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Trennungsschmerzen überwinden – Tagesplan der dich rausholt

Du leidest so sehr unter Deiner Trennung? Darunter, dass er oder sie, Dein oder Deine Ex, einfach gegangen ist? Dich verlassen hat?

Und nun ist der Schmerz darüber sehr, sehr groß bei Dir? So groß, dass Du manchmal gar nicht weißt: „Wie soll ich das bloß alles schaffen?“

Wie gut ich Dich verstehen kann! Denn glaube mir: Einst ging es mir ganz genauso wie Dir. Die Trennung von meiner damaligen großen Liebe war unendlich hart für mich gewesen. Und ich befand mich am Rande der Verzweiflung…



Wusste weder aus noch ein. Doch trotzdem war mir klar: Ich muss alles tun, um diese großen Trennungsschmerzen zu überwinden.

Und so probierte ich einiges in der Hinsicht aus. Und mit einiges meine ich: unendlich viel. Einiges davon hat funktioniert. Anderes eher weniger. Hier möchte ich meine Erkenntnisse mit Dir teilen. Damit auch Du endlich Deinen Schmerz und Deinen Kummer überwinden kannst. So wie ich endlich wieder Licht am Ende des Tunnels siehst.

Bist Du bereit? Lass es uns anpacken! Doch werfen wir zunächst einen Blick darauf, was Dich konkret hier erwartet:

1) So überwindest Du Stück für Stück Deine Trennungsschmerzen

2) Trennungsschmerzen überwinden – der Tagesplan

3) Trennungsschmerzen mit Kindern überwinden: So gelingt es Dir.

4) Trennungsschmerzen überwinden die Phasen, die Dauer und die Psychologie dahinter

5) und ein Fazit von meiner Seite aus!

 

Trennungsschmerzen überwinden – Stück für Stück

Deine Trennungsschmerzen lassen nicht nach? Deswegen nun hier meine konkrete und ausführliche Schritt für Schritt Anleitung für Dich:

Schritt 1 – ausmisten

Das ist ein wichtiger Schritt, um diesen Teil der Vergangenheit auch wirklich loslassen zu können. Um ihn oder sie vergessen (oder zumindest weit, weit nach hinten in Deinen Gedanken zu verbannen).

Aber: Das mit dem Vergessen geht nur, wenn Du ihm sozusagen auch Raum dafür gibst. Deswegen solltest Du jetzt alles wegwerfen, was Dich an ihn oder sie erinnert. Und das Ganze ziemlich gnadenlos!

  • Packe alles, was mit ihm oder ihr in Verbindung steht, in eine Kiste.
  • Das können gemeinsame Fotos sein.
  • Filme oder CDs, die Ihr Euch gerne angeschaut bzw. angehört habt.
  • Seine Socken. Ihr Shirt.
  • Die Zahnbürste, die leider immer noch rum steht.
  • Alle Möbel, alle weiteren Gegenstände, die Dich (zu) sehr an ihn oder sie erinnern.

Diese Kiste schaffst Du nun ganz schnell außer Sichtweite. Und zwar auf den Dachboden. Oder in den Keller. Du kannst natürlich auch gleich alles in den Müll befördern. Je nachdem, was Dir lieber ist!

 

Warum dieser Schritt so wichtig ist? Weil Du so nicht von Belastendem umgeben bist. Du wirst befreiter sein. Einfach, weil seine oder ihre Erinnerung nun nicht mehr so allgegenwärtig, nicht mehr zu sehen ist…. Und das tut einfach gut!!

Schritt 2 – Erkenne den Teufelskreis zwischen Emotionen, Gedanken und den körperlichen Symptomen

Deine Gedanken lösen Emotionen aus. Und zwar ganz bestimmte! Welche das sind? Nun, das kommt natürlich auf die Gedanken drauf an. Umso mehr ein Grund, auf diese ein wenig „aufzupassen“. Sie gewissermaßen zu „lenken und zu steuern.“ (Denn glaube mir: Das liegt in unserer Macht1 WIR bestimmen, was wir denken!

Gedanken führen also zu Emotionen. Diese Emotionen wiederum lösen körperliche Symptome aus. Es kommt zur Ausschüttung von Hormonen wie Noradrenalin, Oxytocin oder Dopamin. Das sind die sogenannten Glückshormone. Je mehr es davon gibt, umso besser fühlen wir uns.

Bei Liebeskummer hingegen fehlt es an genau diesen Glücksboten. Stattdessen erhalten wir (zu) viel Adrenalin und Cortisol – genau das, was wir eigentlich nicht wollten. Denn diese verstärken den Liebeskummer massiv. Da sie schlapp machen, Inaktivität und Depression erzeugen und deinen kompletten Zustand intensivieren.

Die Folge: Du fühlst Dich einfach mies. Ständig müde. Erschöpft. Und so weiter. Du hast kein Verlangen, raus zu gehen. Willst einfach nur im Bett bleiben. Alleine mit Dir und Deinen Gedanken. (Die sich ab einem gewissen Zeitpunkt natürlich nur noch im Kreis drehen.) Du siehst: Es ist ein wahrer Teufelskreis!!! Den Du aber durchbrechen kannst (und das ist an dieser Stelle die gute Nachricht.)

Wie durchbreche ich diesen Teufelskreislauf?

1.) Gedanken bewusst wahrnehmen und kontrollieren

Beobachte dich und deine Gedanken. Oft wollen wir nicht vergessen und loslassen. Ist es auch bei Dir so? Kannst und willst Du diese eine Hoffnung auf ein erneutes Zusammenkommen vielleicht noch nicht aufgeben?

– Wenn du nicht mehr an ihn/sie denken müsstest, aber es dennoch tust: Dann stoppe radikal deine Gedanken an ihn oder sie. Auch, wenn Deine Emotion laut dagegen protestiert. Dir sagt: „Ich WILL aber jetzt an ihn/sie denken!“. Denke bewusst an etwas anderes oder lenke dich ab!

– Wenn Du an ihn/sie denkst und es nicht abschalten kannst, dann treibe kurzen und sehr intensiven Sport. Das befreit den Kopf!

2.) Emotionen bewusst rauslassen

Emotionen kann man kaum kontrollieren. Zumindest nicht unmittelbar. Doch etwas hilft. Und das ist, sich Ventile zu schaffen und die angesammelten Emotionen rauszulassen!

  • Wenn du fühlst, dass dich z.b eine große Sehnsucht packt – höre traurige Musik und schreibe alles auf. Alles, was Dir gerade durch den Kopf geht. So lange, bis Du innerlich auf eine wohltuende Art und Weise erschöpft und leer bist.
  • Wenn du Wut und Trauer fühlst, nimm ein Kopfkissen und schreie alles raus. Oder boxe in das Kissen. Tue das so lange, bist Du innerlich auf eine wohltuende Art und Weise erschöpft und leer bist.
  • Wenn du eine starke Sehnsucht empfindest: Fühle sie und akzeptiere. Lass ihn/sie in Frieden gehen und wünsche das Beste!

Wichtig: Versuche niemals gegen deine Emotionen zu arbeiten, sondern arbeite immer mit ihnen – indem du sie nicht unterdrückst, sondern bewusst zulässt und rauslässt. Denn verdrängen wird Dich hier auf keinen Fall weiterbringen. Im Gegenteil: Früher oder später kommen die Emotionen zurück zu Dir. Und das dann umso stärker!!

 

3.) Körperliche Symptome lindern

Kummer löst Bauchschmerzen, Magen-Darm-Beschwerden und sogar Depressionen aus. Es kommt körperlichen Schmerzen gleich. Das liegt an unseren Hormonen!

Es hilft nur eines: Jeden Tag 30 Minuten bis 1 Stunde extrem aktiven Sport betreiben. Immer wenn du Kummer fühlst, solltest du massiv Sport betreiben. Es hilft extrem.

Achte zudem auf ausreichend Ruhe. Darauf, den Stress möglichst gut zu vermeiden. (ja, ich weiß: Das kann durchaus eine Herausforderung sein.)

Und: Auch eine möglichst gesunde und ausgewogene Ernährung kann jetzt das rechte Mittel sein. Um die körperlichen Beschwerden zu lindern. Zu viel Süßes, Alkohol, Nikotin, Fast Food und Co schadet hingegen nur!!!

 

Schritt 3 – Rausgehen und viel unternehmen

Trennungsschmerzen machen oft lethargisch. Du willst eigentlich nur noch mit deinem neuen besten Freund, dem Sofa, zusammen abhängen (im wahrsten Sinne des Wortes). Hast überhaupt keine Lust, raus zu gehen. Ist sowieso zu grau, zu ungemütlich, und so weiter!!

Aber: Siehe es als Challenge an, genau jetzt richtig aktiv zu werden! Gehe raus und unternimm richtig viel. Besuche Ausstellungen, triff Freunde. Suche Spaß und genieße ihn mehr! Es wird dir sehr gut tun!

Denn: Allein schon durch das Raus gehen gibst Du das Signal an Dich selbst: „Ich gehe aktiv (!!!) gegen meine Trennungsschmerzen vor. Ich resigniere nicht. Sondern ich erlebe etwas.“

Das ist gerade jetzt sehr, sehr wichtig. Auch, weil es Dich auf andere Gedanken bringt. Dir Power und Energie verschafft. Zwei „Zutaten“, die Du jetzt sehr, sehr gut gebrauchen kannst…

 

Schritt 4 – erkenne Verstärker deines Trennungsschmerzes

Es gibt Trennungsschmerz-Verstärker, durch die der Schmerz viel intensiver wird! Um Welten intensiver. Jeder von uns hat diese Verstärker. Meistens sind wir uns dieser gar nicht bewusst. Sie sind in uns. In Form von Ängsten. Vor gewissen Befürchtungen.

Sie prägen uns jedoch. Besonders in Zeiten, in denen es uns schlechter geht. In Zeiten emotionaler Ausnahmezustände. Wie eben nach einer (schmerzhaften) Trennung…

 

Deswegen solltest du erst einmal erkennen, was deinen Trennungsschmerz verstärkt und dir bewusst darüber werden. Das kann sein:

1.) Angst vor Einsamkeit: Diese Angst ist eigentlich in jedem von uns vorhanden. Sie ist also ziemlich, ja, menschlich! Denn wer will schon einsam sein? Der Mensch als ein eigentlich sehr soziales Wesen mit Sicherheit nicht. (Die paar Misanthropen und Eremiten, die es auf dieser Welt gibt, lassen wir an dieser Stelle mal außen vor.) Also existiert bei jedem diese Angst vor dem Alleinsein, vor der Einsamkeit. Und die wird besonders dann aktiviert. Wenn wir nach einiger Zeit von dieser geliebten Person verlassen wurden. Verständlich, nicht wahr?!?

2.) Du empfindest die Trennung als persönlichen Angriff: Du wurdest verlassen, betrogen usw. und dein Ego ist deswegen angekratzt. Weil Du Dich irgendwie persönlich angegriffen, beleidigt fühlst. Tja, ist so!

3.) Angst vor dem Verlassen werden Du hast Riesenangst verlassen zu werden – nun ist es passiert und es fühlt sich umso schlimmer an. Weil du diese Angst nun noch größer machst. Sie dramatisierst. Und das macht die Sache umso schlimmer…

4.) Du hast Torschlusspanik: Vielleicht, weil Du in einem bestimmten Alter bist. Weil Du Angst davor hast, niemals mehr jemanden finden zu können. Der so gut (?) zu Dir passt wie Dein oder Deine Ex. Du siehst Dich schon allein, für immer Single, bis an Dein Lebensende. Und dieses Schicksal ist nicht freiwillig gewählt!!

5.) In dir ist ein dieses Gefühl „ich bin nicht gut genug“: Ich habe keinen verdient, ich habe überhaupt die Liebe nicht verdient. Denn ich bin dafür nicht gut genug: So könnte man den ersten Satz auch übersetzen. Du denkst also insgeheim, dass Du keinem das Wasser reichen kannst. Dass alle besser sind als Du. Dass Du Dich somit mit dem Wenigen zufrieden geben musst, was andere Dir (vielleicht) zukommen lassen. Deshalb tut die Trennung ebenfalls sehr, sehr weh (ich will an dieser Stelle nur sagen: Das ist mit die schlimmste Einstellung, die wir uns selbst gegenüber haben können. Zumal sie einfach nicht stimmt. Denn KEINER auf dieser Welt ist von Haus aus weniger oder mehr wert als der Andere. Egal, wie viel/wenig Kohle er/sie hat, wie gut/ schlecht er/ sie aussieht, etc…)

6.) Du wurdest mehrfach verletzt und jetzt intensiviert sich das Gefühl, dass es immer so weiter gehen wird: Deshalb versuchst Du eigentlich immer alles, um diesen erneuten Schmerz, diese erneut so harte Erfahrung zu vermeiden. Doch irgendwie scheinst Du ihr einfach nicht entkommen zu können…

Wie hilft mir dieses Wissen bei Trennungsschmerz?

1. Erkenne deinen persönlichen Trennungsschmerzverstärker. (Vielleicht sind es auch mehrere. Das kann ebenfalls gut sein.)

2. Werde dir bewusst darüber, dass dieser Verstärker Unsinn ist (nutze dafür z.b Referenzerfahrungen, die das Gegenteil beweisen).

3. Gehe in dich und arbeite bewusst an diesem Problem (z.b wenn du verlassen wurdest – fühle den Wert deiner Seele und lasse los. Denn am Ende hat sich für dich etwas ergeben, um einen noch viel besseren Partner zu finden)

oder, bei Angst vor Einsamkeit – gehe raus und connecte dich mit Leuten. Werde Dir auf diese Weise bewusst, von wie vielen Personen um Dich herum Du geliebt und geschätzt wirst. Du wirst also niemals einsam sein:

oder. Bei Angst vor dem Verlassen werden: Mache Dir klar. Liebeskummer kann JEDEN treffen. Denn jeder, der liebt, der läuft auch Gefahr, verlassen zu werden. Keiner kann sich davor schützen. Egal, wie „gut“ er sich vorbereitet hat.

Schritt 5 – Reden!!!

Rede mit so vielen Menschen wie möglich! Egal ob es nervt oder nicht. Rede aber nicht darüber – wie sehr du ihn/sie vermisst – denn das triggert den Schmerz nur noch mehr. Sondern rede darüber, wie es dir geht. Sei dabei wirklich offen und ehrlich. Nur so wirst Du dem Kummer die Stirn bieten und ihn überwinden können! Zumal Du Dir auf diese Weise wertvolle Kraft und Energie holen kannst. Siehst, wer gerade jetzt, in dieser so schweren Phase, an Deiner Seite ist.

Schritt 6 – gesunde Ernährung angehen

Gesunde Ernährung ist extrem wichtig. Trennungsschmerz raubt Energie. Ungesunde Ernährung auch. Eine gesunde führt Energie zu! Deswegen ist Gesundes nun wichtig. Denn Dein Körper braucht sie gerade, diese Energie. Für ihn ist es gerade nämlich ebenfalls sehr, sehr stressig.

Was das konkret bedeutet? Hier ein paar Tipps:

  • Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte
  • weniger Weißmehl
  • Nüsse
  • hochwertiges Öl
  • Samen
  • Fisch
  • gutes Fleisch (am besten nicht zu oft)
  • Milchprodukte
  • weniger Süßes
  • weniger Alkohol, Nikotin und Co.
  • Weniger Fast Food

Trennungsschmerz verarbeiten und überwinden – 30 Tagesplan

Du bekommst von uns einen Plan für 30 Tage, den du anwenden kannst, wenn du deinen Schmerz verarbeiten willst!

Tag Aktion für diesen Tag
1 Intensivsport; Gesunde Ernährung; leite den Kontaktabbruch ein.
2 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe durch Deine Wohnung und miste aus.
3 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe erneut durch Deine Wohnung. Und schaue nach, ob wirklich alles weg ist, was ungute Erinnerungen in Dir auslöst (zB dieses rote Kleid, in dem ER Dich so gerne gesehen hat. Ja, auch mit dem sollte es jetzt weg gehen!)
4 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe in die Analyse. Und befasse Dich heute mit dem Teufelskreis aus Schritt 2
5 Intensivsport; Gesunde Ernährung; arbeite gezielt daran, Deine Gedanken zu ändern. (z.B. mit passenden Affirmationen)
6 Intensivsport; Gesunde Ernährung; arbeite weiter daran, Deine Gedanken zu ändern. Stelle Dich jeden Tag bewusst vor den Spiegel. Und sage Dir „Deine Sätze“ stur auf. So lange, bis Du sie wirklich verinnerlicht hast und sie auch glauben kannst.
7 Intensivsport; Gesunde Ernährung; vereinbare für die nächsten Tage Treffen mit Freunden. Treffen, die Dir Spaß machen!
8 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus.
9 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus.
10 Intensivsport; Gesunde Ernährung; bleibe heute einmal zu Hause. Frage Dich, wie es Dir wirklich geht. Tue etwas Gutes für Dich (zB eine lange, heiße Dusche, eine heiße Tasse Kakao, ein schöner Film,…)
11 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus.
12 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus
13 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus.
14 Intensivsport; Gesunde Ernährung; befasse Dich heute mit Deinen persönlichen Trennungsschmerzverstärkern. Gehe offen und ehrlich in die Analyse. Welche Ängste stecken bei Dir dahinter?
15 Intensivsport; Gesunde Ernährung; betreibe weiterhin die Analyse. Sprich vielleicht mit jemandem darüber. Wie er oder sie die Sache so sieht.
16 Intensivsport; Gesunde Ernährung; arbeite gezielt daran, diesen Verstärker auszuhebeln. Unschädlich zu machen.
17 Intensivsport; Gesunde Ernährung; arbeite weiterhin daran, diesen Verstärker unschädlich zu machen.
18 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe heute wieder raus. Unternehme etwas, was Dir richtig viel Spaß macht!
19 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe wieder raus und treffe Dich mit jemandem. Oder gehe allein ins Kino. Zum Essen, ….
20 Intensivsport; Gesunde Ernährung; halte inne. Führe Dir vor Augen, was Du bisher alles geschafft hast (das ist sehr, sehr viel!). Belohne Dich dafür. Auf die ein oder andere Weise. (ich bin sicher. Dir fällt da schon was ein…)
21 Intensivsport; Gesunde Ernährung; rede darüber, wie es Dir gerade geht.
22 Intensivsport; Gesunde Ernährung; rede darüber, wie es Dir gerade geht. Oder schreibe all Deine Gedanken auf.
23 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus. Und vergnüge Dich.
24 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe raus. Lasse heute bewusst mal alle fünfe gerade sein! (gerne auch mit einem Glas Wein oder so. Übertreibe es dabei aber nicht!!)
25 Intensivsport; Gesunde Ernährung; Überprüfe, wie es Dir gerade geht. Wie es um Deinen Trennungsschmerz bestellt ist. Ist er immer noch so groß? Wenn ja: Finde heraus, warum das so ist. Und gehe den entsprechenden Schritt zurück.

Wenn nein: Mache weiter! Du bist auf genau dem richtigen Weg!!

26 Intensivsport; Gesunde Ernährung; befasse Dich gezielt mit Deinem Wochenplan in Sachen Ernährung. Könntest Du noch etwas in der Hinsicht verbessern?
27 Intensivsport; Gesunde Ernährung; gehe zum Wochenmarkt. Und koche Dir heute etwas richtig Gutes. Setze Dich bewusst hin. Und lass es Dir schmecken.
28 Intensivsport; Gesunde Ernährung; Schaue nach, wie es Dir geht. Kannst Du irgendwo noch irgendwas verbessern? Wenn ja: Tue das!
29 Intensivsport; Gesunde Ernährung; Schreibe einen Brief an Deine oder Deinen Ex. In dem Du alles aufschreibst. Schicke den Brief nicht ab.
30 Intensivsport, gesunde Ernährung; feiere Dich selbst.

 

Trennungsschmerz überwinden und verarbeiten – mit Kindern

Kinder wissen was los ist. Sie spüren es instinktiv. Sei deshalb unbedingt ehrlich. Und umso liebevoller. Gib ihnen das Gefühl: Ich, wir sind trotz allem für Euch da.

Gemeinsam Wohnung schnell kündigen Suche nach einem Wohnersatz, so schnell es geht! (zur Not gibt es mit Sicherheit Freunde und Bekannte oder die Familie, bei denen Ihr zunächst unterkommen könnt.)

Genau managen, wann wer die Kinder sehen kann. Stellt am besten einen Plan auf. In der ersten Zeit ist es zudem besser, wenn Ihr Euch so gut es geht aus dem Weg geht. Zur Not kannst Du Dir auch eine neutrale, dritte Person mit dazu holen, wenn Ihr beide Euch seht. Das macht es oftmals einfacher.

Streits vor Kindern vermeiden. Zieht sie da nicht mit hinein! Denn das wäre ihnen gegenüber nur unfair. Würde sie in Loyalitätskonflikte stürzen. Und das wollt Ihr hoffentlich nicht…

Trennungsschmerzen überwinden und verarbeiten – Dauer, Phasen und Psychologie

Trennungsschmerzen verarbeiten – die Dauer

2 Einflüsse

  • 1. Intensität der Beziehung
  • 2. Länge der Beziehung

In der Regel sollte es nach 1-2 Monaten vorüber sein. Wenn es länger dauert, liegen Verstärker vor (siehe oben). Durch diese wird der Trennungsschmerz schlimmer und dauert länger – dann solltest du daran arbeiten. Setze Dich hierfür bitte wirklich hin. Gehe in Dich. Und frage Dich offen und ehrlich, welcher dieser Verstärker vielleicht auf Dich zutreffen könnte.

Spreche gerne auch mit Deiner guten Freundin, Deinem guten Kumpel, einer anderen Person, der Du sehr vertraust, darüber. Jemand von außen sieht oftmals um so einiges klarer als man selbst!!!

Trennungsschmerzen verarbeiten – die Phasen

1 Phase – Schock: Du kannst es kaum glauben. Du WILLST es noch gar nicht glauben. In dieser Phase des Schocks versuchst Du in der Regel alles, damit Ihr beide doch noch zusammen kommt. Denn alles muss, KANN doch nur ein schrecklicher Irrtum sein, oder?!? (Spoiler: Leider nein.)

2 Phase – der Kummer wird gefühlt schlimmer: Jetzt schlägt der Schmerz über die Trennung so richtig zu. Du empfindest abwechselnd Gefühle wie Verzweiflung, Trauer, Sehnsucht, auch Wut. Diese Emotionen sind sehr heftig. Bringen Dich nicht selten an den Rand der Verzweiflung. Manchmal schütteln sie Dich so richtig durch! Und Du weißt weder aus noch ein. Wird es irgendwann besser und einfacher werden ? (auch an dieser Stelle ein Spoiler: ja, das wird es. Wenn Du die Gefühle zulässt. Dich der Situation auch wirklich stellst.)

3 Phase – der Kummer lässt gefühlt wieder nach. Nun bist Du bereit, in die Analyse zu gehen. Warum es mit Euch beiden eigentlich scheitern musste. Du kannst Dich mehr und mehr wieder auf den Alltag konzentrieren. Darauf, zu Dir selbst zu finden. Du schöpfst neue Hoffnung. Und der Gedanke an IHN oder SIE rückt in immer weitere Ferne…

Trennungsschmerzen verarbeiten – die Psychologie dahinter

Es ist sehr, sehr wichtig, die Trennungsschmerzen wirklich zu verarbeiten. Das sagt auch die Psychologie! Denn wer verdrängt: Der macht die Sache für sich selbst auf lange Sicht gesehen nur noch schlimmer. Denn die Emotionen gehen vielleicht für eine kurze Zeit weg. Dann aber kommen sie wieder zurück. Wie ein Bumerang! Und der hat leider ziemlich viel Kraft.

 

Nur durch das aktiv sich diesen Gedanken stellen können wir hingegen loslassen. Und auf diese Weise bereit für etwas Neues, für ein neues Kapitel sein. Das zu sehen, ist so wichtig. Deshalb: Verdränge nicht. Sondern lasse die Emotionen kommen!!!

 

Fazit

Es ist wichtig, den Trennungsschmerz auf mehreren Ebenen anzugehen. Ihn in den diversen Bereichen und auf verschiedene Art und Weise zu verarbeiten.

Rational, emotional aber auch mit Taten. Denn: Alles hängt miteinander zusammen. Auch in diesem Fall. Das ist vielen nicht bewusst. Doch zeigt es sich immer wieder. (und glaube mir: Das habe ich selbst erst mühsam lernen müssen)

Sei bereit, Dich allem zu stellen. Du bist stark genug dafür, die Trennungsschmerzen zu überwinden! Schon so viele haben es vor Dir geschafft. Warum also nicht auch Du??!?