein angenehmes, warmes Licht, das jetzt Deinen ganzen Körper erfüllt und erwärmt. Überall ist es zu spüren, bis in die Zehen- und Fingerspitzen hinein. Es fühlt sich einfach nur gut an. Konzentriere dich wirklich nur darauf! Auf dieses Glücksgefühl, das Du jetzt spürst.
  8. Du gehst jetzt zu dem Bett oder dem Sofa, das in Deinem Raum steht. Gehe langsam dort hin. Und lege Dich hin. Sei jetzt bereit, in einen tiefen, heilsamen Schlaf zu versinken. Einen Schlaf, der Dir neue Kräfte und Energie verleiht. Lasse Dich auf diese Weise noch mehr fallen. Entspanne alle Körperpartien.

    Das kann und wird Dir gelingen. Denn Du bist aufgehoben, an diesem ganz besonderen Ort. Du bist ganz bei Dir. Und nichts und niemand hat jetzt mehr Macht über Dich. Weder Dein oder Deine Ex. Noch der Kummer.

  9. Nun öffnet sich das Unterbewusstsein. Und all jene Grenzen, all jene Lasten, die Dich bislang festhielten, lösen sich endlich auf.
  10. Denn nichts behindert dich mehr. Du kannst alle Wünsche, Träume und Hoffnungen wahr werden lassen. Und endlich in einen neuen Lebensabschnitt starten.

    Du kannst alles schaffen und umsetzen. Es gibt keine Hindernisse mehr. Kein einziges! Du kannst auf Reisen gehen, in ferne, exotische Länder. Du kannst Dir eine neue berufliche Existenz aufbauen. Und so weiter. Du kannst all das werden und sein, was Du schon immer sein wolltest.

Erlaube Dir ganz bewusst, diesen Träumen nachzugehen. Dein Unterbewusstsein wird diese schönen Bilder genau abspeichern. Sie fest in Dir verankern. Und die alten Denkmuster verdrängen.

Wie kannst Du die Selbsthypnose gegen Liebeskummer beenden?

Wichtig ist, dass das Ganze nicht zu schnell geht. Sondern dass die Hypnose auf sanfte Art und Weise, Schritt für Schritt, zurück genommen wird.

Etwa so:

  1. Sage Dir selbst: „Nun wache ich langsam, ganz langsam wieder auf. Ich tauche aus diesem wunderschönen Zustand wieder auf. Indem ich langsam bis drei zähle. Und bei drei bin ich wieder frisch und hellwach.“
  2. Beginne nun damit, langsam zu zählen. Lasse Dir dabei die Zeit, die Du brauchst. Setze Dich nicht unter Druck. Auch hier mag mancher mit Suggestionen arbeiten. Wie etwa „Ich werde immer wacher und wacher. Mein Puls, mein Blutdruck: Sie sind optimal. Und ich fühle mich einfach rundum wohl. Ebenso wie mein Körper.“
  3. Du bist nun bei drei angelangt. Öffne nun die Augen. Und genieße noch einen Augenblick diesen Moment. Stehe dann langsam auf. Und spüre, wie ausgeruht und entspannt Du bist.

Ist es möglich, durch Hypnose jemanden zu vergessen?

Diese Frage bekomme ich immer wieder gestellt. Der Wunsch dahinter ist klar: Der oder die Ex soll völlig aus den Gedanken verschwinden. Die Hypnose soll ihn sozusagen auflösen (oder sie). Sowie der Liebeskummer, natürlich.

Doch ist das überhaupt möglich? Nein! Denn darum geht es nicht. (überhaupt beim Thema Liebeskummer überwinden.)

Vielmehr ist es so:

  • Die negativen Emotionen in Bezug auf den oder die Ex werden verschwinden. Sich auflösen.
  • Bis Du neutral und gelassen an ihn oder sie zurück denken kannst. Und keinen Kummer mehr verspürst.

Denn es ist nun mal so: Dein oder Deine Ex ist Teil Deiner persönlichen Liebesbiographie. Du hast mit ihm oder ihr mit Sicherheit so einiges Prägendes erlebt. Viele Erfahrungen gemacht. Wichtige Erkenntnisse gewonnen. Deshalb solltest Du dieses Kapitel auch gar nicht ausradieren, es auslöschen wollen. Sondern in Liebe und auch in Dankbarkeit daran zurück denken.

Mache Dir dies bewusst. Und erzwinge dabei nichts. Das Ganze ist ein Prozess. Der kommt – wenn wir dafür bereit sind. Wenn wir uns auf diesen einlassen können.

Auf diese Weise wirst Du umso schneller und rascher dieses düstere Kapitel, also Deinen Liebeskummer, hinter Dir lassen können. Deinem oder Deiner Ex verzeihen können. Sowie Dir selbst. (Denn das ist ebenfalls sehr, sehr wichtig.).

 

Schauen wir uns zum Schluss noch einen Erfahrungsbericht an:

Hypnose Liebeskummer Erfahrungen

Sarah, 31:

„Mir ging es so richtig schlecht, als mein Ex sich von mir getrennt hatte. Ich war echt am Boden zerstört. Ich konnte nichts mehr machen. Ich war zu nichts mehr zu gebrauchen. Zum Glück habe ich Urlaub genommen. Denn ich weiß nicht, was für katastrophale Fehler ich in der Arbeit gemacht hätte.

 

Ich dachte, es würde irgendwann besser werden. Das haben zumindest alle gesagt. Aber das ist einfach nicht passiert. Selbst nach Wochen ging es mir immer noch richtig besch….

Ich war dann bei einem Arzt. Der hat sich das alles angehört. Mir ein paar Medikamente verschrieben. Und mich dann wieder nach Hause geschickt. Na ja, wirklich geholfen hat mir das nicht.

Und ich war schon bald wieder am alten Punkt angelangt. Das hat mich erst recht zur Verzweiflung gebracht. Und ich habe mich echt geschämt dafür, dass es mir so ging. Ich habe mir wirklich Vorwürfe gemacht. Und mich so noch schlechter gefühlt.

 

Ich war also ziemlich am Boden. Aber ich wollte da auch raus. Endlich wieder am Leben teilhaben. Wieder lachen und unbeschwert sein können. Eines Abends bin ich beim Surfen im Internet dann auf den Tipp mit der Hypnose gestoßen. Und ich dachte mir: na ja, eigentlich habe ich ja nichts zu verlieren. Ich kann es ja mal ausprobieren…

Das habe ich dann auch gemacht. Ich habe mir eine Therapeutin gesucht. Mit der es zum Glück von Anfang an gepasst hat. Ich habe mich bei ihr echt sehr wohlgefühlt. Und konnte mich auf ihrem Sofa so richtig schön entspannen.

Wir hatten ein gutes und sehr intensives Vorgespräch. Ich bin nach Hause gegangen und wusste, dass ich da weitermachen will. Also bin ich zur nächsten Sitzung. An der die eigentliche Hypnose stattfinden sollte.

Na ja, ich war da schon ein wenig nervös. Ich habe auch keinem gesagt, dass ich da hin gehe. Weil ich ein bisschen Angst vor den kritischen Reaktionen hatte.

Und das wollte ich nicht. Zum Glück hat mich meine Therapeutin fest bei der Hand genommen. Und während der Sitzung begleitet. Ich habe mich in keinem Moment allein gelassen gefühlt. Es war einfach nur schön.

Und ich bin da echt gestärkt raus gegangen. Ich habe gemerkt, dass ich eben doch was wert bin. Dass es okay ist, so wie es ist. Das hat mir wertvolles Vertrauen geschenkt. In mich selbst. Und auch in das Leben an sich.

Ich habe viel von dem erkannt, was mich so festgehalten und behindert hat. All diese Verhaltensmuster, die mir nicht gut taten. Das war echt wertvoll, das so sehen zu können!

Und das war der erste, ganz wichtige Schritt hinaus aus dem Liebeskummer. Klar, die Hypnose hat jetzt nicht alle Probleme aus meinem Leben komplett ausgelöscht. Aber, und das ist echt der Unterschied: Ich laufe davor nicht mehr weg. Ich stelle mich der Situation. Weil ich dieses Vertrauen in mich selbst habe.

Ich meditiere jetzt für mich selbst, im Alltag. Das gibt mir echt viel. Vor allem, wenn es stressiger wird. Und ich weiß: Ohne die Hypnose wäre ich längst nicht da, wo ich heute bin. Das ist echt schön und gut zu wissen…“